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Chemnitzer FC

 - 

Dynamo Dresden

 

0:3 (0:2)

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Chemnitzer FC
Dynamo Dresden
1.
15.
30.
45.


46.
60.
75.
90.










Spielunterbrechung in Chemnitz - Erster Pflichtspielsieg der SGD

Koch im Glück, Buchner im Pech

Erstmals seit der Wende konnte sich Dynamo Dresden in einem Pokalspiel im Sachsen-Derby gegen den Chemnitzer FC durchsetzen. In einem lange Zeit recht einseitigen Duell konnte der CFC nur zu Beginn mithalten, geriet dann aber zusehends unter Druck und musste sich schlussendlich den Dresdnern geschlagen geben. Die SGD fuhr damit den ersten Pflichtspielsieg in der neuen Saison ein.

Schuppan (vorne) jubelt mit Koch
Komm in meine Arme: Schuppan (vorne) jubelt mit Koch.
© picture allianceZoomansicht

Chemnitz' Coach Gerd Schädlich vertraute im Sachsen-Derby auf dieselbe Elf wie beim 0:0 bei Hansa Rostock in der 3. Liga. Dresdens Trainer Ralf Loose indes gab im Vergleich zum 2:2 gegen 1860 München Jungwirth den Vorzug vor Papadopoulos.

Nachdem Dynamo Dresden 1996, 1998, 2008 und 2010 im sächsischen Landespokal gegen den Chemnitzer FC stets den Kürzeren gezogen hatte, sollte im ersten Aufeinandertreffen im Rahmen des DFB-Pokals nun die Revanche folgen. Der Zweitligist trat selbstbewusst auf und war direkt um Ballbesitz bemüht. Dynamo kam so auch zu Feldvorteilen, mehr sprang zunächst aber nicht heraus. Den Schwarz-Gelben fehlte es an zündenden Ideen und Spritzigkeit, um die dicht gestaffelten Chemnitzer ernsthaft in Gefahr zu bringen.

Der CFC igelte sich allerdings keineswegs ausschließlich in der eigenen Hälfte ein, vielmehr setzten die Himmelblauen über schnelle Kombinationen - oft über die linke Seite - immer wieder Nadelstiche. Zu klaren Einschussgelegenheiten kam der Drittligist allerdings auch nicht, sodass die Zuschauer im Stadion an der Gellertstraße ein chancenarmes, dafür aber intensives und spannendes Duell zweier ebenbürtiger Teams geboten bekamen.

Nach 18 Minuten wurde es erstmals aufregend. Poté vergab innerhalb weniger Sekunden gleich zweimal: Der Franko-Beniner scheiterte zuerst an CFC-Schlussmann Pentke und setzte den Nachschuss aus spitzem Winkel dann rechts vorbei. Danach verlagerte sich das Geschehen zusehends in die Hälfte der Hausherren, die kaum noch für Entlastung sorgen konnten und verstärkt unter Druck gerieten. Pentke rettete noch glänzend gegen Potés Kopfball (25.), war etwas später aber machtlos: Trojans Ecke von links verlängerte Schuppan zu Koch, der aus kurzer Distanz einnickte und Dynamo die mittlerweile verdiente Führung bescherte (32.).

Es war ein Treffer mit Ansage, da Chemnitz mittlerweile nur noch reagierte und dem Treiben der Dresdner phasenweise nur zuschaute. Logisch, dass so weitere Tore folgten: Nach einem bösen Missverständnis zwischen Hörnig und Buchner scheiterten noch Poté und Trojan mit einer Doppelchance an Pentke (38.), doch etwas später durfte der bis dahin so glücklose Poté dann doch noch jubeln: Nach feiner Flanke von Trojan netzte der 27-Jährige technisch anspruchsvoll ein und sicherte den Schwarz-Gelben damit den komfortablen 2:0-Pausenstand (42.).

Regen, Rauch und Rowdies stören Chemnitzer Aufbäumen

Koch (2.v.re.) trifft zum 1:0
Ab in die Maschen: Koch (2.v.re.) trifft zum 1:0.
© picture alliance

Chemnitz' Trainer Schädlich erhöhte nach dem Seitenwechsel den Einsatz und brachte mit Jansen für Hörnig einen Stürmer für einen Abwehrspieler. Zudem änderten sich die Rahmenbedingungen nun grundlegend, denn ein Sommergewitter war aufgezogen und es regnete in Strömen. Die Chemnitzer fanden sich damit besser zurecht und drängten nun auf den Anschluss - der Ex-Dresdner Kegel hatte ihn dann auch auf dem Fuß bzw. Kopf: Zuerst parierte aber Kirsten (51.), dann köpfte Kegel knapp vorbei (52.).

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Zu unrühmlichen Szenen kam es allerdings nach 58 Minuten, als Unverbesserliche auf den Tribünen ein Feuer legten und so die Feuerwehr auf den Plan riefen. Schiedsrichter Markus Schmidt unterbrach die Partie für knappe sechs Minuten. Danach machten die Chemnitzer dort weiter, wo sie zuvor aufgehört hatten - mit leidenschaftlichen Angriffen. Kegel vergab die nächste Gelegenheit (67.). Schädlich brachte dann auch noch mit Förster und Aydemir weitere offensive Leute und kündigte damit die Schlussoffensive an.

Dresdens Coach Ralf Loose wurde an der Seitenlinie immer lauter und trieb seine Schützlinge, die inzwischen sehr passiv waren und viel zu tief in der eigenen Hälfte standen, wieder nach vorne. Mit Erfolg: Ouali setzte sich auf der linken Seite durch und flankte dann per Außenrist nach innen, wo Buchner den Ball äußerst unglücklich ins eigene Tor beförderte (84.) - die Entscheidung war damit gefallen und Dresden stand als Sieger fest!

Beide Mannschaften sind ihren jeweiligen Ligen wieder am kommenden Samstag gefordert: Der Chemnitzer FC empfängt den SV Wehen Wiesbaden, Dynamo Dresden gastiert beim MSV Duisburg.

20.08.12
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Chemnitzer FC
Aufstellung:
Pentke
Birk    
Sträßer    
Pfeffer    
Kegel
Hörnig    

Einwechslungen:
46. Da. Jansen für Hörnig
72. Aydemir für Birk
72. Förster für Pfeffer

Trainer:
Schädlich
Dynamo Dresden
Aufstellung:
Gueye
Savic
Losilla    
Ouali    
R. Koch        
Trojan        
Poté        

Einwechslungen:
80. Fort für Poté
86. Solga für Ouali
89. Thoelke für Trojan

Trainer:
Loose

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
R. Koch (32., Kopfball, Schuppan)
0:2
Poté (42., Rechtsschuss, Trojan)
0:3
Buchner (84., Eigentor, Rechtsschuss, Ouali)
Gelbe Karten
Chemnitz:
-
Dresden:
Losilla
(1. Gelbe Karte)
,
Trojan
(1.)

Spieldaten

Chemnitzer FC       Dynamo Dresden
Tore 0 : 3 Tore
 
Torschüsse 6 : 11 Torschüsse
 
gespielte Pässe 363 : 333 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 298 : 266 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 65 : 67 Fehlpässe
 
Passquote 82% : 80% Passquote
 
Ballbesitz 53% : 47% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 48% : 52% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 12 : 10 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 12 : 12 Gefoult worden
 
Abseits 2 : 1 Abseits
 
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Spielinfo

Anstoß:
20.08.2012 18:30 Uhr
Stadion:
Stadion an der Gellertstraße, Chemnitz
Zuschauer:
14500
Schiedsrichter:
Markus Schmidt (Stuttgart)
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