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Borussia Dortmund

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VfL Wolfsburg

 
Borussia Dortmund

2:0 (2:0)

VfL Wolfsburg
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Borussia Dortmund
VfL Wolfsburg
1.
15.
30.
45.



46.
60.
75.
90.








Starkes Wolfsburg vergibt zu viele Chancen

Lewandowski zeigt Malanda, wie's funktioniert

Borussia Dortmund hat durch einen hart erkämpften 2:0-Heimerfolg gegen den VfL Wofsburg die Reise zum Pokalfinale nach Berlin gebucht. Couragierte Niedersachsen begegneten dem BVB mindestens auf Augenhöhe, ließen ihre hochkarätigen Chancen in einer rasanten Partie im Gegensatz zu den Hausherren allerdings ungenutzt.

Robert Lewandowski (Borussia Dortmund)
Das 2:0 von Robert Lewandowski kurz vor der Pause sicherte dem BVB gegen Wolfsburg eine beruhigende Halbzeitführung.
© picture allianceZoomansicht

BVB-Coach Jürgen Klopp tauschte im Vergleich zur gelungenen Generalprobe, dem 3:0-Coup in München dreimal Personal: Pisczek verteidigte rechts, Großkreutz wechselte die Seite und rückte nach vorne. Antreiber Jojic und Goalgetter Lewandowski komplettierten die Änderungen an der schwarz-gelben Starformation. Für Sahin, Hofmann und Aubameyang blieben in ihrer Folge zunächst nur Bankplätze übrig. "Wölfe"-Dompteur Dieter Hecking beließ es derweil bei einem Wechsel, beorderte gegenüber dem eindrucksvollen 4:1-Heimerfolg über Nürnberg Linksverteidiger Schäfer anstelle des gesperrten Rodriguez (Gelb-Rot) in die Anfangsformation.

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Die Wolfsburger machten vom Anpfiff weg deutlich, dass sie gewillt waren, den Hausherren mit vehementen Offensivbemühungen zu begegnen. In den ersten Spielszenen war es folglich der VfL, der mit flotter Ballzirkulation und mutigem Auftreten das im Vorwärtsgang präsentere Team darstellte. Bereits in der 3. Minute zappelte der Ball in den Maschen des Dortmunder Gehäuses: Der Treffer von Perisic, der sich im Luftkampf gegen BVB-Keeper Weidenfeller unfair eingesetzt hatte, fand derweil zu Recht keine Anerkennung.

Mkhitaryan zielt genau

Die Westfalen zeigten sich vom forschen, zugleich gefälligen Vortrag der Gäste beeindruckt. In einer temporeichen Auseinandersetzung ging die Klopp-Truppe dennoch in Front: Wenige Augenblicke, nachdem Schlussmann Weidenfeller außerhalb seines Strafraums gefordert war, klingelte es auf der Gegenseite: Mkhitaryan nahm nach Reus' Zuspiel Tempo auf und zog nahe der Sechzehnermarkierung ab. Der platzierte Flachschuss des Armeniers sauste ins rechte untere Eck (12.).

Auch danach blieb das Pokal-Duell eine unterhaltsame Veranstaltung. Chancen waren hüben wie drüben zu notieren. In der 17. Minute bot sich Reus, der alleine auf Grün zusteuerte, die Möglichkeit, auf 2:0 zu stellen. Im entscheidenden Moment sprang dem Borussen allerdings der Ball zu weit vom Fuß, sodass ihn der VfL-Keeper aufnehmen konnte. Quasi im Gegenzug brannte es lichterloh im Dortmunder Fünfmeterraum: Luiz Gustavo hatte aus der Nahdistanz die Möglichkeit zum Ausgleich, die Schwarz-Gelben klärten im Kollektiv (18.).

Das Team aus der VW-Stadt blieb auf dem Gaspedal, forderte den Hausherren auch im Anschluss alles ab. Weidenfeller entschärfte de Bruynes saftigen Schuss auf Kosten einer Ecke, in deren Folge Olic über den Kasten köpfte (21). Der couragierte Auftritt der "Wölfe", die mit schnellen Spielzügen immer wieder gefährlich in der gegnerischen Spielhälfte auftauchten, sollte auch im weiteren Verlauf des ersten Durchgangs Ausdruck in Form guter Torgelegenheiten finden. Die Beste vergab in der 42. Minute der freistehende Malanda, dessen Kopfball den linken Pfosten erschütterte. De Bruyne ließ die Nachschusschance ungenutzt. Keine 60 Sekunden später zeigte der BVB den Niedersachen erneut, wie man solche Gelegenheiten eiskalt verwertet. Reus setzte Lewandowski überlegt in Szene, Dortmunds Torgarant schirmt das Leder robust ab und knallte es - gleichbedeutend mit dem 2:0-Halbzeitstand - spektakulär in den linken Winkel. Es war das 100. Pflichtspieltor des Bald-Bayern für die Borussia.

Den zweiten Durchgang nahmen die Kontrahenten mit unverändertem Personal in Angriff. Dortmund begegnete den Wolfsburgern in einer Konterstellung und hatte nach Balleroberung alsbald die Möglichkeit, auf 3:0 aufzustocken. Mkhitaryans Hereingabe fand aber weder Lewandowski noch den ebenfalls mitgelaufenen Großkreutz als Abnehmer (47.). Wenig später knallte Vollblutstürmer Lewandowski die Kugel aus spitzem Winkel an den Außenpfosten (49.). Ein Treffer des Polen in der 54. Minute fand aufgrund dessen Abseitsstellung keine Anerkennung.

