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SV Wehen Wiesbaden

SV Wehen Wiesbaden

3
:
5

im Elfmeterschiessen
0:0 (0:0,0:0)
1. FC Kaiserslautern

1. FC Kaiserslautern


SV WEHEN WIESBADEN
1. FC KAISERSLAUTERN
15.
30.
45.





60.
75.
90.






 
105.


120.













 

Keine Tore in 120 Minuten

Sippel wird zum Elfmeter-Helden

Ein Duell auf Augenhöhe lieferten sich Drittligist Wehen Wiesbaden und Zweitligist Kaiserslautern. In einer engen Partie ließen beide Seiten teils gute Chancen ungenutzt, sodass eine Entscheidung im Elfmeterschießen herbeigeführt werden musste. Hier zeigten sich die Roten Teufel treffsicher, und Torwart Tobias Sippel avancierte zum Helden.

Wehen Wiesbaden traut sich als erstes nach vorne

Michael Schulze & Alf Mintzel
Kaiserslauterns Michael Schulze (l.) wird von Wehen Wiesbadens Alf Mintzel (r.) verfolgt.
© picture allianceZoomansicht

Wiesbadens Trainer Marc Kienle stellte im Vergleich zum 1:0-Auswärtssieg in Rostock den Ex-Lauterer Fromlowitz für Kolke zwischen die Pfosten. In der Sturmspitze erhielt zudem Benyamina der Vorzug vor Schnellbacher (Bank). Kaiserslauterns Coach Kosta Runjaic veränderte seine Startelf nach dem 1:1 gegen Sandhausen gleich auf vier Positionen: Der in der Liga zuletzt gesperrte Sippel kehrte für Müller ins Tor zurück, davor begannen Schulze, Jenssen und Orban für Zimmer, Karl und Lakic (alle Bank).

Beide Mannschaften lieferten sich von Beginn an ein leidenschaftliches Duell: In den Zweikämpfen ging es voll zur Sache und die ballführenden Akteure wurden jeweils sofort aggressiv angelaufen. Nach einer kurzen Abtastphase wagte sich zunächst der SVWW mutiger nach vorne. Dieses Engagement wurde beinahe belohnt, als Benyamina nach einer Ecke traf, doch das Tor wurde aufgrund einer Abseitsposition von Müller nicht gegeben (9.). Ansonsten kamen die Hessen immer wieder mit Flankenläufen nach vorne. Vor allem Vunguidica machte in dieser Phase Druck über links.

Kaiserslautern taut auf - Hofmann verbucht Chancen

Mit fortschreitender Spieldauer tauten aber auch die Roten Teufel auf und fanden besser in die Partie. Da sich Wehen Wiesbaden bei gegnerischem Ballbesitz aber mit elf Mann in die eigene Hälfte zurückzog, hatten die Lauterer nur wenig Räume zur Verfügung und kamen meist nur durch Standards oder Flanken in den Strafraum. Hierbei verbuchte Hofmann eine gute Möglichkeit und köpfte knapp am rechten Winkel vorbei (31.). Ein Klassenunterschied zwischen dem Dritt- und Zweitligisten war bis dahin nicht zu erkennen.

Bis zum Halbzeitpfiff neutralisierten sich beide Teams weitestgehend im Mittelfeld. Vereinzelte Angriffe wurden nicht konsequent zu Ende gespielt. Gegen jeweils gut sortierte Abwehrreihen fehlte es an Durchsetzungsvermögen im gegnerischen Sechzehner. Lauterns Hofmann strahlte noch am meisten Gefahr aus und kam zu weiteren Chancen (38., 42.). Dann ging es torlos in die Pause.

Die Spiel-Qualität nimmt ab

Sebastin Mrowca & Kevin Stöger
Voller Einsatz: Sebastin Mrowca (l.) grätscht nach dem Ball, Kevin Stöger (r.) beobachtet die Szene.
© imagoZoomansicht

Nach dem Seitenwechsel nahm Kaiserslautern das Heft des Handelns in die Hand und erarbeitete sich so ein leichtes spielerisches Übergewicht. Die mitgereisten Fans aus der Pfalz hatten den Torschrei schon auf den Lippen, als Hofmann plötzlich zehn Meter vor dem halbleeren Tor stand, doch der Sturmtank traf den Ball nicht richtig und ließ so eine Großchance ungenutzt (53.). Auch in der Folge blieb der FCK am Drücker. Vor allem Stöger zeigte sich als umtriebiger Aktivposten. Nach wie vor fehlte es den Gästen aber an Durchschlagskraft.

