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SpVgg Greuther Fürth

SpVgg Greuther Fürth

4
:
0

Halbzeitstand
3:0
SC Paderborn 07

SC Paderborn 07


SPVGG GREUTHER FÜRTH
SC PADERBORN 07
15.
30.
45.







60.
75.
90.











Fürth seit 13 Spielen ungeschlagen - SCP-Serie gerissen

Pekovic legt den Grundstein fürs Achtelfinale

Die SpVgg Greuther Fürth schreibt ihre Erfolgsstory fort und steht nach dem 4:0-Sieg gegen den SC Paderborn im Achtelfinale des DFB-Pokals. Die Franken legten den Grundstein für den späteren Erfolg bereits in der ersten Hälfte. Die Ostwestfalen mussten nach zuletzt acht ungeschlagenen Spielen in Folge mal wieder eine Niederlage einstecken - just gegen die Mannschaft, gegen die sie zuletzt verloren hatten. Das Kleeblatt hingegen blieb auch im 13. Pflichtspiel in Serie unbezwungen.

Pekovic, Nehrig und Schmidtgal (v.li.) bejubeln das 1:0
Blitzstart: Pekovic, Nehrig und Schmidtgal (v.li.) bejubeln das 1:0.
© picture allianceZoomansicht

Nach dem 2:0-Erfolg bei Energie Cottbus sah Fürths Trainer Mike Büskens keinen Grund für personelle Änderungen. Paderborns Coach Roger Schmidt blies ins selbe Horn und ließ dieselbe Elf auflaufen wie beim 1:1 bei 1860 München.

Greuther Fürth gelang ein Start nach Maß! In der fünften Minute schlug Schmidtgal die erste Ecke des Spiels präzise ans rechte Fünfereck, wo sich Pekovic dynamisch hochschraubte und aus sechs Metern kraftvoll einköpfte. Die Führung war ganz nach dem Geschmack der Kleeblättler, die sich im Bewusstsein, dass sie über die beste Abwehr der 2. Liga verfügen, zurückzogen und dem SCP die Initiative überließen. Paderborn nahm sich der Aufgabe an, fand zunächst aber keine Mittel gegen die gut sortierte Defensive der Gastgeber. Einzig ein zu hoch angesetzter Fernschuss von Alushi (12.) sowie Brandy (14.) sorgten halbwegs für Gefahr.

Paderborn war bemüht, wirkte zuweilen aber recht hilflos. Auf der Gegenseite investierten die Fürther nahezu gar nichts in die Offensive und fokussierten sich fast ausschließlich auf die eigene Deckung. So früh im Spiel eine äußerst riskante Spielweise, die in der 23. Minute fast bestraft worden wäre: Nach feinem Doppelpass mit Krösche versuchte es Proschwitz per Schlenzer aus 16 Metern. Fürths Schlussmann Grün war jedoch auf seinem Posten und parierte. Die Szene blieb jedoch heiß, da Krösche dem Ball nachging und aus kurzer Distanz aufs Tor köpfte. Grün war allerdings wieder zur Stelle und lenkte das Leder mit den Fingerspitzen noch über die Latte.

Die Fürther zeigten etwas später, was unter Effizienz zu verstehen ist - zweiter Angriff, zweites Tor. Schmidtgal schnappte sich den Ball und flankte präzise zu Nöthe, der sich bedankte und aus sechs Metern per Kopf auf 2:0 erhöhte (29.). Die kalte Dusche für die Paderborner, die im Grunde gut mitgespielt hatten und nur zwei Minuten später Pech hatten, als Mehas Freistoß an den rechten Pfosten knallte (31.). In puncto Alutreffer stand es kurz darauf 1:1 - Nehrig hatte den Ball nach einem indirekten Freistoß an den linken Pfosten gedonnert (34.). Nach Toren stand es ab der 34. Minute 3:0 für die Gastgeber: Wieder bereitete Schmidtgal vor, diesmal auf Occean, der bis dato nicht zu sehen war, dann aber seinen Job als Torjäger erledigte.

Palionis kommt und geht gemeinsam mit Roger Schmidt

Fürths Nöthe bejubelt das 2:0
Fingerzeig. Fürths Nöthe bejubelt das 2:0.
© picture alliance

Vor dem Pausenpfiff musste zudem noch SCP-Kapitän Krösche das Feld wegen einer Oberschenkelblessur vorzeitig verlassen. Palionis kam rein und musste mit seiner Mannschaft gleich die nächste brenzlige Situation überstehen. Sararer scheiterte aber aus spitzem Winkel nach einer Freistoßflanke an Paderborns Schlussmann Kruse, der somit einen noch höheren Pausenrückstand verhinderte (42.).

