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Eintracht Braunschweig

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SC Freiburg

 
Eintracht Braunschweig

0:2 (0:1)

SC Freiburg
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Eintracht Braunschweig
SC Freiburg
1.
15.
30.
45.




46.
60.
75.
90.









Lieberknechts Umstellungen greifen nicht

Nach 53 Sekunden: Freis ebnet den Weg ins Achtelfinale

Dank eines Blitzstartes stellte der SC Freiburg die Weichen schon frühzeitig auf DFB-Pokal-Achtelfinale. Beim 2:0 (1:0)-Auswärtssieg bei Zweitliga-Spitzenreiter Braunschweig verpassten die Breisgauer den Niedersachsen eine eiskalte Dusche nach nur 53 Sekunden. Der BTSV, eigentlich für eine grundsolide Abwehr bekannt, offenbarte ungeahnte Lücken. Nach vorne blieben die Löwen fast über 90 Minuten zahnlos und scheiden deshalb aus.

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Braunschweigs Trainer Torsten Lieberknecht stellte seine Erfolgself im Vergleich zum 1:1 gegen Hertha BSC Berlin auf fünf Positionen um. Wie schon in der ersten Pokalrunde durfte Torwart Petkovic für Davari zwischen die Pfosten. Außerdem rückten Vrancic, Bohl, Gianluca Korte und Ademi für Dogan, Boland, Zhang und Kumbela in die Startelf.

Freiburgs Coach Christian Streich änderte sein Team nach dem 0:2 gegen Borussia Dortmund dreifach: Krmas, Hedenstad und Freis durften für Ginter, Jendrisek und Guedé beginnen. Taktisch wechselte der SC immer wieder zwischen einem 4-2-3-1- und einem 4-4-2-System.

BTSV im Tiefschlaf - Freis legt Blitzstart hin

Daniel Caligiuri
Frühe Führung: Daniel Caligiuri (Mitte) bejubelt das 1:0 in der ersten Spielminute.
© imagoZoomansicht

Die Eintracht schien gedanklich noch in der Kabine zu sein, da schlug der Sportclub schon zu: Die ungeordnete Defensive ließ sich mit einfachen Pässen aushebeln. Freis wurde an der Strafraumgrenze steil angespielt und ließ quer zu Caligiuri abtropfen. Der hatte aus knapp 16 Metern freie Bahn und versenkte den Ball nach nur 53 gespielten Sekunden zum 1:0 (1.).

Dieser Schock saß tief bei den Braunschweigern, dessen Defensive ungewohnt nervös und wackelig wirkte. So brauchte der Zweitligist ein paar Minuten, um in diese Partie zu finden. Zwar generierten die Hausherren durch Ballbesitz mehr Sicherheit, offensiv waren die Löwen aber zahnlos, setzten fast überhaupt keine Akzente und agierten zuhauf recht planlos mit langen Bällen.

Ganz anders Freiburg. Der Bundesligist kombinierte sich sicher durch das Mittelfeld und kam nach starken Einzelaktionen, meist über den agilen Caligiuri, immer wieder in Strafraumnähe. Die größte Chance, die Führung auszubauen, hatte Freis, der mehrere BTSV-Verteidiger mit einem schnellen Dribbling stehen ließ und dann bei seinem Schussversuch aus 14 Metern abgeblockt wurde (15.). So ging es mit dem 1:0 in die Pause.

Kopfballstafette führt die Entscheidung herbei

Nach dem Seitenwechsel traute sich die Eintracht sichtlich mehr zu und forcierte das Flügelspiel. Gefährlich wurde es dabei aber kaum. Der Sportclub behielt die Zügel in der Hand und setzte selbst immer wieder Akzente in Form von Distanzschüssen. Caligiuris Drop-Kick aus gut 20 Metern küsste die Latte (53.).

Nach einer Stunde wurde Braunschweig dann endlich zwingender. Bicakcic hatte gleich zweimal die Chance zum Ausgleich, köpfte aber erst einen Vrancic-Freistoß (58.) und dann eine Theuerkauf-Flanke (65.) aus aussichtsreicher Position über das Tor. Ein Korte-Schuss aus knapp 20 Metern landete in den Armen von SCF-Keeper Baumann (66.).

So nahm das Spiel noch einmal an Fahrt auf. Vor allem die Löwen versuchten durch intensive Zweikampfführung das Blatt zu ihren Gunsten zu wenden. Zudem brachte Lieberknecht mit Boland einen offensiv orientierten Spieler (71.). In der Schlussphase wechselte der Trainer dann auch Stürmer Kumbela (83.) ein, der überraschend auf der Bank Platz nehmen musste.

Doch statt Braunschweiger Angriffe bekamen die 20.167 Zuschauer im Eintracht-Stadion das 0:2 zu sehen: Kruse hob die Kugel via Freistoß aus 29 Metern halbrechter Position an den zweiten Pfosten, wo Schuster per Kopf nach innen legte und Flum fand, der den Ball unbedrängt aus zwei Metern über die Linie nickte (84.). Die Entscheidung war gefallen. Der BTSV warf noch einmal alles nach vorne, konnte dabei aber keinerlei Durchschlagskraft entwickeln. So ziehen die Breisgauer am Ende verdient ins DFB-Pokal-Achtelfinale ein.

In der Liga geht es für Braunschweig am Freitag (18 Uhr) mit einem Heimspiel gegen den SV Sandhausen weiter. Freiburg hat am Samstag (15.30 Uhr) ein Auswärtsspiel bei Borussia Mönchengladbach.

30.10.12
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Eintracht Braunschweig
Aufstellung:
Petkovic (3) - 
St. Bohl (4) , 
Bicakcic (5) , 
Correia (4,5)    
Reichel (3,5)    
Pfitzner (4)    
Vrancic (5) , 
Theuerkauf (3,5)    
Kruppke (3)        
G. Korte (5)    
Ademi (5)

Einwechslungen:
71. Boland für Pfitzner
71. Dogan für Correia
81. Kumbela für G. Korte

Trainer:
Lieberknecht
SC Freiburg
Aufstellung:
Baumann (3) - 
Hedenstad (2,5) , 
Krmas (3) , 
Diagne (3) , 
Mujdza (3) - 
Makiadi (3)    
Schuster (3)    
Schmid (3) , 
M. Kruse (2,5) , 
D. Caligiuri (2)    
Freis (3)        

Einwechslungen:
75. Flum     für Makiadi
82. Guedé     für Freis

Trainer:
Streich

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
D. Caligiuri (1., Rechtsschuss, Freis)
0:2
Flum (84., Kopfball, Schuster)
Gelbe Karten
Braunschweig:
Theuerkauf
(1. Gelbe Karte)
,
Kruppke
(1.)
,
Reichel
(1.)
Freiburg:
Freis
(1. Gelbe Karte)
,
Guedé
(1.)

Spieldaten

Eintracht Braunschweig       SC Freiburg
Tore 0 : 2 Tore
 
Torschüsse 11 : 12 Torschüsse
 
gespielte Pässe 364 : 460 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 268 : 353 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 96 : 107 Fehlpässe
 
Passquote 74% : 77% Passquote
 
Ballbesitz 45% : 55% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 50% : 50% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 13 : 15 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 16 : 13 Gefoult worden
 
Abseits 7 : 1 Abseits
 
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Spielinfo

Anstoß:
30.10.2012 19:00 Uhr
Stadion:
Eintracht-Stadion, Braunschweig
Zuschauer:
20167
Schiedsrichter:
Dr. Felix Brych (München)   Note 2
Spieler des Spiels:
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