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Jahn Regensburg

 - 

1. FC Union Berlin

 

1:2 (1:2)

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Jahn Regensburg
1. FC Union Berlin
1.
15.
30.
45.




46.
60.
75.
90.












Jahn: Neunaber vergibt vom Punkt - Pfertzel sieht Rot

Brandy trotzt schlechter Pokal-Bilanz der Berliner

In einem phasenweise abwechslungsreichen Pokal-Duell musste sich Jahn Regensburg trotz guter Leistung dem Zweitliga-Vertreter 1. FC Union Berlin mit 1:2 geschlagen geben. Die Hauptstädter nutzten dabei ihre wenigen Tormöglichkeiten, während die Oberpfälzer selbst von einem Foulelfmeter nicht profitieren konnten. Die "Eisernen" ziehen damit zum zweiten Mal in Folge in die 2. Runde ein und trotzen ihrer Horror-Bilanz im DFB-Pokal.

Abdenour Amachaibou (li.), Sören Brandy
Pokal-Torschützen unter sich: Regensburgs Abdenour Amachaibou (li.) und Union Berlins Sören Brandy.
© Picture AllianceZoomansicht

Jahn-Coach Thomas Stratos war mit dem überraschenden 2:2 in Heidenheim durchaus zufrieden und tauschte deshalb nur zweimal Personal: Ersetzkeeper Hendl durfte für Wiegers ran, zudem kam Anastasopoulus zu seinem Debüt für die Regensburger. Kurz musste weichen.

Ganz anders verlief der Saisonstart für Union Berlin in der 2. Liga. Übungsleiter Uwe Neuhaus ordnete sogar drei Tage Geheimtraining an. Das Ergebnis: Vier Neue in der Startelf im Vergleich zum 1:1 bei Arminia Bielefeld. Stuff, Skrzybski, Köhler und Brandy bekamen ihre Chance. Dafür mussten Dausch und Özbek auf der Bank Platz nehmen. Eggimann (Sprunggelenksverletzung) stand nicht im Kader.

Die ersten zehn Minuten der Partie gehörten den Hausherren, die gegen den höherklassigen Gegner mutig und mit spielerischen Mitteln den Weg nach vorne suchten. Jim-Patrick Müller feuerte bereits in der ersten Minute den ersten Warnschuss ab. Der Jahn verzeichnete auch die beste Chance in der Anfangsphase: Nach einer Aosman-Ecke von links kam Neunaber völlig frei zum Kopfball, Kreilach war nicht mit hochgestiegen. Das Leder sauste jedoch über den Querbalken (15.).

Dann gingen die Regensburger ihrem starken Auftreten entsprechend in Front: Zwar scheiterte Jim-Patrick Müller noch am glänzend reagierenden Haas. Dessen Kollege Pfertzel vertändelte jedoch im Anschluss die Kugel, sodass Amachaibou in der 19. Minute aus zehn Metern einschieben konnte. Die Antwort der "Eisernen" folgte auf dem Fuß. Nach einer flachen Parensen-Hereingabe fand der Ball über Nemec irgendwie den Weg durch das Strafraumgetümmel zu Brandy, der nicht lange fackelte und das Leder zum 1:1 in die Maschen drückte (21.).

Anschließend nahmen die Berliner zwar aktiver am Spiel teil, ohne jedoch gefährlich zu werden. Einmal jedoch kamen die Hauptstädter vor den Kasten von Hendl. Brandys Flanke von der rechten Seite fand passgenau den Kopf von Köhler und der 1,72-Meter-Mann nickte zur Gäste-Führung ein (42.). Trotz gutem Start ging der Jahn also mit einem Rückstand in die Pause.