Paderborns Trainer Roger Schmidt schöpfte sein Wechselkontingent bereits zum Seitenwechsel aus, da er mit Kara und Taylor gleich zwei Neue für den zweiten Durchgang brachte. Der SCP startete auch bemüht, entwickelte dabei allerdings kaum Durchschlagskraft. Die SpVgg dagegen agierte geduldig und lauerte auf den alles entscheidenden Konter, der sich jedoch zunächst nicht ergab. Folglich plätscherte das durchaus engagiert geführte Duell eine Weile ereignislos vor sich hin.

Nach einer Stunde war im Grunde alles klar! Zwar war kein weiteres Tor gefallen, dafür gab es zwei Platzverweise: Zuerst schickte Schiedsrichter Markus Schmidt SCP-Coach Roger Schmidt auf die Tribüne und zückte dann gegen Palionis nach einem rüden Foul an Occean glatt Rot. 0:3-Rückstand und in Unterzahl, Paderborn stand nun vor einer "Mission Impossible" - die letztlich auch ein unmögliches Unterfangen blieb. Der Spitzenreiter der 2. Liga ließ sich nicht lumpen und kontrollierte das Geschehen nun souverän. Auch wenn die SpVgg jetzt im Schongang agierte, so blieb sie weiter die gefährlichere Mannschaft. Pekovics Kopfball knallte an den linken Pfosten (74.), ehe der zuvor eingewechselte Pektürk zuschlug: Sararer schickte Nehrig, der von der rechten Grundlinie zum 23-Jährigen flankte - 4:0 (79.). Das war allerdings immer noch nicht der Schlusspunkt, denn mit Mehas Freistoß, der die Latte traf (84.), hatte die Partie noch ein weiteres Highlight zu bieten.

Die SpVgg Greuther Fürth ist am kommenden Montag im Abendspiel zuhause gegen die Eintracht aus Braunschweig gefordert. Paderborn hat bereits am Samstag Erzgebirge Aue zu Gast. Das Achtelfinale des DFB-Pokals, das am Sonntag ausgelost wird, findet am 20./21. Dezember statt.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SpVgg Greuther Fürth
Aufstellung:
Grün (1,5) - 
Nehrig (2) , 
Kleine (3)        
Mavraj (3)    
Schmidtgal (1) - 
Prib (4) , 
Pekovic (2,5)        
Sararer (4) , 
Schröck (4)    
Occean (2)        
Nöthe (3)    

Einwechslungen:
61. Pektürk     für Schröck
72. Schahin für Occean
82. Baumgärtel für Pekovic

Trainer:
Büskens
SC Paderborn 07
Aufstellung:
L. Kruse (4) - 
Wemmer (5)    
Mohr (3) , 
Strohdiek (3) , 
Bertels (3)    
Krösche (4)        
Alushi (4) - 
Meha (4)    
Brückner (5)    
Brandy (3)    

Einwechslungen:
38. Palionis (5)     für Krösche
46. Kara (5) für Brandy
46. Taylor (5)     für Brückner

Trainer:
Schmidt

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Pekovic (5., Kopfball, Schmidtgal)
2:0
Nöthe (29., Kopfball, Schmidtgal)
3:0
Occean (35., Linksschuss, Schmidtgal)
4:0
Pektürk (79., Rechtsschuss, Nehrig)
Rote Karten
Fürth:
-
Paderborn:
Palionis
(60., grobes Foulspiel, Occean)

Gelbe Karten
Fürth:
Kleine
(1. Gelbe Karte)
,
Mavraj
(1.)
Paderborn:
Meha
(1. Gelbe Karte)
,
Bertels
(2.)
,
Taylor
(1.)
,
Wemmer
(1.)

Besondere Vorkommnisse
Paderborns Trainer Schmidt wurde wegen Reklamierens auf die Tribüne verwiesen (60.).

Spielinfo

Anstoß:
25.10.2011 20:30 Uhr
Stadion:
Trolli-Arena, Fürth
Zuschauer:
6150
Schiedsrichter:
Markus Schmidt (Stuttgart)   Note 3
Spieler des Spiels:

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