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Energie Cottbus

 - 

SC Freiburg

 

2:1 (1:0)

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Energie Cottbus
SC Freiburg
1.
15.
30.
45.


46.
60.
75.
90.










Cissé kann Pokalaus nicht verhindern

Fünf Freiburger übersehen Jula

Cottbus sorgte gegen Freiburg in einer fairen Partie für eine Überraschung und steht im Achtelfinale. Energie investierte im ersten Durchgang mehr und ging gegen den leblosen SC folgerichtig in Führung. Der Motor der Breisgauer stotterte auch nach der Pause, bis einmal mehr Torjäger Cissé seine Qualitäten bewies. In der Endphase hatte die Wollitz-Elf mehr zuzusetzen und kam zum verdienten Siegtreffer.

Schuster (Freiburg, li.) gegen Petersen
Bild mit Symbolcharakter: Energies Nils Petersen überspringt Julian Schuster.
© imagoZoomansicht

Cottbus-Coach Claus-Dieter Wollitz stellte nach der 0:2-Auswärtsniederlage gegen Osnabrück auf einer Position um und schickte Bittrof für Afriyie auf den Rasen. Der etatmäßige Rechtsverteidiger bat freiwillig um eine Auszeit und ist bis Donnerstag auch vom Training freigestellt.

Freiburgs Trainer Robin Dutt brachte im Vergleich zum 2:1-Heimerfolg über Kaiserslautern gleich vier Neue: Sereinig (2. Mannschaft), Williams, Caligiuri und Reisinger ersetzten Toprak, Putsila, Makiadi und Yano.

Es war ein munterer Beginn in der Lausitz. Beide Teams suchten spielerisch den Weg an den gegnerischen Strafraum, Cottbus gelang dies zunächst besser. Dennoch hatte Abdessadki nach einer Ecke der Gäste die erste Möglichkeit (5.), ehe Adlung per Volleyschuss erstmals SC-Keeper Baumann auf den Plan rief (6.).

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Freiburgs Fehlerquote war hoch, was Energie mehr Ballbesitz bescherte. Und die konstruktivere Wollitz-Elf hatte gute Chancen zur Führung: Adlung schlenzte knapp am Pfosten vorbei (18.); und jeweils nach Ecken von Kruska strich zunächst Petersens Kopfball gegen die allzu sorglose Gästeabwehr aus fünf Metern knapp drüber (22.), und Hünemeier scheiterte ebenfalls per Kopf aus acht Metern an Baumann (26.).

Die Dutt-Schützlinge enttäuschten vor allem in der Offensive - spätestens am gegnerischen Strafraum war der Ball weg, Cissé und Reisinger blieben zunächst ohne nennenswerte Aktion. Auf der Gegenseite leitete meist Kruska Cottbuser Kombinationen ein, gut assistiert von Adlung, dessen Knaller aus der Distanz nur Zentimeter vorbeistrich (34.).

Kein Zufall, dass der ehemalige Wolfsburger mitverantwortlich war für die Führung der Lausitzer: Adlungs gefühlvoller Pass brachte Bittroff im Sechzehnmeterraum in Schussposition. Bastians war mit der Hand am Ball - Elfmeter! Kruska verwandelte sicher zur verdienten Pausenführung der Lausitzer (38.).

Dutt brachte nach Wiederanpfiff Toprak und Putsila für Sereinig und Williams. Wer erwartet hatte, dass der SC nun einen Gang hochschalten würde, sah sich getäuscht. Energie konzentrierte sich auf die Defensive und hielt sich die Breisgauer mit energischem Zweikampfverhalten vom Leib, sprich: Strafraumaktionen und Torszenen gab es lange nicht zu sehen.

Putsilas Flachschuss bedeutete Kirschbaums erste Prüfung im zweiten Abschnitt (62.) - es war der Wachmacher für den Bundesligist. Cissés Kopfballaufsetzer flog Zentimeter vorbei (65.), doch wenig später war es passiert: Nach einer Linksflanke von Bastians kam Cissé in der Mitte an den Ball. Ziebig und Brzenska konnten den Torjäger nicht am erfolgreichen Abschluss aus zehn Metern hindern - unhaltbar für Kirschbaum landete das Leder unter der Latte (67.).

Der Ausgleich verschaffte der Dutt-Elf Rückenwind. Entlastung gab es für die Hausherren nur noch selten, dennoch bedeutete Brzenskas Flugkopfball nach Kruska-Freistoß in der Folge die vorerst beste Chance (75.).

Cottbus zog sich selbst wieder aus dem Loch, hatte in der Endphase mehr zuzusetzen. Petersen schoss drüber (77.), bei einem Konter fabrizierte Barth fast ein Eigentor. Nach der nachfolgenden Ecke machte Energie dann den Treffer selbst: Reimerink konnte ungehindert flanken, und in der Mitte netzte der völlig freie Jula gegen die schlafmützige Gästeabwehr per Kopf aus vier Metern ein (81.).

Der Endspurt der Breisgauer verpuffte, Kirschbaum wehrte Putsilas Flachschuss unorthodox ab (90.+1) - dann war Schluss.

Der SC Freiburg tritt in der Meisterschaft am Freitag um 20.30 Uhr den schweren Gang zum FC Bayern an. Cottbus muss in der 2. Liga erst am Sonntag ran und empfängt um 13.30 Uhr den VfL Bochum.

26.10.10
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Energie Cottbus
Aufstellung:
Kirschbaum (3) - 
Bittroff (2,5) , 
Hünemeier (2,5)    
Brzenska (3,5) , 
Ziebig (3)    
Kruska (2,5)        
Roger (3) - 
Reimerink (3,5)    
Adlung (2,5)    
Petersen (3,5) , 
Jula (3)    

Einwechslungen:
73. Soma für Ziebig
83. Kronaveter für Reimerink
90. + 1 Kurth für Adlung

Trainer:
Wollitz
SC Freiburg
Aufstellung:
Baumann (4) - 
Mujdza (4) , 
Barth (4,5)    
Sereinig (5)    
Bastians (4,5) - 
Schuster (3,5) , 
Williams (4,5)    
D. Caligiuri (4,5) , 
Abdessadki (3,5) - 
Reisinger (5) , 
P. Cissé (3)        

Einwechslungen:
46. Putsila (3,5) für Williams
46. Toprak (5) für Sereinig

Trainer:
Dutt

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Kruska (38., Handelfmeter, Rechtsschuss)
1:1
P. Cissé (67., Linksschuss, Bastians)
2:1
Jula (81., Kopfball, Reimerink)
Gelbe Karten
Cottbus:
Hünemeier
(1. Gelbe Karte)
Freiburg:
P. Cissé
(1. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
26.10.2010 20:30 Uhr
Stadion:
Stadion der Freundschaft, Cottbus
Zuschauer:
8050
Spielnote:  3,5
Chancenverhältnis:
7:3
Eckenverhältnis:
6:8
Schiedsrichter:
Thorsten Kinhöfer (Herne)   Note 5,5
korrekt, beim Handspiel von Bastians auf Elfmeter zu entscheiden. Pfiff insgesamt zu kleinlich; spielentscheidender Fehler vor dem 2:1, hätte hier auf Freistoß für Freiburg entscheiden müssen (Bittroff an Putsila) - nicht umgekehrt.
Spieler des Spiels:
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