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VfB Stuttgart

 - 

FSV Frankfurt

 

3:0 (2:0)

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VfB Stuttgart
FSV Frankfurt
1.
15.
30.
45.


46.
60.
75.
90.










VfB erreicht souverän das Achtelfinale

Hemleins erstes Mal, Cacau mit Vehemenz

Ein rotierender Trainer, ein nicht mal halbvolles Stadion - doch der VfB Stuttgart ließ sich durch nichts vom DFB-Pokal-Achtelfinaleinzug abbringen. Gegen den FSV Frankfurt wurde der Bundesliga-Fünfte seiner Favoritenrolle von Beginn an gerecht und gewann dank einer starken ersten Hälfte abgeklärt mit 3:0. Der Underdog fand erst nach dem Seitenwechsel Mut, da war es aber schon zu spät - auch weil ein Youngster keine vier Minuten für eine Premiere brauchte.

Christoph Hemlein (VfB Stuttgart) jubelt über sein Tor zum 1:0
Den Torhunger im Gesicht: Christoph Hemlein feiert sein erstes Tor im Profi-Bereich.
© imagoZoomansicht

"Wir gehen in die Partie, als ob es ein Endspiel wäre", hatte VfB-Coach Bruno Labbadia versprochen - rotieren ließ er trotzdem: Boka machte wie im zweiten Durchgang beim 2:2 in Nürnberg für Molinaro Platz, Tasci (zudem Knieprobleme), Kuzmanovic und Okazaki erhielten eine Verschnaufpause. Neu dabei: Bauer, der in Runde eins (2:1 bei Wehen Wiesbaden) seinen bis dahin einzigen Einsatz bei den Profis hatte, Sommerneuzugang Traoré und Stürmer Hemlein, der in Nürnberg als Joker sein Erstliga-Debüt feierte und diesmal neben Cacau begann.

Gäste-Trainer Hans-Jürgen Boysen, 1995 beim legendären 15:14-Elfmeterschießen-Sieg in der ersten Pokal-Runde gegen den VfB beim SV Sandhausen auf der Trainerbank, stellte wie angekündigt Langer für Klandt ins Tor und setzte gegenüber dem 1:2 bei St. Pauli Banyamina auf die Bank. Huber erhielt eine Chance, Chrisantus rückte in die Spitze. Für Langer war es ebenso eine Rückkehr an die alte Wirkungsstätte wie für Gledson und Hleb.

Hemlein hellwach - Cacau im Nachsetzen

Im ersten Durchgang gab es in der mäßig gefüllten Stuttgarter Arena nur eine Richtung: Der VfB drückte von Beginn an mit viel Tempo und Spielfreude auf Tore, während der FSV meist hinterherlief und den Schwaben jede Menge Räume zur Verfügung stellte. Beim 1:0 (4.) spielte Traoré Molinaro auf der linken Seite frei, Hemlein lenkte dessen Flanke per Drop-Kick aus kurzer Distanz ins Tor - sein erster Treffer im Profi-Bereich.

Es folgten gefährliche Distanzschüsse von Traoré (7.), Harnik (13.) und Hemlein (33.) - und schließlich das 2:0 (38.): Nach Doppelpass mit dem enorm agilen Molinaro scheiterte Traoré noch an Gledsons Beinen, Cacau, zuvor erneut mit einigen unglücklichen Aktionen, staubte im Nachsetzen vehement ab. Von den Frankfurtern kam in den ersten 45 Minuten offensiv nichts von Belang, der 0:2-Pausenstand war schmeichelhaft.

Boysen reagierte auf die verheerenden Defensivlöcher, indem er Teixeira und Schlicke zur Pause auswechselte und mit Gallego und Benyamina sogar personell offensiver wurde. Beim VfB ersetzte Okazaki Cacau und rückte in die Sturmspitze. Das erste Highlight der zweiten Hälfte ereignete sich jedoch auf der anderen Seite: Ulreich rettete bei Chrisantus' abgefälschtem 17-Meter-Schuss mit dem Fuß, Gallego setzte den Nachschuss aus spitzem Winkel an den Pfosten (47.)!

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Traoré hat das letzte Wort

Der FSV wirkte nun deutlich geordneter, der Mut wuchs von Minute zu Minute. Ulreich flog bei Yelens 25-Meter-Freistoß (66.) ebenso erfolgreich wie beim Distanzschuss von Joker Stark (78.). Die Hessen kämpften aufopferungsvoll, letztlich sprang aber zu wenig Zwingendes dabei heraus. Der VfB dagegen eiskalt: Die erste nennenswerte Chance in Durchgang zwei war das 3:0 - Traoré schoss Harniks Zuspiel souverän ins kurze Eck und damit sein erstes Tor im VfB-Trikot (89.).

Das Labbadia-Team ist also im Topf, wenn am frühen Sonntagabend das Achtelfinale ausgelost wird. Das wiederum steigt dann kurz vor Weihnachten am 20./21. Dezember. Zunächst aber steht die Bundesliga wieder im Fokus, am Samstag (15.30 Uhr) kommt Meister Dortmund ins "Ländle". Ähnlich hoch ist Frankfurts nächste Hürde in Liga zwei: Tabellenführer Düsseldorf reist am Sonntag (13.30 Uhr) an.

26.10.11
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfB Stuttgart
Aufstellung:
Ulreich (2,5) - 
Boulahrouz (3,5) , 
Bauer (4) , 
Maza (3) , 
Molinaro (3) - 
Kvist (3) - 
Hajnal (4)    
Harnik (3) , 
Traoré (2,5)    
Cacau (4)            
Hemlein (3)        

Einwechslungen:
46. Okazaki (4) für Cacau
67. Gentner für Hemlein
75. Kuzmanovic für Hajnal

Trainer:
Labbadia
FSV Frankfurt
Aufstellung:
Langer (4) - 
Huber (4) , 
Schlicke (4)        
Gledson (3,5)    
Teixeira (5)    
Cinaz (3)    
Heitmeier (4) - 
V. Hleb (4)    
Gaus (4) - 
Yelen (3)    

Einwechslungen:
46. Gallego (4) für Schlicke
46. K. Benyamina (3,5) für Teixeira
75. Y. Stark für V. Hleb

Trainer:
Boysen

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Hemlein (4., Linksschuss, Molinaro)
2:0
Cacau (38., Linksschuss, Traoré)
3:0
Traoré (89., Linksschuss, Harnik)
Gelbe Karten
Stuttgart:
-
FSV Frankfurt:
Gledson
(1. Gelbe Karte)
,
Yelen
(1.)
,
Cinaz
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
26.10.2011 20:30 Uhr
Stadion:
Mercedes-Benz-Arena, Stuttgart
Zuschauer:
18270
Schiedsrichter:
Christian Leicher (Landshut)   Note 3
Spieler des Spiels:
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