Da Wehen Wiesbaden mittlerweile kaum noch entlastete, vollzog Kienle einen Stürmerwechsel und brachte Schnellbacher (62.). Fortan spielte sich das Geschehen fast ausschließlich im Mittelfeld ab. Nach einer kurzen Leerlaufphase kippte die Begegnung sogar kurz zu Gunsten der Hessen, die immerhin Halbchancen (71., 72., 76.) verzeichneten. Wirklich brenzlig wurde es aber nicht. Da sich beide Mannschaften in ihren Offensivbemühungen festfuhren und im Umschaltspiel schlichtweg zu langsam agierten, bleib es beim 0:0 nach 90 Minuten. Es ging in die Verlängerung.

Verlängerung: Das Hoffen auf den "Lucky Punch"

Der Kräfteverschleiß war beiden Mannschaften mittlerweile anzumerken. Zudem häuften sich die Fouls im Mittelfeld, sodass kein wirklicher Spielfluss aufkam. Entsprechend hoch war das Interesse, die Partie so schnell wie möglich für sich zu entscheiden. Ring köpfte eine Flanke nur haarscharf am Pfosten vorbei (96.). Auf der anderen Seite zielte Schnellbacher aus 17 Metern knapp rechts vorbei (97.). Dann brannte es erneut vor dem SVWW-Tor, als Torrejon einen Freistoß aus nur vier Metern über die Latte köpfte (103.). Nach dem erneuten Seitenwechsel verbuchte Schnellbacher den nächsten Hochkaräter, doch frei vor Sippel versprang ihm der Ball (112.). Luftanhalten auch noch einmal in der letzten Szene der Verlängerung: Mugosa feuerte aus der Distanz, Fromlowitz ließ nach vorne abklatschen, wo Matmour abstaubte. Doch der Flügelflitzer stand im Abseits, der Treffer zählte nicht, es ging ins Elfmeterschießen.

Elfmeterschießen: Mrowca wird zum tragischen Helden

Die Roten Teufel zeigten sich treffsicher. Hofmann, Fomitschow, Mugosa, Torrejon und Heintz verwandelten alle FCK-Elfmeter. Zur tragischen Figur wurde hingegen Mrowca, der als einziger Schütze an einer Parade von Sippel scheiterte. Damit zogen die Pfälzer in die 2. Runde des DFB-Pokals ein, der SVWW flog aus dem Wettbewerb.

Wehen Wiesbaden trifft am Freitag (19 Uhr) in der 3. Liga auf den VfB Stuttgart II, der FCK empfängt am Sonntag (13.30 Uhr) Eintracht Braunschweig auf dem Betzenberg.

DFB-Pokal, 2014/15, 1. Runde
SV Wehen Wiesbaden - 1. FC Kaiserslautern 3:5 i.E.
SV Wehen Wiesbaden - 1. FC Kaiserslautern 3:5 i.E.
Behauptung

Vunguidica behauptet das Leder.
© picture alliance

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SV Wehen Wiesbaden
Aufstellung:
Mrowca    
N. Herzig    
Geyer
Mintzel    
Jänicke        
Book

Einwechslungen:
62. Schnellbacher für S. Benyamina
109. Wein für Mintzel
119. Kleinsorge für Jänicke

Trainer:
Kienle
1. FC Kaiserslautern
Aufstellung:
Sippel
M. Schulze    
Torrejon    
Heintz
Löwe
Orban    
Ring    
Stöger        
P. Hofmann    

Einwechslungen:
64. Mugosa für Stöger
85. J. Zimmer für M. Schulze
102. Fomitschow für Ring

Trainer:
Runjaic

Tore & Karten

 
Torschützen
keine
 
Elfmeterschießen
0:1
P. Hofmann (verwandelt)
1:1
Wiemann (verwandelt)
1:2
Fomitschow (verwandelt)
2:2
Book (verwandelt)
2:3
Mugosa (verwandelt)
2:3
Mrowca (nicht verwandelt)
2:4
Torrejon (verwandelt)
3:4
Geyer (verwandelt)
3:5
Heintz (verwandelt)
Gelbe Karten
Wehen:
Mrowca
(1. Gelbe Karte)
,
Jänicke
(1.)
K'lautern:
Stöger
(1. Gelbe Karte)
,
Orban
(1.)
,
P. Hofmann
(1.)

Spieldaten

SV Wehen Wiesbaden       1. FC Kaiserslautern
Tore 0 : 0 Tore
 
Torschüsse 11 : 12 Torschüsse
 
gespielte Pässe 475 : 577 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 357 : 453 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 118 : 124 Fehlpässe
 
Passquote 75% : 79% Passquote
 
Ballbesitz 45% : 55% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 51% : 49% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 23 : 21 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 21 : 21 Gefoult worden
 
Abseits 4 : 1 Abseits
 
Ecken 5 : 4 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
16.08.2014 18:00 Uhr
Stadion:
Brita-Arena, Wiesbaden
Zuschauer:
9496
Schiedsrichter:
Sascha Stegemann (Niederkassel)

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