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Eintracht Frankfurt

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Borussia Dortmund

 
Eintracht Frankfurt

0:1 (0:0)

Borussia Dortmund
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Eintracht Frankfurt
Borussia Dortmund
1.
15.
30.
45.



46.
60.
75.
90.









Heiße Zweikämpfe zwischen Zambrano und Lewandowski

Kopfball Kehl, Kopfball Aubameyang: Halbfinale!

In einem intensiven Pokal-Duell setzte sich Dortmund in Frankfurt verdient durch und steht nach einem 1:0-Erfolg im Halbfinale. Der BVB übernahm nach gutem Start der Eintracht immer mehr die Spielkontrolle, verpasste aber die Führung im ersten Durchgang trotz klarem Chancenplus. Nach erneut guter Phase des Hessen nach Wiederanpfiff litt der Spielfluss in der umkämpften Partie eine Zeit lang erheblich, ehe die Borussia einen Standard zur Entscheidung nutzte.

Trapp fliegt, Aubameyang und Rode im Luftduell
Packende Szene aus dem ersten Durchgang: Kevin Trapp fliegt, Pierre-Emerick Aubameyang und Sebastian Rode im Luftduell.
© Getty ImagesZoomansicht

Frankfurts Coach Armin Veh veränderte seine Startelf im Vergleich zum 3:0 gegen Braunschweig in der Liga auf einer Position: Madlung rückte in die Viererkette und verschob Russ auf die Sechs, für Kapitän Schwegler (Rippenprellung) reichte die Zeit nicht.

Auf Seiten der Dortmunder musste Trainer Jürgen Klopp nach dem 5:1-Auswärtssieg in Bremen auf Bender (Oberschenkelzerrung) und Reus (Muskelfaserriss im Oberschenkel) verzichten. Kehl und Großkreutz standen für das Duo in der Startelf.

Mit Aggressivität und hoher Laufintensität startete die Eintracht in die Partie und erarbeitete sich in der Anfangsphase mit vielen Ballgewinnen Vorteile. Diese waren aber nur optischer Art, der Weg in den gegnerischen Strafraum blieb den Hessen gegen den defensiv zweikampfstarken Kontrahenten zunächst versperrt.

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Nicht aber dem BVB, der auf Konter lauerte, und, wenn sich die Möglichkeit ergab, blitzschnell angriff: Mit dem immens schnellen Aubameyang als Initiator hatte Umschaltstation Mkhitaryan die erste Chance der Partie (12.), Madlung verhinderte nach Hereingabe des Gabuners auf Schmelzer vorerst eine zweite (17.).

Nach und nach gewann die Borussia in einer intensiven Partie immer mehr Spielanteile, Rode verhinderte im Luftduell gegen Aubameyang die nächste Dortmunder Möglichkeit (23.). Die Veh-Schützlinge mühten sich, gegen aufmerksame Gäste wurden Meier & Co. aber nur einmal wirklich gefährlich, Rode verpasste im Zentrum Jungs scharfe Hereingabe knapp (30.).

Bis zum Pausenpfiff mündeten die immer sicher werdenden Kombinationen des BVB in weitere Gelegenheiten, Kehl (37.), mehr aber Mkhitaryan (38.) und Großkreutz (39.) näherten sich der Führung an. Wieder Großkreutz war dann im Anschluss der bis dorthin besten Kombination des Spiels nach Ablage von Lewandowski, der sich mit Zambrano intensivste Duelle lieferte, zu überrascht (44.).

Veh brachte mit Wiederanpfiff Rosenthal für Kadlec. Und wieder erwischte die SGE den besseren Start, Meiers Geistesblitz eröffnete Jung die Schusschance - rechts vorbei (50.). Die Hessen blieben am Drücker, Meier konnte Rodes unorthodoxes Zuspiel im Zentrum nicht verarbeiten (58.), Jungs Zuspiel in die Mitte lief ins Leere (59.).

Und bei der Borussia lief zunächst nicht mehr viel zusammen. Allgegenwärtig in der weiterhin intensiven Partie die Zweikämpfe zwischen Zambrano und Lewandowski, die sich aber wirklich gar nichts schenkten. Eine Zeit lang stand nur das Privatduell im Fokus, der Spielfluss litt unter vielen Freistoßpfiffen in dieser Phase.