Doch Wolfsburg wehrte sich, bot den Westfalen rasch wieder energisch Paroli: Olic köpfte vorbei, Großkreutz auf der Gegenseite drüber (56., 60.). Aufgrund der Investitionen der Gäste in die Offensive, war die Partie auch in der Folge ein Fußball-Leckerbissen. Ein Leckerbissen, bei dem die "Wölfe" allerdings nicht zubissen.

Chancen zum Anschlusstreffer hatte das Hecking-Team zuhauf: Der freistehende Malanda jagte das Leder exakt eine Viertelstunde vor Ablauf der regulären Spielzeit über die Latte - aus vier Metern! Wenig später kam der Youngster einen Schritt zu spät um den Ball nach de Bruynes Freistoßflanke aufs Tor zu drücken (80.).

Malanda, Luiz Gustavo, Pfosten!

Es sollte für Wolfsburg einfach nicht sein. Sinnbildlich dafür war die 81. Minute: Nach de-Bruynes-Freistoßflanke scheitert Malanda erneut an Weidenfeller. Luiz Gustavo beförderte den Nachschuss ans linke "Torholz". Und auch in mehr als fünf Minuten Nachspielzeit gelang es nach Abpfiff geknickten Niedersachsen nicht, ein Tor zu erzielen. Während die Borussia im Pokal-Finale steht, muss sich der VfL in der nahen Zukunft auf den Liga-Betrieb konzentrieren.

Am kommenden Samstag genießt der BVB gegen den FSV Mainz 05 im Liga-Betrieb erneut Heimrecht (15.30 Uhr). Die "Wölfe" sind drei Stunden später in einem Nord-Duell beim Hamburger SV zu Gast.

DFB-Pokal, 2013/14, Halbfinale
Borussia Dortmund - VfL Wolfsburg 2:0
Borussia Dortmund - VfL Wolfsburg 2:0
Die letzten Fragen

Vor dem Spiel werden natürlich noch die Stimmen der Trainer eingeholt. "Wir haben da schon gezeigt, dass wird dem BVB wehtun können", sagt VfL-Coach Dieter Hecking (re.). Sein Gegenüber Jürgen Klopp weiß das.
© Getty Images

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15.04.14
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Borussia Dortmund
Aufstellung:
Weidenfeller (2) - 
Piszczek (3,5) , 
Sokratis (3) , 
Hummels (3) , 
Durm (3) - 
Kehl (3,5)        
H. Mkhitaryan (2)        
Jojic (3,5) , 
Reus (2)    
Großkreutz (3,5) - 
Lewandowski (3)        

Einwechslungen:
72. Kirch für H. Mkhitaryan
85. Aubameyang     für Lewandowski
90. + 3 Schieber für Reus

Trainer:
Klopp
VfL Wolfsburg
Aufstellung:
Grün (3) - 
Träsch (2,5) , 
Naldo (3)    
Knoche (4) , 
M. Schäfer (3) - 
Luiz Gustavo (5)    
Junior Malanda (2,5)    
De Bruyne (2) , 
Arnold (4)    
Perisic (4) - 
Olic (3)

Einwechslungen:
63. Vieirinha für Arnold
83. D. Caligiuri für Junior Malanda

Trainer:
Hecking

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
H. Mkhitaryan (12., Linksschuss, Reus)
2:0
Lewandowski (43., Linksschuss, Reus)
Gelbe Karten
Dortmund:
Kehl
(1. Gelbe Karte)
,
Aubameyang
(2.)
Wolfsburg:
Luiz Gustavo
(2. Gelbe Karte)

Spieldaten

Borussia Dortmund       VfL Wolfsburg
Tore 2 : 0 Tore
 
Torschüsse 9 : 23 Torschüsse
 
gespielte Pässe 366 : 533 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 261 : 420 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 105 : 113 Fehlpässe
 
Passquote 71% : 79% Passquote
 
Ballbesitz 40% : 60% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 47% : 53% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 11 : 14 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 14 : 11 Gefoult worden
 
Abseits 4 : 1 Abseits
 
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Spielinfo

Anstoß:
15.04.2014 20:30 Uhr
Stadion:
Signal-Iduna-Park, Dortmund
Zuschauer:
80200 (ausverkauft)
Spielnote:  2
mitreißender Pokalfight mit hohem Tempo und etlichen Torszenen, spannend und umkämpft bis zum Schluss.
Chancenverhältnis:
8:10
Eckenverhältnis:
2:10
Schiedsrichter:
Manuel Gräfe (Berlin)   Note 2
souveräner Gesamteindruck in einer schwer zu leitenden Partie. Vertretbar war die frühe Gelbe Karte gegen Luiz Gustavo; regelkonform auch, das vermeintliche Tor von Perisic (3.) nicht anzuerkennen. Hätte allerdings in der Entstehung des 1:0 auf Handspiel von Hummels entscheiden müssen.
Spieler des Spiels:
Henrikh Mkhitaryan
Tempomacher, stets anspielbar, Schwungrad der Dortmunder Offensive und Torschütze.
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