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Optik Rathenow

Optik Rathenow

1
:
3

Halbzeitstand
0:2
FC St. Pauli

FC St. Pauli


OPTIK RATHENOW
FC ST. PAULI
15.
30.
45.






60.
75.
90.









Rathenow fehlte die Kreativität im Aufbauspiel

Doppelpacker Nöthe lässt nichts anbrennen

Von Beginn war der FC St. Pauli gegen den Oberligisten FSV Optik Rathenow überlegen. Nach der verdienten Führung stellten die Hamburger ihre Offensivbemühungen etwas ein, wodurch der FSV besser in die Partie fand und die Kiez-Kicker das ein oder andere Mal in Bredouille brachte. Nach Wiederanpfiff erhöhte Nöthe auf 3:0, in der Schlussphase gelang den ansonsten harmlosen Gastgebern noch der Ehrentreffer zum 1:3-Endstand.

Von seinen Mitspielern geherzt: Doppeltorschütze Christopher Nöthe.
Von seinen Mitspielern geherzt: Doppeltorschütze Christopher Nöthe.
© ImagoZoomansicht

Rathenow-Trainer Ingo Kahlisch schickte seine Elf mit reichlich Selbstvertrauen in die Partie. Dem 2:1-Heimsieg gegen Union Fürstenwalde in der Oberliga NOFV-Nord folgte ein 7:1-Erfolg gegen den Schönwalder SV. Nach zwei Siegen in zwei Partien im Liga-Betrieb belegt die Kahlisch-Elf mit sechs Punkten zudem den dritten Tabellenrang in der Oberliga. St. Pauli-Coach Roland Vrabec veränderte seine im Vergleich zur 0:2-Auswärtsniederlage gegen den VfR Aalen auf zwei Positionen: Ziereis verteidigte für den angeschlagenen Sobiech (müskuläre Probleme), Maier ersetzte Görlitz.

Doppelter Alu-Treffer!

Von Beginn an nahm der Favorit das Heft in die Hand. Die Hamburger machten das Spiel breit und versuchten die gegnerische Abwehr durch Flanken auszuhebeln. Das führte fast zum Erfolg, doch das Aluminium machte den Gästen einen Strich durch die Rechnung: Nach einem Freistoß landete der Ball nach einem Ziereis-Kopfball erst an der Latte, Nöthes Nachschuss am Pfosten (3.).

Wenig später sollte der Angreifer aber erfolgreich sein: Nach einer misslungenen Ecke fand die zweite Hereingabe mit Nöthe ihren Abnehmer: Der Stürmerverlängerte den Ball per Kopf ins lange Eck und erzielte so die Führung für den Favoriten (9.).

Keeper Subke souverän

Rathenow kam nur selten aus der eigenen Hälfte, musste sich durch den offensiven Beginn der Kiez-Kicker auf die Abwehrarbeit beschränken. Entlastungsangriffe gab es nicht, da St. Pauli bei den lang geklärten Bällen der Gastgeber immer zuerst zur Stelle war. Bester Mann des Oberligisten war folglich Keeper Subke, der viele hohe Hereingaben abfing und einen Schuss des gänzlich freien Nöthe stark parierte (24.).

Ein Fehler im Stellungsspiel sorgte für das zweite Tor der Partie: Rzatkowskis Pass in die Spitze landete bei Budimir. Der Angreifer der Hamburger war frei durch und schob überlegt zum 2:0 ein (31.).

Wilcke verpasst den Anschlusstreffer

In der Folge ließ sich der Favorit etwas zurückfallen, was den Gastgebern scheinbar in die Karten spielte. Rathenow fand besser in die Partie und brachte die Abwehr des Zweitligisten das ein oder andere Mal in Verlegenheit. Vor allem bei Standards offenbarten die Kiez-Kicker Unsicherheiten. Tschauner konnte einen stramm geschossenen Freistoß aus 30 Metern Entfernung von Leroy zur Ecke klären (37.), bei der folgenden Hereingabe sauste das Leder im Fünfmeterraum an Freund und Feind vorbei.

