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VfL Osnabrück

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1860 München

 
VfL Osnabrück

n.V. 2:3

1860 München
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VfL Osnabrück
1860 München
1.
15.
30.
45.






46.
60.
75.
90.









91.
105.
106.
120.




Osnabrück zwingt 1860 in die Verlängerung

Volland und Lauth verhindern das Löwen-Aus

Erst in der Verlängerung konnte sich 1860 München bei Zweitliga-Absteiger VfL Osnabrück durchsetzen. Die Niedersachsen, die sehr spielfreudig auftraten, konnten eine zweimalige Führung nicht ins Ziel bringen und scheiterten letztlich am starken Löwen-Angriffsduo Kevin Volland und Benjamin Lauth.

Kevin Volland (links) und Jan Mauersberger
Entscheidende Akteure: Kevin Volland (links) und Jan Mauersberger trafen jeweils.
© picture-allianceZoomansicht

Osnabrücks Trainer Uwe Fuchs nahm gegenüber dem 1:0 Sieg zum Drittliga-Auftakt in Darmstadt eine Veränderung in der Startelf vor: Der neue Kapitän Costa durfte von Beginn an ran, obwohl er wegen eines im Training erlittenen Handbruchs nur mit einer Manschette auflaufen konnte. Porcello musste dafür seinen Platz räumen.

Löwen-Coach Reiner Maurer setzte nach dem 2:1 Sieg gegen den Karlsruher SC auf exakt die gleiche Startformation.

Eine Abtastphase gönnten sich die Akteure nicht, es ging mit Vollgas in einen packenden Pokalabend. Der Drittligist zeigte gleich in der Anfangsminute, dass er mitspielen wollte und konnte: Mit einem Antritt auf links riss Glockner die Gäste-Abwehr auf. Den Pass in den Rückraum schob Stahl ungelenk zurück in die Gefahrenzone, so dass Gardawski per Querpass Wegkamp bedienen konnte. Der 18-jährige Stoßstürmer blieb cool und vollstreckte eiskalt (1.).

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Nur langsam kamen die Löwen besser in die Partie, nutzten aber ihre erste gefährliche Torannäherung konsequent. Nach einem Ballgewinn an der Außenlinie wurde Volland schnell im Strafraum eingesetzt. Mauersberger wollte klären, brachte aber Volland zu Fall - Strafstoß! Lauth verwandelte sicher zum 1:1 (11.).

Der Treffer markierte den Auftakt zur besten Phase der Münchner im ersten Durchgang. Mehr als einige Ecken und ein geblockter Aigner-Schuss aus kurzer Distanz (13.) sprangen dabei allerdings nicht heraus. Osnabrück schüttelte den Schock des schnellen Ausgleichs ab und dominierte in der Folge vor allem auch spielerisch. Immer wieder kombinierte der VfL gut und kam zu gefährlichen Abschlüssen durch Kampl (23., 34.) und Hansen (29.), die Kiraly jeweils entschärfte.

Machtlos war der Schlussmann aber in der 34. Minute: Kampl brachte eine Ecke hoch herein, Mauersberger hatte das beste Timing und machte mit einem platzierten Kopfball neben den langen Pfosten das 2:1 und sein Elfmeterfoul wieder wett.

Mit Rukavina für den Gelb-Rot-gefährdeten Malura kam 1860 aus der Kabine - und mit wesentlich mehr Schwung. Die Maurer-Schützlinge setzten den klassentieferen Gegner nun unter Druck und kamen zum schnellen Ausgleich: Volland setzte das Leder vom halblinken Strafraumrand platziert, aber nicht hart neben den kurzen Pfosten. VfL-Keeper Riemann sah dabei nicht gut aus (47.).

Nach rund einer Stunde kämpften sich die Hausherren wieder zurück in die Partie und gestalteten sie annähernd ausgeglichen. Die besseren Möglichkeiten hatten jedoch die Sechziger: Lauth schoss zunächst Riedel an und jagte später die Kugel weit drüber (70., 89.), Aigner köpfte genau auf Riemann (79.). Der entscheidende Schlag gelang aber keinem Team, so dass es in die Verlängerung ging.

Benjamin Lauth
Matchwinner und Pokal-Lebensversicherung: Löwen-Kapitän Benjamin Lauth.
© picture-allianceZoomansicht

In der Extra-Zeit stellten die Oberbayern das klar frischere Team. Unaufgeregt warteten die Löwen auf ihre Chancen - und die sollten sich bieten. In der ersten Hälfte der Verlängerung zielte Lauth noch zu ungenau (96.), nach gut 106 Minuten machte es der Löwen-Kapitän besser: Eine flache Hereingabe von Aigner lenkte er am kurzen Pfosten mit dem langen Bein zum 3:2 unter die Latte.

Die Osnabrücker mobilisierten die letzten Kräfte, kamen aber zu keinen klaren Einschussmöglichkeiten mehr. So musste das Fuchs-Team das Feld als Verlierer verlassen, konnten dies aber erhobenen Hauptes tun.

Bereits am kommenden Dienstag geht es für den VfL Osnabrück in der dritten Liga weiter. Die Lila-Weißen empfangen Arminia Bielefeld zum Nachbarschaftsderby. 1860 München tritt nächste Woche Samstag bei Energie Cottbus an.

29.07.11
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfL Osnabrück
Aufstellung:
Riedel    
Mauersberger        
Salger
Costa    
Hansen
Gardawski    
Kampl    
Wegkamp        

Einwechslungen:
72. Idabdelhay für Wegkamp
72. Porcello für Gardawski
87. Neppe für Riedel

Trainer:
Fuchs
1860 München
Aufstellung:
Kiraly    
Malura        
Bülow
Feick
Aigner
Benjamin    
D. Halfar    
Lauth            
Volland        

Einwechslungen:
46. Rukavina für Malura
72. Bierofka für Benjamin
106. Schäffler für D. Halfar

Trainer:
Maurer

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Wegkamp (1., Rechtsschuss, Gardawski)
1:1
Lauth (11., Foulelfmeter, Rechtsschuss, Volland)
2:1
Mauersberger (34., Kopfball, Kampl)
2:2
Volland (47., Linksschuss, Aigner)
2:3
Lauth (107., Rechtsschuss, Aigner)
Gelb-Rote Karten
Osnabrück:
Mauersberger
(109.)
TSV 1860:
-
Gelbe Karten
Osnabrück:
Kampl
(1. Gelbe Karte)
TSV 1860:
Malura
(1. Gelbe Karte)
,
Volland
(1.)
,
Kiraly
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
29.07.2011 20:30 Uhr
Stadion:
Osnatel-Arena, Osnabrück
Zuschauer:
11000
Schiedsrichter:
Florian Steuer (Menden)
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