Die Schlussviertelstunde brach an, die Fans sahen nun wieder klare Vorteile für die Westfalen, die aber ihre Angriffe zunächst selten zu Ende gespielt bekamen. Ausnahme: Mkhitaryan, der nach Aubameyangs Zuspiel an Trapps Fußabwehr scheiterte (81.).

Eine einstudierte Variante sorgte schließlich für die Entscheidung: Kehl verlängerte Mkhitaryans Ecke am ersten Pfosten per Kopf, am zweiten stand Aubameyang blank und nickte die Kugel an Rode vorbei ins kurze Eck (83.).

Die Halbfinals werden bereits am Mittwochabend direkt nach den anderen Viertelfinals ausgelost und finden dann am Dienstag, den 15. April, sowie Mittwoch, den 16. April, statt. Die beiden Kontrahenten sehen sich schon am Samstag (15.30 Uhr) in der Liga in Dortmund wieder.

DFB-Pokal, 2013/14, Viertelfinale
Eintracht Frankfurt - Borussia Dortmund 0:1
Eintracht Frankfurt - Borussia Dortmund 0:1
Banger Blick

Frankfurts Trainer sah sich im Viertelfinale einer enorm schweren Aufgabe gegenübergestellt, immerhin ging es gegen Borussia Dortmund.
© picture alliance

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11.02.14
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Eintracht Frankfurt
Aufstellung:
Trapp (2,5) - 
S. Jung (3) , 
Zambrano (2,5) , 
Madlung (3) , 
Djakpa (4) - 
Russ (4,5)    
Rode (5)    
Flum (4)        
Meier (3)    
Aigner (4,5) , 
Kadlec (5,5)    

Einwechslungen:
46. Rosenthal (3,5) für Kadlec
83. Weis für Flum

Trainer:
Veh
Borussia Dortmund
Aufstellung:
Weidenfeller (3) - 
Piszczek (3,5) , 
Sokratis (2,5)    
Schmelzer (4)    
Kehl (3)    
Sahin (3,5) - 
Aubameyang (2)            
H. Mkhitaryan (3)    
Großkreutz (3) - 

Einwechslungen:
89. Hofmann für H. Mkhitaryan
90. + 4 Schieber für Aubameyang

Trainer:
Klopp

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Aubameyang (83., Kopfball, Kehl)
Gelbe Karten
Frankfurt:
Russ
(1. Gelbe Karte)
,
Rode
(1.)
,
Flum
(2.)
Dortmund:
Sokratis
(1. Gelbe Karte)
,
Schmelzer
(1.)
,
Aubameyang
(1.)

Spieldaten

Eintracht Frankfurt       Borussia Dortmund
Tore 0 : 1 Tore
 
Torschüsse 7 : 15 Torschüsse
 
gespielte Pässe 450 : 353 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 338 : 253 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 112 : 100 Fehlpässe
 
Passquote 75% : 72% Passquote
 
Ballbesitz 56% : 44% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 49% : 51% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 19 : 21 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 21 : 17 Gefoult worden
 
Abseits 3 : 2 Abseits
 
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Spielinfo

Anstoß:
11.02.2014 20:45 Uhr
Stadion:
Commerzbank-Arena, Frankfurt
Zuschauer:
51500 (ausverkauft)
Spielnote:  3
ein packender Pokalfight, dem aber die spielerischen Glanzlichter fehlten.
Chancenverhältnis:
3:7
Eckenverhältnis:
2:5
Schiedsrichter:
Knut Kircher (Rottenburg)   Note 2
ein souveräner Auftritt. Sorgte mit Ruhe und Übersicht dafür, dass in einem intensiven Spiel keine Hektik aufkam. Vertretbar, bei Madlungs Berührung im Duell mit Lewandowski, der abhob, keinen Elfmeter zu geben.
Spieler des Spiels:
Pierre-Emerick Aubameyang
Siegtorschütze, war an vielen Offensivaktionen beteiligt, dazu enorm fleißig nach hinten.
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