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Stuttgarter Kickers

Stuttgarter Kickers

1
:
4

Halbzeitstand
0:1
Borussia Dortmund

Borussia Dortmund


STUTTGARTER KICKERS
BORUSSIA DORTMUND
15.
30.
45.






60.
75.
90.













Kickers kämpfen tapfer, versieben aber zu viele Torchancen

Aubameyang packt auch ohne Spider-Man doppelt zu

In der ersten Runde des DFB-Pokals verlangten die Stuttgarter Kickers Borussia Dortmund alles ab. Am Ende fiel das Ergebnis aber mit 4:1 deutlich zugunsten des Bundesligisten aus. Der feierte damit den Einzug in die zweite Runde. Dabei musste sich der Vorjahres-Finalist starken Schwaben erwehren, die sich auch nach einem 0:2-Rückstand nicht aufgaben, es im Abschluss aber an der nötigen Kaltschnäuzigkeit vermissen ließen.

Danke für die Vorlage: Henrikh Mkhitaryan (re.) jubelt nach seinem Treffer zum 1:0 mit Passgeber Lukasz Piszczek (li.).
Danke für die Vorlage: Henrikh Mkhitaryan (re.) jubelt nach seinem Treffer zum 1:0 mit Passgeber Lukasz Piszczek (li.).
© Picture AllianceZoomansicht

Kickers-Coach Horst Steffen vertraute im Spiel des Jahres auf dieselben zehn Feldspieler, die in der dritten Liga zuletzt einen 2:0-Heimsieg gegen die Zweitvertretung von Mainz 05 feierten. Damals noch nur eingewechselt: Edwini-Bonsu, der nun Badiane ersetzte. Auch im Tor gab es eine Veränderung: Redl durfte für den etatmäßigen Keeper Korbinian Müller ran.

Borussia Dortmund hatte im ersten Pflichtspiel des Jahres mit einem 2:0 gegen den FC Bayern München den Supercup geholt. Im zweiten Pflichtspiel traf der Vizemeister auf einen Drittligisten. Und Jürgen Klopp startete mit einer Überraschung in der ersten Elf: Reus kehrte nach seinem Syndesmoseriss zurück. Insgesamt wechselte der BVB-Coach fünfmal: Neben Reus und Schmelzer-Ersatz Durm waren Subotic, Jojic und Ramos von Beginn an dabei. Das Quartett Ginter, Kehl, Hofmann und Immobile saßen auf der Bank. Schmelzer hatte sich einen Muskelfaserriss zugezogen und stand dementsprechend nicht im Kader.

Seine Kollegen mussten es ohne ihn richten - und ziemlich schnell feststellen, dass diese Pokal-Partie kein Selbstläufer werden sollte. Die Stuttgarter standen hinten sicher, störten das Dortmunder Aufbauspiel durch frühes Pressing konsequent und trauten sich selbst auch ab und an nach vorn. Wirklich gefährlich wurde der BVB in der Anfangsphase nur einmal: Jojic verzog in der 13. Minute aber knapp links vorbei.

Trotz dieser einen Jojic-Chance tat sich Dortmund weiter schwer. Erst nach einer halben Stunde hatte der Bundesligist endlich wieder eine Möglichkeit. Und die war dann auch gleich drin: Durm flankte aus der eigenen Hälfte auf den davonsprintenden Pisczek. Perfekt nahm der Pole die Kugel in vollem Lauf an und hatte das Auge für Mkhitaryan, der aus zehn Metern ins linke Eck vollstreckte.

Dauerfeuer der Blauen

Wer glaubte, dieser Rückschlag würde die Blauen brechen, irrte sich gewaltig. Das Gegentor schien die Stuttgarter sogar noch mehr anzuspornen. Wie aufgedreht spielte sich der Drittligist gute Torchancen heraus. Auch weil die BVB-Abwehr latent pennte: Sokratis' Pass auf Subotic misslang, sodass Soriano die Kugel klaute. Über Müller ging es schnell und direkt wieder auf Soriano. Doch sein Abschluss kullerte knapp rechts am Pfosten vorbei (37.). Kurz darauf zauberte Müller mit einem Hackentrick Braun frei, dem im Abschluss aber die Nerven fehlten (42.). Etwas glücklich "retteten" die Schwarz-Gelben die knappe 1:0-Führung in die Pause.

Nach Wiederanpfiff brannte es zunächst lichterloh im Stuttgarter Strafraum: Der BVB konterte. Aubameyang sprintete allein auf Redl zu, war schon vorbei am Keeper, da lenkte Fennell das Leder noch an den linken Pfosten (47.). Nur zwei Minuten später hatte der BVB Glück, die Schwaben ließen ihre Doppelchance ungenutzt: Zuerst scheiterte Soriano, dann Edwini-Bonsu an Langerak (49.).

