Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Nicht registriert?

Berliner AK 07

 - 

TSG Hoffenheim

 

4:0 (3:0)

Seite versenden

Berliner AK 07
TSG Hoffenheim
1.
15.
30.
45.



46.
60.
75.
90.








BAK spielt sich in einen Rausch - Hoffenheim desolat

Cakmak & Co. demütigen die TSG

Die TSG Hoffenheim hat sich bis auf die Knochen blamiert. Beim Regionalligisten Berliner AK holten sich die Sinsheimer eine verdiente 0:4-Klatsche ab. Die Hauptstädter waren über die komplette Spielzeit die bessere Mannschaft und führten den Bundesligisten nach Belieben vor. Nach einem Blitzstart spielte sich der Athletik Klub in einen Rausch und hätte Hoffenheim sogar höher aus dem Poststadion im Stadtteil Moabit schießen können.

BAK-Trainer Jens Härtel tauschte nach dem 1:1 gegen Energie Cottbus II nur den Torwart: Kisiel durfte für Hildebrandt beginnen.

Hoffenheims Coach Markus Babbel beorderte gleich vier Neuzugänge in seine Startelf. Kapitän Wiese spielte im Tor. In der Innenverteidigung nahm Delpierre die durch die Rot-Sperre von Compper freigewordene Stelle ein. Auf der Spielmacherposition machte Volland das Rennen. Und Derdiyok war als Sturmtank gesetzt.

Blitzstart: Cakmak schockt die TSG

Berliner AK
Die Sensation von Moabit: Regionalligist Berliner AK kegelt den Bundesligisten TSG 1899 Hoffenheim aus dem DFB-Pokal.
© picture allianceZoomansicht

Der Sekundenzeiger hatte gerade seine zweite Umdrehung hinter sich gebracht, da war der große Favorit schon hinten: Lichte schlug einen Freistoß vom rechten Flügel nach innen. Die Situation schien schon geklärt, da machte Osadchenko den Ball mit einem Kopfball noch einmal gefährlich. Stürmer Cakmak fakelte nicht lange und überwand TSG-Torwart Wiese mit einem Heber von der Strafraumgrenze (3.).

Dass die schnelle Führung des Berliner Athletik Klubs mehr war als nur ein Strohfeuer, untermauerten die Hauptstädter in den nächsten Minuten: Brandts Gewaltschuss aus 25 Metern zischte nur um Haaresbreite am Pfosten vorbei (7.). Kruschke prüfte Wiese von der Strafraumgrenze. Hoffenheims Kapitän kratzte die Kugel mit einer Glanzparade aus dem Winkel (14.).

- Anzeige -

BAK spielt sich in einen Rausch - Gerlach & Kruschke treffen

Der Bundesligist fand offensiv überhaupt nicht statt und kam nur selten in Tornähe. Der BAK stand defensiv sicher und kompakt und gewann die Mehrzahl der Zweikämpfe. Gleichzeitig blieb der Regionalligist durch schnelle Konter brandgefährlich. Cakmak kam nach einer Flanke aus sechs Metern zum Schuss - Wiese stand aber richtig und konnte halten (27.). Im Gegenzug verzeichnete Hoffenheim nach einer knappen halben Stunde die erste nennenswerte Chance: Ein Volland-Freistoß klatschte an den Pfosten (28.).

Ansonsten präsentierten sich die Sinsheimer blutleer, hatten offensiv keinerlei Ideen, spielten zu kompliziert, offenbarten defensive Schwächen und ließen sich weiter böse auskontern: Nach einem langen Ball aus der eigenen Hälfte liefen gleich zwei Berliner alleine auf Wiese zu. Gerlach machte es selbst und schob zum 2:0 ein (31.).

Doch damit nicht genug. Der Athletik Klub spielte sich in einen Rausch. Die Sensation nahm weiter ihren Lauf: Malinowski steckte für Kruschke durch, der wieder frei vor dem Tor auftauchte und mit einem Flachschuss zum 3:0 traf (40.). Mit diesem Halbzeitergebnis war der Bundesligist noch gut bedient. Cakmak hatte sogar noch das 4:0 auf dem Fuß, Wiese lenkte seinen 30-Meter-Heber gerade noch so über die Latte (42.).

