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Chemnitzer FC

Chemnitzer FC

0
:
2

Halbzeitstand
0:1
Werder Bremen

Werder Bremen


CHEMNITZER FC
WERDER BREMEN
15.
30.
45.






60.
75.
90.











Gelungene Premiere für Skripnik - Fink scheitert am Pfosten

Werder jubelt dank Bartels und Turban-di-Santo

An Drittligisten hatte Werder in den letzten drei Spielzeiten nichts Gutes erlebt: Dreimal in Folge hatte es das Erstrunden-Aus gegen ein solches Team gehagelt (Heidenheim, Münster und Saarbrücken). Nun also Chemnitz in Runde zwei - dazu noch die aktuell heftige Krise in der Bundesliga (Platz 18). Keine leichte Aufgabe für den neuen Mann an der Seitenlinie, der nach 90 Minuten aber einen gelungenen Auftakt feiern konnte: Nach neun sieglosen Pflichtspielen tüteten die Grün-Weißen ein fast ungefährdetes wie verdientes 2:0 ein. Jetzt ruft die Bundesliga.

Viktor Skripnik
Er soll's künftig richten und die Bremer Krise beenden: Neu-Coach Viktor Skripnik.
© Getty ImagesZoomansicht

CFC-Trainer Karsten Heine veränderte seine Startelf nach dem torloses Unentschieden gegen Holstein Kiel auf einer Position: Lais rückte raus, Kehl-Gomez kam herein. "Wir wissen alle, dass Bremen nicht auf den Tabellenplatz gehört, auf dem sie sich momentan befinden", hatte Heine vorab die Situation des Gegners eingeschätzt.

Bremens neuer Übungsleiter Viktor Skripnik fuhr derweil nach dem 0:1 gegen den Aufsteiger 1. FC Köln, dem letzten Spiel von Ex-Coach Robin Dutt, drei personelle Veränderungen auf: Gebre Selassie hat sein Knochenödem auskuriert, begann wie Kroos und Aycicek (Spielmacher in der Raute) für Caldirola, Junuzovic (mit Knieproblemen auf der Bank) und Makiadi (nicht im Kader). Elia wurde ebenfalls aussortiert, während Obraniak wieder auf die Bank zurückkehrte. Dort gab es noch eine andere Erkenntnis: Geschäftsführer Thomas Eichin saß nicht mehr mit am Spielfeldrand, sondern auf der Tribüne. Dafür unten mit an der Seite von Skripnik und Co-Trainer Torsten Frings: Rouven Schröder, einst aus Fürth losgeeist und der Direktor für Kaderplanung und Scouting.

Mutige Sachsen

Rassiges Duell: Clemens Fritz grätscht gegen Reagy Ofosu.
Rassiges Duell: Clemens Fritz grätscht gegen Reagy Ofosu.
© Getty ImagesZoomansicht

Die Partie begann schwungvoll, wenngleich sich beide Teams in der Endzone schwer taten, ordentliche Gelegenheiten herauszuspielen. Das lag natürlich auch an den gut stehenden Defensivverbänden, die ihren Job grundsätzlich erledigten. Einige Möglichkeiten gab es dennoch, die beiden besten für den CFC. Minute vier: Kehl-Gomez spielte von der rechten Seite und im Stand einen Pass ins Zentrum, der bei Ofosu ankam. Der Offensivmann traf freistehend den Ball aus der Nahdistanz aber nicht richtig, vergab damit die Großchance zum 1:0. Wie auch Fink in Minute 28: Der Kapitän der Hausherren hämmerte aus der Distanz und relativ unbedrängt drauf. Torwart Wolf kam nicht mehr hin und musste mit anhören, wie der Ball an den aus seiner Sicht rechten Pfosten knallte.

Bartels vollendet sehenswerten Angriff

Philipp Pentke gegen Fin Bartels
Lässig: Fin Bartels vollendet freistehend vor CFC-Torwart Philipp Pentke.
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Insgesamt waren aber die Norddeutschen das tonangebende Team, zeigten eine bessere Spielanlage. Gerade durchs dichte Mittelfeld wusste sich die Raute um Kroos, Fritz, Bartels und Aycicek teilweise stark durchzuackern. Einmal sogar erfolgreich bis in den Strafraum und ins Tor: Di Santo, der zwischenzeitlich eine klaffende Kopfwunde davontrug und fortan mit Turban kickte, leitete ein und nahm Hajrovic auf rechts mit. Der Angreifer zog die Strafraumkante nach innen und steckte dann glänzend für Bartels durch. Der Ex-Paulianer blieb gedanklich kühl und vollendete lässig mit rechts ins lange Eck an Keeper Pentke vorbei (31.). Vor der Pause fiel beinahe noch das 2:0 nach einem Standard, die Hajrovic abermals scharf aufs Tor zog. Dieses eine Mal flutschte das Leder durch die Hände von Pentke, der sich bei Kollege Endres bedanken konnte. Der Abwehrmann nämlich spielte mit und klärte das Spielgerät von der Torlinie (40.).

