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1. FC Heidenheim

1. FC Heidenheim

2
:
1

Halbzeitstand
0:0
1. FC Union Berlin

1. FC Union Berlin


1. FC HEIDENHEIM
1. FC UNION BERLIN
15.
30.
45.
60.
75.
90.












Schönheims Anschlusstreffer kommt zu spät

FCH kämpft und zittert sich in Runde zwei

Der 1. FC Heidenheim rang in einem umkämpften, aber an zwingenden Torchancen armen Spiel den Zweitligakonkurrenten Union Berlin mit 2:1 nieder und zog in die zweite Runde ein. Kapitän Schnatterer per versenktem Handelfmeter und Angreifer Grimaldi per Kopf sorgen für eine vermeintlich beruhigende Führung. Schönheims Anschlusstreffer ließ den FCH aber noch zittern.

Jubeltraube: Heidenheim feiert im Kollektiv das Weiterkommen.
Jubeltraube: Heidenheim feiert im Kollektiv das Weiterkommen.
© ImagoZoomansicht

Heidenheim-Trainer Frank Schmidt wechselte seine Anfangself im Vergleich zur 0:3-Niederlage in Braunschweig auf vier Positionen durch: Sattelmaier stand für Zimmermann zwischen den Pfosten, dass sei mit den Torhütern so abgesprochen, dass im Pokal gewechselt werde, sagte Schmidt. Zudem rotierten Kraus, Riese und Grimaldi für Göhlert, Morabit und Bagceci (Nackenprobleme) in die Mannschaft. Union Berlins Coach Norbert Düwel tauschte gegenüber dem 1:1 daheim gegen Fortuna Düsseldorf ebenfalls seinen Torhüter. Amsif bekam den Vorzug vor Haas. "Er kann zeigen, dass er unter Wettkampfbedingungen das bringt, was wir uns von ihm versprechen", erläuterte Düwel. Außerdem durfte Mattuschka für Köhler ran.

Heidenheims Weitschussfestival

Union legte gefällig los und hatte am Anfang mehr Ballbesitz als die Hausherren, die rund zehn Minuten brauchten, um ins Spiel zu finden. Dann begann jedoch eine stürmische Phase der Schmidt-Elf, die es in der Folge immer wieder aus der Distanz versuchte: Der erste Weitschuss von Griesbeck stellte für Torhüter Amsif noch kein Problem dar (11.), Schnatterers Versuch eine Minute später war schon deutlich gefährlicher, der Ex-Augsburger musste sich hier schon strecken und lenkte die Kugel mit den Fingerspitzen über die Latte.

Auch Riese und Titsch-Rivero schossen aus der Ferne drauf (13. und 17.), Amsif war aber auch hier zur Stelle. Die Gäste überstanden die kurze Drangphase jedoch und beruhigten das Geschehen wieder. Die Berliner konnten ihre Feldvorteile allerdings nicht in Torchancen ummünzen - in der gesamten Halbzeit musste FCH-Keeper Sattelmaier nicht einen Schuss halten.

Union ohne Torschuss im ersten Durchgang

Union wirkte im Spielaufbau ideenlos, die Gäste fanden kaum Lücken im dichten Abwehrverbund der Heidenheimer, die gut gegen den Ball arbeiteten und nichts zuließen. In der 31. Minute hätte Schnatterer seine Farben unfreiwillig beinahe in Front gebracht, seine halbhohe Freistoßflanke strich jedoch knapp am Tor vorbei. So ging es mit 0:0 in die Pause.

Schnatterer trifft vom Punkt - Grimaldi legt nach

Aus dieser kamen beide Mannschaften unverändert. Kurz nach dem Wechsel bekamen die Hausherren einen Elfmeter zugesprochen: Schnatterers Schuss wehrte Leistner mit der Hand im Wegdrehen ab - eine strittige Entscheidung, Schiedsrichter Hartmann zögerte jedoch keine Sekunde. Kapitän Schnatterer versenkte locker links unten zur Führung (53.).

Beflügelt vom Tor legten die Hausherren nach. Union zeigte sich beeindruckt und fand nicht richtig ins Spiel - und musste wenig später den zweiten Gegentreffer hinnehmen: Bei Witteks weiter Flanke stand Grimaldi völlig frei am Fünfmeterraum - Torhüter Amsif zögerte beim Herauslaufen und gestattete so dem Neuzugang seelenruhig einzuköpfen - 2:0 (69.).

Sattelmaier nicht sattelfest

Jetzt wachten die Berliner doch noch auf, warfen alles nach vorne und wurden belohnt: Nach einer Mattuschka-Ecke erwischte Sattelmaier den Ball nicht richtig, Schönheim bedankte sich und traf per Linksschuss ins verwaiste Tor (79.).

Nun stand das Spiel auf des Messers Schneide, die Angriffsbemühungen der Gäste waren aber nicht zielgerichtet genug - folglich ergaben sich keine zwingenden Torchancen mehr. Auch die Brechstange der Düwel-Elf brachte letztlich nichts mehr ein. So rang der FCH den Ligakonkurrenten unter dem Strich verdient mit 2:1 nieder.

Am Freitag (18.30 Uhr) erwartet Heidenheim den TSV 1860 München, Union Berlin tritt am Montagabend (20.15 Uhr) beim VfL Bochum an.

DFB-Pokal, 2014/15, 1. Runde
1. FC Heidenheim - 1. FC Union Berlin 2:1
1. FC Heidenheim - 1. FC Union Berlin 2:1
Fan-Choreographie

Die Heidenheimer Fans ließen sich eine schöne Choreo einfallen.
© Imago

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Heidenheim
Aufstellung:
Wittek
Heise
Griesbeck    
Riese    
Schnatterer            
Niederlechner    
Grimaldi    

Einwechslungen:
70. Morabit für Niederlechner
86. Göhlert für Riese
90. + 3 Malura für Schnatterer

Trainer:
Schmidt
1. FC Union Berlin
Aufstellung:
Amsif
Puncec
Leistner    
Schönheim        
Özbek    
Kreilach    
Jopek    
Brandy
Skrzybski    

Einwechslungen:
57. Nebihi für Skrzybski
67. Dausch für Özbek

Trainer:
Düwel

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Schnatterer (53., Handelfmeter, Rechtsschuss)
2:0
Grimaldi (69., Kopfball, Wittek)
2:1
Schönheim (79., Linksschuss)
Gelbe Karten
Heidenheim:
Griesbeck
(1. Gelbe Karte)
Union:
Leistner
(1. Gelbe Karte)
,
Schönheim
(1.)
,
Jopek
(1.)

Spieldaten

1. FC Heidenheim       1. FC Union Berlin
Tore 2 : 1 Tore
 
Torschüsse 17 : 10 Torschüsse
 
gespielte Pässe 409 : 450 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 313 : 340 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 96 : 110 Fehlpässe
 
Passquote 77% : 76% Passquote
 
Ballbesitz 48% : 52% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 52% : 48% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 12 : 18 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 17 : 11 Gefoult worden
 
Abseits 1 : 0 Abseits
 
Ecken 7 : 5 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
18.08.2014 18:30 Uhr
Stadion:
Voith-Arena, Heidenheim
Zuschauer:
7600
Schiedsrichter:
Robert Hartmann (Wangen)

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