Machte ordentlich Dampf: Auch die Dortmunder Abwehr hatte mit Stuttgarts Elia Soriano (vorn) richtig Probleme.
Machte ordentlich Dampf: Auch die Dortmunder Abwehr hatte mit Stuttgarts Elia Soriano (vorn) richtig Probleme.
© Picture AllianceZoomansicht

Die Kickers waren dran am Ausgleich. Da machte Fennell, der eben noch so gut gerettet hatte, einen entscheidenden Fehler. Der Innenverteidiger passte zu lässig zurück auf Schlussmann Redl. Aubmenyang erahnte das Zuspiel, spitzelte dazwischen und vollendete dann trocken mit Rechts vom linken Fünfmetereck (55.). Diesmal jubelte er anders als noch im Supercup ohne Spider-Man-Maske.

Sollte das das Ende der Blauen sein? Gut fünf Minuten brauchten sie, um sich von dem 0:2-Schock zu erholen. In der 60. Minute aber schlug der Drittligist zurück: Nach einem Freistoß aus dem Mittelfeld brachten die Dortmunder die Kugel nicht weg. Soriano schnappte sich den Ball und passte auf Edwini-Bonsu. Der stand zwar knapp im Abseits, aber ein Pfiff blieb aus. Diesmal machte der Angreifer aus drei Metern alles richtig - 1:2.

Aubameyang beruhigt Schwarz-Gelb

Alles wartete auf den Schlussspurt der Schwaben. Aber der Bundesligist machte kurzen Prozess und zeigte letztendlich, wer Herr im Hause ist. Wieder war Pisczek mit einer scharfen Flanke der Vorlagengeber. Diesmal für Aubameyang, der nach starker Vorarbeit den Ball nur noch zum 3:1 über die Linie drücken musste (78.). Das Tor zählte zurecht, der Schütze war auf gleicher Höhe mit der Abwehr gestanden.

Damit hätten wohl alle leben können. Aber Ramos setzte kurz vor Schluss noch eins drauf und markierte sein erstes Pflichtspieltor für den BVB (89.). Damit zog die Klopp-Elf in die zweite Runde des DFB-Pokals ein. Mit einem 4:1, das vielleicht etwas zu deutlich ausgefallen war.

Nun geht es aber erst einmal wieder in den Ligen weiter. Nächsten Samstag (14 Uhr) reisen die Stuttgarter Kickers zum Halleschen FC, der BVB empfängt ebenfalls am Samstag (18.30 Uhr) Bayer Leverkusen zum Topspiel des ersten Bundesliga-Spieltages.

DFB-Pokal, 2014/15, 1. Runde
Stuttgarter Kickers - Borussia Dortmund 1:4
Stuttgarter Kickers - Borussia Dortmund 1:4
Blick voraus

Jürgen Klopp konzentriert sich auf das Duell mit den Stuttgarter Kickers.
© picture alliance

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Stuttgarter Kickers
Aufstellung:
Redl
Stein
Halimi
Marchese    
Braun
Edwini-Bonsu    
Soriano    
G. Müller    

Einwechslungen:
67. Calamita für Soriano
80. Badiane für G. Müller

Trainer:
Steffen
Borussia Dortmund
Aufstellung:
Durm
Jojic
Kirch    
Aubameyang        
Reus        
H. Mkhitaryan            
Ramos        

Einwechslungen:
57. Kehl für Reus
83. K. Großkreutz für H. Mkhitaryan
90. + 1 S. Bender für Kirch

Trainer:
Klopp

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
H. Mkhitaryan (30., Linksschuss, Piszczek)
0:2
Aubameyang (55., Rechtsschuss)
1:2
Edwini-Bonsu (60., Rechtsschuss, Soriano)
1:3
Aubameyang (78., Rechtsschuss, Piszczek)
1:4
Ramos (89., Linksschuss, Aubameyang)
Gelbe Karten
Stuttg. Kick.:
-
Dortmund:
H. Mkhitaryan
(1. Gelbe Karte)
,
Ramos
(1.)

Spieldaten

Stuttgarter Kickers       Borussia Dortmund
Tore 1 : 4 Tore
 
Torschüsse 18 : 14 Torschüsse
 
gespielte Pässe 347 : 558 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 239 : 461 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 108 : 97 Fehlpässe
 
Passquote 69% : 83% Passquote
 
Ballbesitz 39% : 61% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 47% : 53% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 8 : 17 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 16 : 8 Gefoult worden
 
Abseits 1 : 1 Abseits
 
Ecken 5 : 4 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
16.08.2014 15:30 Uhr
Stadion:
Mercedes-Benz-Arena, Stuttgart
Zuschauer:
37000
Schiedsrichter:
Peter Sippel (München)

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