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FV Illertissen

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Eintracht Frankfurt

 
FV Illertissen

0:2 (0:0)

Eintracht Frankfurt
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FV Illertissen
Eintracht Frankfurt
1.
15.
30.
45.
46.
60.
75.
90.












Viertligist Illertissen wehrt sich wacker

Joselu abgeklärt, Rode knallhart

Bundesligist Eintracht Frankfurt hat durch einen bis auf eine Ausnahme schmucklosen 2:0-Erfolg gegen den drei Spielklassen tiefer notierten FV Illertissen das Ticket für die zweite Pokalrunde gelöst. Gegen ein im Abwehrverbund allerdings gut sortiertes Team aus Bayerisch-Schwaben offenbarte die SGE kurz vor Bundesliga-Start noch deutlichen Abstimmungsbedarf in der Offensive.

Sebastian Rode (Eintracht Frankfurt)
Sebastian Rodes Frankfurter wackelten gegen Illertissen zwar nicht, sie glänzten aber auch keineswegs.
© picture allianceZoomansicht

FVI-Coach Holger Bachthaler, der in Augsburg einst unter Armin Veh trainiert hatte, tauschte im Vergleich zum 2:2 in Heimstetten viermal Personal: Kapitän Passer, Fabian Kling, Hindelang sowie Morina begannen anstelle von Klar, Peruzzi, Lux und Rinke. Bachthalers ehemaliger Übungsleiter beorderte zum Frankfurter Pflichtspiel-Auftakt mit den ehemaligen Freiburgern Flum und Rosenthal sowie mit dem Ex-Hoffenheimer Joselu drei Neuzugänge in die Startelf. Zwischen den Pfosten durfe, da sowohl Trapp als auch Wiedwald rotgesperrt nicht zur Verfügung gestanden hatten, der junge Özer ran.

Für Armin Veh war die Begegnung mit Illertissen eine besondere: Schließlich ist Augsburg die Heimatstadt des 52-Jährigen. Der erste Durchgang war jedoch keine interessante Veranstaltung.

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Die Illertisser starteten im Ausweichspielort Augsburg mutig. Offensivkraft Hämmerle brach kurz nach Anpfiff mit Glück und Geschick durch, ehe der Ball doch zu Eintracht-Schlussmann Özer prallte (2.). Ansonsten erwarte das Team, das letzte Saison die Regionalliga Bayern als Aufsteiger aufgemischt hatte, die Frankfurter aufmerksam und gut sortiert in der eigenen Hälfte. Die SGE bemühte sich darum, das eigene Spiel variabel aufzubauen. Doch es mangelte an Tempo und vor allem im Offensivzentrum an Präsenz und Durchschlagskraft.

Fast eine halbe Stunde war in der Fuggerstadt absolviert, ehe der Favorit durch Joselu die erste gute Chance verbuchte: Der Spanier setzte die Kugel nach einer Ecke als Kopfball-Aufsetzer knapp neben den Kasten (27.). Auch in der Folge fehlte den Adlerträgern ein Plan, wie man den Abwehrverbund der kompakt, unangenehm und unaufgeregt auftretenden Illertisser aushebeln kann. Weitere Torgelegenheiten blieben in einer mitunter fast schon langweiligen Begegnung bis zum Pausenpfiff aus - ein Verdienst des Viertligisten.

In den zweiten Durchgang starteten die Hessen etwas aktiver. Sechs Minuten nach Wiederanpfiff fand dies Ausdruck in einer guten Offensivaktion: Meier konnte eine gute Oczipka-Flanke von links im Zentrum aber nicht verwerten (51.). Doch der viermalige Pokalsieger erhöhte nun die Schlagzahl: Joselu scheiterte aus kurzer Distanz an FVI-Keeper Rösch (57.). Wenig später war es ebenfalls der Neu-Frankfurter, der den Widerstand des Teams aus Bayerisch-Schwaben erstmals brach: Jung jagte die Kugel von rechts scharf und präzise ins Zentrum, der Spanier vollstreckte per Direktabnahme (64.).

Am Spielverlauf änderte das nichts. Die Illertisser deckten mit guter Abwehrarbeit indes weiterhin die Abstimmungsprobleme in der hessischen Offensive auf - ohne sich mit Ausnahme einer Lux-Chance (85.) im Angriff allerdings selbst gefährlich zu Wort zu melden. So musste aus Frankfurter Sicht eine entschlossene Einzelaktion herhalten, um den 2:0-Endstand zu bewerkstelligen: Jung legte ab zu Rode. Dieser jagte das Spielgerät ebenso stramm wie sehenswert aus der Distanz in den linken Winkel (90. +2).

Für die Illertisser geht der Liga-Betrieb bereits am Mittwoch mit der Heimpartie gegen die Würzburger Kickers weiter (Anpfiff: 18.30 Uhr). Die Frankfurter Eintracht ist zum Bundesliga-Auftakt am Samstag ab 15.30 Uhr bei Aufsteiger Hertha BSC gefordert.

Fotos zu den Sonntagsspielen
Favoritensterben en masse
Der SV Sandhausen hat mit dem 1. FC Nürnberg den vierten Bundesligisten aus dem Pokal gekegelt. Dem Elfmeter-Krimi folgt eine Jubel-Traube, unter der sich der Matchwinner des späten Sonntagabends befindet.
Kollektiver Jubel

Der SV Sandhausen hat mit dem 1. FC Nürnberg den vierten Bundesligisten aus dem Pokal gekegelt. Dem Elfmeter-Krimi folgt eine Jubel-Traube, unter der sich der Matchwinner des späten Sonntagabends befindet.
© picture alliance

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02.08.13
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

FV Illertissen
Aufstellung:
Rösch
Böck
Passer    
L. Kling    
Hahn
Hämmerle    
Hindelang    
Morina    

Einwechslungen:
62. Schaller für Morina
71. Lux für Hindelang
71. Rinke für L. Kling

Trainer:
Bachthaler
Eintracht Frankfurt
Aufstellung:
Russ
Schwegler        
Rode    
Flum        
Meier
Rosenthal    
Joselu        

Einwechslungen:
69. Lakic für Rosenthal
75. Schröck für Flum
75. Aigner für Joselu

Trainer:
Veh

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Joselu (64., Rechtsschuss, S. Jung)
0:2
Rode (90. + 2, Rechtsschuss, S. Jung)
Gelbe Karten
Illertissen:
Hämmerle
(1. Gelbe Karte)
Frankfurt:
Flum
(1. Gelbe Karte)
,
Schwegler
(1.)

Spieldaten

FV Illertissen       Eintracht Frankfurt
Tore 0 : 2 Tore
 
Torschüsse 7 : 11 Torschüsse
 
gespielte Pässe 253 : 766 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 178 : 690 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 75 : 76 Fehlpässe
 
Passquote 70% : 90% Passquote
 
Ballbesitz 26% : 74% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 49% : 51% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 15 : 13 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 11 : 14 Gefoult worden
 
Abseits 1 : 1 Abseits
 
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Spielinfo

Anstoß:
04.08.2013 18:30 Uhr
Stadion:
SGL-Arena, Augsburg
Zuschauer:
6081
Schiedsrichter:
Patrick Ittrich (Hamburg)
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