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FC Oberneuland

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SC Freiburg

 

0:1 (0:1)

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FC Oberneuland
SC Freiburg
1.
15.
30.
45.

46.
60.
75.
90.








SC Freiburg agiert überlegen, aber glanzlos

Nur Cissé macht es richtig

Der SC Freiburg löste in der 1. Runde des DFB-Pokals seine Pflichtaufgabe gegen Viertligist FC Oberneuland glanzlos mit einem 1:0-Sieg. Zwar zeigte der Bundesliga-Vertreter die reifere Spielanlage, ließ jedoch - trotz flüssiger Ballzirkulation - die nötige Konsequenz vermissen, um Cissés wuchtigem Kopfballtreffer weitere Tore folgen zu lassen. Der FCO warf seinerseits alle verfügbaren Mittel in die Waagschale, kam aber nicht über Halbchancen hinaus.

Papiss Demba Cissé (SC Freiburg) jubelt
Er löste im DFB-Pokal für den SC das Ticket für die nächste Runde: Freiburgs sengegalesischer Angreifer Papiss Demba Cissé.
© picture allianceZoomansicht

Oberneulands Trainer Mike Barten nahm nach der 0:2-Heimpleite gegen Braunschweig II drei Änderungen zum hierdurch misslungenen Regionalliga-Saisonstart vor: Pekrul, Fidan und Rubic Ghasemi-Nobakht kamen anstelle von Albry, Fabrizio Muzzicato und Göring von Beginn an zum Zug. Transfer-Coup Ailton nahm zunächst nur auf der Bank Platz. Der ehemalige Bundesliga-Torschützenkönig, der mit Barten zwischen 2000 und 2003 in Werders Profikader stand, hatte jüngst noch an einer Sprunggelenksverletzung laboriert.

SC-Coach Robin Dutt setzte zum Pflichtspielauftakt lediglich auf einen Neuzugang: Rosenthal agierte im bewährten 4-1-4-1-System im Mittelfeld, während beispielsweise der Ex-Herthaner Nicu sich zunächst das Geschehen von außen ansehen musste. Der für drei Tespiele zuletzt gesperrte Cissé kehrte als Solospitze in die Startelf zurück.

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Der Bundesliga-Vertreter zeigte schon in der Anfangsphase die reifere Spielanlage auf und präsentierte flüssige Ballzirkulation. In der 6. Minute schickte Rosenthal mit einem öffnenden Zuspiel Cissé steil, der das Leder jedoch nicht im Oberneuländer Gehäuse unterbrachte. Auch fortan bestimmte der SC klar das Spielgeschehen und hatte mehr Ballbesitz. Doch die Breisgauer blieben bei ihren Angriffsbemühungen zumeist in der vielbeinigen FCO-Abwehr hängen.

In der 13. Minute konnten die Dutt-Schützlinge schließlich jubeln: Schuster nutzte seinen Freiraum, um vom linken Strafraumeck eine Flanke butterweich an die Fünfmetergrenze zu schlagen. Dort stieg Cissé zum Kopfball hoch und nickte mühelos und wuchtig zur verdienten Gästeführung ein. Das Team aus dem noblen Bremer Vorort konnte sich weiterhin kaum spielerisch befreien und blieb auch in der Defensive voll ausgelastet. Immerhin sorgte der aufgerückte Ibelherr mit einem artistischen, aber brotlosen Versuch eines Seitfallziehers für Applaus der Heimfans am Vinnenweg. In der 23. Minute wurde ein Cissé-Schuss von Baller mit der Hand auf der Linie geklärt. Das Schiedsrichtergespann um Bibiana Steinhaus hatte jedoch bereits zuvor auf Abseits entschieden.

Auf der Gegenseite hatte vier Zeigerumdrehungen später der FCO die Ausgleichschance. Baller brachte eine Freistoßflanke von der linken Seitenlinie an den zweiten Pfosten, wo Mandic seinem Gegenspieler entwischte, das Leder aber nicht kontrolliert aufs Tor brachte. Nachdem er kurzzeitig abwartender agiert hatte, übernahm der Sportclub anschließend wieder die Initiative. Vor allem die mit Effet getretenen Schuster-Flanken sorgten in mehreren Situationen für größte Gefahr. Da aber den Breisgauern oft die letzte Konsequenz und Präzision fehlte, plätscherte die Partie dem Kabinengang entgegen.

Beide Teams gingen mit zunächst unverändertem Personal in den zweiten Durchgang. Höhepunkte blieben fortan rar: Mandic klärte per schöner Grätsche vor dem durchbrechenden Rosenthal, der ansonsten allein auf FCO-Keeper Ceglarek zugelaufen wäre (49.). Der SC hatte weiter mehr Ballbesitz, spielte jedoch oft die eigene Offensiv-Aktionen zu ungenau zu Ende. Der Viertligist wurde nun zunehmend auch im Vorwärtsgang aktiver. Einige Schussversuche gerieten jedoch zu schwach, um Freiburgs französischen Keeper Pouplin zu fordern.

In der 71. Minute kam schließlich "Kugelblitz" Ailton in seinem heimischen Umfeld wieder zum Einsatz. Der wuchtige Angreifer, der mit Werder einst das Double feierte und Bundesliga-Torschützenkönig wurde, sollte für Titz neu im Spiel für Angriffswirbel sorgen. Zwar brachte Ailtons Einwechslung zunächst etwas Belebung, die jedoch gleichsam schnell wieder verebbte. Freiburg versuchte auch nachfolgend zu viel spielerisch zu lösen. Dem FCO fehlten die kreativen und läuferischen Mittel, um in der Schlussphase noch einmal Druck aufzubauen, so dass es beim verdienten, aber glanzlosen 1:0-Sieg für den Favoriten blieb.

Am 2. Spieltag der Regionalliga Nord reist der FC Oberneuland am Sonntag nach Hannover und spielt um 14 Uhr gegen die zweite Mannschaft von 96. Am 1. Spieltag der Bundesliga spielt der SC Freiburg bereits am Samstag um 15.30 Uhr gegen Aufsteiger St. Pauli.

14.08.10
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

FC Oberneuland
Aufstellung:
Pekrul
Ibelherr    
Ma. Mandic    
Baller
Titz    
Hahn
Fidan    

Einwechslungen:
60. Ailton für Titz
81. Streater für Fidan

Trainer:
Barten
SC Freiburg
Aufstellung:
Mujdza
Barth
Butscher    
Schuster    
Makiadi    
Rosenthal    
Jäger
P. Cissé    

Einwechslungen:
67. Nicu für Schuster
73. Williams für Rosenthal
81. Bechmann     für Makiadi

Trainer:
Dutt

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
P. Cissé (13., Kopfball, Schuster)
Gelbe Karten
Oberneuland:
Ma. Mandic
(1. Gelbe Karte)
Freiburg:
Bechmann
(1. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
14.08.2010 15:30 Uhr
Stadion:
Sportpark Vinnenweg, Bremen-Oberneuland
Zuschauer:
1500
Schiedsrichterin:
Bibiana Steinhaus (Hannover)
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