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SV Elversberg

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Hannover 96

 
SV Elversberg

i.E. 5:4

Hannover 96
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SV Elversberg
Hannover 96
1.
15.
30.
45.
46.
60.
75.
90.





91.
105.


106.
120.

120 torlose Minuten in Elversberg

Hannover scheidet nach Elfmeterschießen aus

Wenig Angst vor großen Namen aus der Bundesliga zeigte der SV Elversberg. Während in der ersten Hälfte Hannover noch überlegen war, jedoch keine Chancen herausspielen konnte, änderte sich das Spiel im zweiten Durchgang. Der Regionalligist spielte frech nach vorne und stand schon vor dem Sieg. Mit schwindenden Kräften überstanden die Elversberger auch die Verlängerung und erwiesen sich im fälligen Elfmeterschießen als das nervenstärkere Team.

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Elversbergs Trainer Günter Erhardt veränderte seine Startformation gegenüber dem 1:1 gegen Sportfreunde Lotte auf drei Positionen. Für Höhn, Fernandes und Zeric kamen Schwall, El-Idrissi und Omerbegovic zum Einsatz. Hannovers Trainer Mirko Slomka begann mit zwei Neueinkäufen. In der Abwehr gab Pogatetz und im Mittelfeld Carlitos sein Debüt.

Von Beginn an zog sich der SV Elversberg zurück und stand massiv am eigenen Strafraum. Dabei lauerte der Regionalligist auf Konter. Hannover hatte dadurch zwar viel Platz im Mittelfeld, tat sich in der Nähe des gegnerischen Strafraums aber schwer Anspielstationen zu finden. Hanke, Schlaudraff und Ya Konan waren nahezu zugedeckt.

Ein harmloser Distanzschuss von Pinto in der 11. Minute war noch die beste Szene der 96-Offensive in der Anfangsphase des Spiels. Elversberg dagegen fand in der Vorwärtsbewegung zunächst überhaupt nicht statt. Ein Freistoß von El-Idrissi, der in der 23. Minute knapp über das Tor von Fromlowitz strich war die erste Gelegenheit für den Regionalligisten.

Auch auf der Gegenseite sollte ein Freistoß die beste Szene der ersten Hälfte sein. Carlitos führte in der 30. Minute aus, doch auch der Neueinkauf von Hannover 96 zielte knapp über das Tor.

Der Bundesligist biss sich auch in der Schlussphase der ersten Halbzeit immer wieder vor dem Strafraum der Elversberger fest. Nachdem die Gastgeber in der Vorwärtsbewegung wenig zu Stande brachten schleppte sich die Partie ohne große Höhepunkte in die Pause.

Der zweite Durchgang begann mit einem Paukenschlag. Güral versuchte den Anstoß direkt im Tor zu versenken. Fromlowitz hatte er bereits überwunden, scheiterte jedoch an der Latte (46.). Elversberg blieb dran und hatte sofort die zweite Möglichkeit als sich Fischer in der 47. Minute durch den 96-Strafraum wühlte und auf Willmann ablegte. Dieser schaufelte den Ball aber nicht nur an Fromlowitz, sondern auch am Tor vorbei.

In der Folgezeit investierte Elversberg mehr in die Offensive und kam durch Ecken und Freistößen immer wieder zu guten Möglichkeiten, die der Regionalligist aber ausließ.

Mitte der zweiten Hälfte präsentierte sich der Regionalligist als die bessere Mannschaft. Es gelang den Elversbergern das Mittelfeld zu übernehmen. Einzig Kapital in Form von Toren konnten die Erhardt-Schützlinge daraus nicht ziehen.

Mirko Slomka zog aus dem wenig kreativen Spiel seiner Mannschaft früh Konsequenzen und brachte mit Stindl, Stoppelkamp und Forssell drei neue Offensivkräfte für Schmiedebach, Hanke und Schlaudraff. Besser wurde das Spiel seines Teams dadurch aber auch nicht.

Erst in der Schlussphase hatte der Bundesligist eine große Torchance, doch in der 84. Minute konnte Elversbergs Torwart Kuhn einen Kopfball von Pogatetz von der Linie kratzen und seine Mannschaft in die Verlängerung retten.

Elversbergs Kräfte schienen zu Beginn der Verlängerung zu schwinden. Die Erhardt-Schützlinge standen wie schon in der ersten Hälfte tief gestaffelt in der eigenen Hälfte und konzentrierten sich auf das Zerstören der Angriffsversuche von Hannover. Mit einer ersten Torchance durch Ya Konan deutete die Slomka-Elf in der 94. Minute ihre Ambitionen an, doch der Ivorer verzog.

Der Regionalligist hatte die Konzentration aber schnell wieder gefunden und stand sicher am eigenen Strafraum. Ratlos schoben die Bundesliga-Profis den Ball im Mittelfeld hin und her ohne auch nur den Hauch einer Tormöglichkeit kreiren zu können.

Auch im zweiten Durchgang der Verlängerung fand der Bundesligist kein Rezept gegen die taktisch diszipliniert stehenden und aufopferungsvoll kämpfenden Regionalliga-Spieler von Elversberg. Die Kräfte der Elversberger schwanden jedoch zusehends, so dass sich gegen Ende des spiels große Möglichkeiten für Hannover einstellten. Schulz (115.) und Forssell (116.) brachten den Ball nicht im Tor unter.

Als in der 120. Minute Pogatetz mit einem Freistoß an Kuhn im Elversberger Kasten gescheitert war, bat Schiedsrichter Welz zum Elfmeterschießen.

Im Elfmeterschießen erwiesen sich die Regionalliga-Spieler als nervenstark. Während Forssell den Ball als zweiter Schütze deutlich über das Tor beförderte zeigten die Elversberger keinen einzigen Wackler und verwandelten alle fünf Strafstöße.

Am Samstag um 14 Uhr holt den SV Elversberg der Alltag wieder ein. In der Regionalliga steht das Auswärtsspiel gegen die zweite Mannschaft von Schalke 04 an. Am 1. Spieltag der Bundesliga trifft Hannover 96 am Samstag um 15.30 Uhr zu Hause auf Eintracht Frankfurt und hat schon einiges gut zu machen.

14.08.10
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SV Elversberg
Aufstellung:
Kuhn
Reiß
Güral
Willmann    
Omerbegovic    
Fischer    

Einwechslungen:
101. Risser für Fischer
114. Zeric für Omerbegovic

Trainer:
Erhardt
Hannover 96
Aufstellung:
Cherundolo    
Haggui
Schmiedebach    
Ya Konan    
Schlaudraff    
Hanke    

Einwechslungen:
46. Stindl     für Schmiedebach
58. Stoppelkamp für Hanke
67. Forssell für Schlaudraff

Trainer:
Slomka

Tore & Karten

 
Torschützen
keine
 
Elfmeterschießen
0:1
Stindl (verwandelt)
1:1
Kozarac (verwandelt)
1:1
Forssell schiesst über das Tor.
2:1
El Idrissi (verwandelt)
2:2
Ya Konan (verwandelt)
3:2
Reiß (verwandelt)
3:3
C. Schulz (verwandelt)
4:3
Güral (verwandelt)
4:4
da Silva Pinto (verwandelt)
5:4
Zeric (verwandelt)
Gelbe Karten
Elversberg:
-
Hannover:
Ya Konan
(1. Gelbe Karte)
,
Stindl
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
14.08.2010 19:30 Uhr
Stadion:
Waldstadion an der Kaiserlinde, Elversberg
Zuschauer:
2700
Schiedsrichter:
Tobias Welz (Wiesbaden)
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