Wieder Pentke, Ausnutzer di Santo

Der zweite Durchgang startete direkt wieder mit einem Pentke-Patzer, der diesmal nicht mehr bereinigt werden konnte: Der CFC-Torwart schlug den Ball unbedrängt in die Mitte und in den Lauf von Fritz. Der Kapitän nahm kurz Tempo auf und steckte perfekt für di Santo durch. Der Sturmtank blickte auf und vollendete wuchtig ins kurze Eck (49.). Fortan dominierten die Grün-Weißen schier nach Belieben, obendrein wirkten die Himmelblauen geschockt und vom 0:2 sichtlich mitgenommen. Es folgte unter anderem ein ordentlicher Distanzschuss von Fritz (56.).

Franco di Santo
Kopfweh? Nein! Bei Franco di Santo überwog nach seinem 2:0 ganz klar die Freude.
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Die Sachsen taten sich weiterhin in den Folgeminuten weiterhin schwer, überhaupt annähernd zu Chancen zu kommen. Auch die Hereinnahme von Glasner als Sturmpartner von Fink verpuffte (62.). So plätscherte die Begegnung chancenarm vor sich hin, weil sich die Norddeutschen natürlich auch nicht mehr ins Risiko wagten. Das Team von Trainer Skripnik lauerte auf Konter, kombinierte sicher und stand in der Defensive gut. Ein Gegenschlag hätte im Grund schon die Entscheidung bringen müssen: Aycicek eroberte eine kurz ausgeführte CFC-Ecke, über Selke und di Santo rollte der Angriff. Letzterer verzog seinen Knaller aus spitzem Winkel allerdings (76.).

Obraniak darf ran

Am Ende plätscherte die Partie vor sich hin, sodass das Hauptaugenmerk auf die Wechsel gerichtet wurden: Obraniak kam nach seiner Ausbootung unter Dutt noch für einige Minuten anstelle von Aycicek (81.), Torschütze und Turbanträger di Santo holte sich seinen Applaus ab (86.). Mal schauen, ob Obraniak am Wochenende von Beginn an ran darf - sein Trainer hatte vor dem Spiel noch gesagt: "Vielleicht ist er genau der Mann, den wir jetzt brauchen."

Am Samstag (14 Uhr) steht für den Chemnitzer FC das Spitzenspiel beim SV Wehen Wiesbaden an. Derweil will Werder Bremen am gleichen Tag (15.30 Uhr) beim 1. FSV Mainz 05 seinen ersten Saisonsieg feiern - das dann erste Ligaspiel für den gut gestarteten Neu-Coach Skripnik.

DFB-Pokal, 2014/15, 2. Runde
Chemnitzer FC - Werder Bremen 0:2
Chemnitzer FC - Werder Bremen 0:2
Angespannt

Werder-Trainer Viktor Skripnik.
© Getty Images

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Chemnitzer FC
Aufstellung:
Pentke (5) - 
Conrad (4) , 
M. Endres (3) , 
Röseler (3,5) , 
Poggenberg (3,5) - 
Stenzel (4) , 
Danneberg (4)    
Türpitz (4)    
A. Fink (3)        
Ofosu (3,5)    
Kehl-Gomez (4)    

Einwechslungen:
62. Glasner für Danneberg
76. Cincotta für Ofosu
86. Hansch für Türpitz

Trainer:
Heine
Werder Bremen
Aufstellung:
Wolf (3) - 
Gebre Selassie (4,5) , 
Prödl (3) , 
Galvez (4) , 
S. Garcia (3,5) - 
F. Kroos (4) - 
Fritz (3)        
Bartels (3)    
Aycicek (4)    
Hajrovic (3)    
Di Santo (2,5)        

Einwechslungen:
70. Selke für Hajrovic
81. Obraniak für Aycicek
86. Petersen für Di Santo

Trainer:
Skripnik

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Bartels (31., Rechtsschuss, Hajrovic)
0:2
Di Santo (49., Rechtsschuss, Fritz)
Gelbe Karten
Chemnitz:
A. Fink
(1. Gelbe Karte)
,
Kehl-Gomez
(1.)
Bremen:
Fritz
(2. Gelbe Karte)

Spieldaten

Chemnitzer FC       Werder Bremen
Tore 0 : 2 Tore
 
Torschüsse 12 : 20 Torschüsse
 
gespielte Pässe 326 : 428 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 218 : 312 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 108 : 116 Fehlpässe
 
Passquote 67% : 73% Passquote
 
Ballbesitz 44% : 56% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 45% : 55% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 17 : 14 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 14 : 16 Gefoult worden
 
Abseits 1 : 5 Abseits
 
Ecken 3 : 5 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
28.10.2014 19:00 Uhr
Stadion:
Stadion an der Gellertstraße, Chemnitz
Zuschauer:
10161 (ausverkauft)
Spielnote:  3,5
erst gefielen die mutigen Chemnitzer und Bremen hatte seine liebe Mühe, später, als bei Werder das Selbstbewusstsein wieder zurück war, lief es umgekehrt.
Eckenverhältnis:
3:5
Schiedsrichter:
Markus Schmidt (Stuttgart)   Note 3

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