Ebenfalls durch eine Ecke fiel fast der Anschlusstreffer: Am langen Pfosten war Wilcke per Kopf zur Stelle, der Ball landete am Außennetz (45.). Ein Tor sollte vor dem Pausentee nicht mehr fallen, beim Stand von 0:2 schickte Schiedsrichter Sven Jablonski beide Teams in die Kabine.

Nöthe erneut erfolgreich

Nach Wiederanpfiff agierte St. Pauli wieder offensiver, was sich auszahlen sollte: Bei einem Angriff über die linke Seite flankte Buballa in die Mitte zu Nöthe, der völlig freistehend zum 3:0 einnickte (51.).

Anschließend waren die Hamburger haushoch überlegen und zeigten auch ihre spielerische Klasse. Oft kombinierte sich die Vrabec-Elf durch die gegnerische Abwehr, der letzte entscheidende Pass fehlte dabei aber. Rathenow schien bereits entkräftet, vor allem im Spielaufbau fehlte es an Kreativität. Der FSV suchte sein Heil in langen Bällen, die sich aber nicht als Mittel gegen die gut gestaffelte Abwehr des Zweitligisten herausstellten.

Printemps erzielt den Ehrentreffer

In der Schlussviertelstunde verflachte die Partie zunehmend. Die Hamburger zogen sich etwas zurück, Rathenow warf aber auch weiterhin nicht viel nach vorne. Wie aus dem Nichts dann aber plötzlich das Tor: Printemps schoss aus 18 Metern um Ziereis herum ins lange Eck - keine Chance für Tschauner, der im zweiten Durchgang sonst nicht geprüft wurde (83.).

Der Sieg von St. Pauli geriet aber nicht mehr in Gefahr, mit einem 3:1-Erfolg zogen die Hamburger in die nächste Runde ein.

Nächsten Samstag (14 Uhr) empfängt Rathenow den Malchower SV, St. Pauli muss bereits einen Tag zuvor wieder ran. Am Freitag (18.30 Uhr) gastiert der SV Sandhausen bei den Hamburgern.

DFB-Pokal, 2014/15, 1. Runde
Optik Rathenow - FC St. Pauli 1:3
Optik Rathenow - FC St. Pauli 1:3
Mühsam

St. Pauli wurde von Gegner Optik Rathenow durchaus gefordert. Hier schlägt Sebastian Maier eine Ecke.
© imago

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Optik Rathenow
Aufstellung:
Subke
Wilcke
Cetin
Leroy
Novak    
Printemps        
Regulski    
Skrehot    
Turhan    

Einwechslungen:
32. Brecht für Novak
46. Balde     für Skrehot
72. Breto für Turhan


Trainer:
Kahlisch
FC St. Pauli
Aufstellung:
Ziereis    
Gonther    
Kalla    
Buchtmann    
Maier
Budimir        
Nöthe            

Einwechslungen:
60. Thy für Nöthe
78. Trybull für Buchtmann
82. Verhoek für Budimir

Trainer:
Vrabec

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Nöthe (9., Kopfball, Maier)
0:2
Budimir (31., Linksschuss, Rzatkowski)
0:3
Nöthe (51., Kopfball, Buballa)
1:3
Printemps (83., Rechtsschuss)
Gelbe Karten
Optik Rathenow:
Printemps
(1. Gelbe Karte)
,
Balde
(1.)
,
Regulski
(1.)
St. Pauli:
Ziereis
(1. Gelbe Karte)
,
Kalla
(1.)

Spieldaten

Optik Rathenow       FC St. Pauli
Tore 1 : 3 Tore
 
Torschüsse 7 : 21 Torschüsse
 
gespielte Pässe 245 : 477 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 147 : 392 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 98 : 85 Fehlpässe
 
Passquote 60% : 82% Passquote
 
Ballbesitz 34% : 66% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 47% : 53% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 19 : 21 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 21 : 17 Gefoult worden
 
Abseits 1 : 6 Abseits
 
Ecken 3 : 4 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
16.08.2014 15:30 Uhr
Stadion:
Stadion Vogelgesang, Rathenow
Zuschauer:
4500
Schiedsrichter:
Sven Jablonski (Bremen)

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