Wiese verteilt Geschenke - Cakmak schnürt den Doppelpack

Zur Halbzeit ließ TSG-Trainer Babbel seine Mannschaft lange alleine in der Kabine und reagierte auf die desolate Vorstellung seiner Mannschaft mit einem Doppelwechsel: Salihovic und Usami bildeten das neue zentrale Mittelfeld (46.). Die Blauen wirkten zu Beginn der zweiten Hälfte aggressiv und suchten den Abschluss - die Tore machten aber weiter die Berliner: Wiese verteilte ein Geschenk, indem er einen Abstoß vor die Füße von Cakmak platzierte. Der BAK-Stürmer nahm das dankend an und schob in den halbleeren Kasten zum 4:0 ein (49.).

Das kurze Aufbäumen der Hoffenheimer war so schnell wieder beendet. Der Berliner AK kontrollierte weiterhin das Spiel, ließ defensiv nichts anbrennen und blieb nach vorne weiter gefährlich. Der Bundesligist konnte sich offensiv nicht entfalten. Auch Schipplock, den Babbel noch als zusätzlichen Angreifer brachte (60.), konnte keine Impulse setzen.

Aufgrund der großen Hitze ließen bei beiden Mannschaften die Kräfte nach. So wurde das Tempo in der Schlussphase mehr und mehr verschleppt. Der Regionalligist blieb aber weiter souverän, ließ nichts mehr anbrennen und sorgte für einen hochverdienten und ungefährdeten 4:0-Sieg. Die Sensation von Moabit war perfekt. Versüßt wird dieser beispiellose Erfolg mit dem Einzug in die zweite DFB-Pokal- Runde und 255.216 Euro Prämie für die Berliner.

Für den Berliner AK geht es am kommenden Samstag (13.30 Uhr) gegen den FSV Zwickau in der Regionalliga Nordost weiter. Die TSG 1899 Hoffenheim startet am selben Tag (15.30 Uhr) in ihre Bundesligasaison und hat zum Auftakt ein Auswärtsspiel bei Borussia Mönchengladbach.

18.08.12
 
- Anzeige -

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Berliner AK 07
Aufstellung:
Kisiel
Lichte    
Gerlach    
Krstic
Brandt
Altiparmak    
K. Kruschke        
Cakmak            

Einwechslungen:
59. Mießner für Altiparmak
64. Avcioglu für Cakmak
73. Blazynski für K. Kruschke

Trainer:
Härtel
TSG Hoffenheim
Aufstellung:
Wiese    
Beck
Rudy    
Weis
Vukcevic    
Roberto Firmino    

Einwechslungen:
46. Salihovic für Vukcevic
46. Usami für Rudy
60. Schipplock für Roberto Firmino

Trainer:
Babbel

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Cakmak (3., Linksschuss, Osadchenko)
2:0
Gerlach (31., Linksschuss, Malinowski)
3:0
K. Kruschke (40., Linksschuss, Malinowski)
4:0
Cakmak (49., Rechtsschuss)

Spieldaten

Berliner AK 07       TSG Hoffenheim
Tore 4 : 0 Tore
 
Torschüsse 17 : 12 Torschüsse
 
gespielte Pässe 233 : 471 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 151 : 375 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 82 : 96 Fehlpässe
 
Passquote 65% : 80% Passquote
 
Ballbesitz 34% : 66% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 53% : 47% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 13 : 12 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 12 : 13 Gefoult worden
 
Abseits 1 : - Abseits
 
- Anzeige -

Spielinfo

Anstoß:
18.08.2012 15:30 Uhr
Stadion:
Poststadion, Berlin
Zuschauer:
1468
Schiedsrichter:
Sascha Stegemann (Niederkassel)
- Anzeige -
- Anzeige -

- Anzeige -