Pfertzel sieht Rot, Nachreiner die Ampelkarte

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Im zweiten Durchgang bot die Partie ein anderes Bild: Union Berlin nahm nun die Favoritenrolle an und trieb die Kugel munter nach vorne. Ein Konter über Skrzybski und Nemec verpuffte zunächst (52.), ehe Brandy nach einer Köhler-Hereingabe das 3:1 auf dem Fuß hatte. Hendl reagierte jedoch glänzend und verhinderte mit dem Schlappen Schlimmeres (55.). Der nächste Höhepunkt folgte in der 69. Minute: Schiedsrichter Tobias Werz entschied nach einem Foul von Pfertzel an Aosman auf Strafstoß und gab dem Sünder zusätzlich für seine Notbremse glatt Rot! Zum anschließenden Elfmeter trat Jahn-Innenverteidiger Neunaber an und wollte es einen Tick zu genau machen: Sein Versuch knallte an den linken Pfosten (71.).

In der Folge bekamen die Oberpfälzer ihre zweite Luft und hatten durch Trettenbach und Kurz gute Möglichkeiten zum Ausgleich (79., 81.). Die Überzahlsituation sollte jedoch nicht von Dauer sein: Regensburgs Kapitän Nachreiner ging im Kopfballduell etwas zu hart zu Werke und sah Gelb-Rot (86.). Anschließend versuchte der Drittligist alles und warf die Bälle nach vorne, ohne jedoch noch ein Pokal-Wunder zu schaffen. Berlin musste zwar noch zittern, fuhr das Ergebnis am Ende aber nach Hause und steht in der 2. Runde des DFB-Pokals. Nach den traditionell dürfigen Pokal-Auftritten der Neuhaus-Elf - seit 2007 überlebte Union nur ein Mal die erste Hauptrunde - durchaus ein Erfolg.

Am kommenden Samstag geht es für Regensburg in der 3. Liga weiter. Der Jahn ist ab 14 Uhr zu Gast in Duisburg. Tags zuvor muss Union Berlin in Dresden ran. Anstoß ist um 18.30 Uhr. Die Auslosung der 2. DFB-Pokal-Runde findet am 10. August statt und wird vom Bezahlsender Sky übertragen.

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05.08.13
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Jahn Regensburg
Aufstellung:
Hendl
Nachreiner        
Haag
Anastasopoulos    
Hein
J.-P. Müller    
Amachaibou    
Aosman
Dressler    

Einwechslungen:
46. Kurz für Dressler
60. B. Schmid für Anastasopoulos
84. Mar. Müller für J.-P. Müller

Trainer:
Stratos
1. FC Union Berlin
Aufstellung:
Haas
Pfertzel    
Stuff
Brandy        
Köhler        
Mattuschka        
Nemec    
Skrzybski    

Einwechslungen:
72. Özbek für Skrzybski
75. Terodde für Nemec
84. Kohlmann für Köhler

Trainer:
Neuhaus

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Amachaibou (19., Rechtsschuss, J.-P. Müller)
1:1
Brandy (21., Rechtsschuss, Nemec)
1:2
Köhler (42., Kopfball, Brandy)
Rote Karten
Regensburg:
-
Union:
Pfertzel
(69., Notbremse, Aosman)

Gelb-Rote Karten
Regensburg:
Nachreiner
(86.)
Union:
-
Gelbe Karten
Regensburg:
-
Union:
Mattuschka
(1. Gelbe Karte)
,
Brandy
(1.)

Besondere Vorkommnisse
Neunaber schießt Foulelfmeter an den Pfosten (71.)

Spieldaten

Jahn Regensburg       1. FC Union Berlin
Tore 1 : 2 Tore
 
Torschüsse 14 : 10 Torschüsse
 
gespielte Pässe 547 : 313 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 479 : 249 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 68 : 64 Fehlpässe
 
Passquote 88% : 80% Passquote
 
Ballbesitz 63% : 37% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 56% : 44% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 13 : 23 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 22 : 13 Gefoult worden
 
Abseits 3 : 1 Abseits
 
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Spielinfo

Anstoß:
05.08.2013 18:30 Uhr
Stadion:
Städtisches Jahnstadion, Regensburg
Zuschauer:
6249
Schiedsrichter:
Tobias Welz (Wiesbaden)
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