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1899 Hoffenheim

 - 

TuS Koblenz

 

4:0 (0:0)

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1899 Hoffenheim
TuS Koblenz
1.
15.
30.
45.
46.
60.
75.
90.











Obasi bringt Schwung und geht wieder

Salihovics Freistoß löst den Knoten

Die TSG 1899 Hoffenheim ist ihrer Favoritenrolle gegen die TuS Koblenz gerecht geworden und machte den dritten Viertelfinaleinzug der Vereinsgeschichte perfekt. 45 Minuten lang taten sich die Kraichgauer gegen die kompakte Koblenzer Defensive aber sehr schwer, ehe ein Freistoßtor den Knoten für die Elf von Ralf Rangnick löste. Fortan konnten die Gäste der spielstarken Offensive des Bundesligisten nicht mehr Paroli bieten und kassierten eine deftige Pleite.

Vedad Ibisevic
Besorgte mit diesem Schuss zum 2:0 die Vorentscheidung: Vedad Ibisevic.
© picture allianceZoomansicht

Hoffenheims Trainer Ralf Rangnick wechselte nach dem 3:0-Heimerfolg gegen den 1. FC Nürnberg zweimal. Vorsah verteidigte anstelle des nicht im Kader stehenden Simunic, Zuculini ersetzte den angeschlagenen Obasi (Muskelprobleme), der dennoch auf der Bank Platz nahm. Carlos Eduardo rückte dadurch nach vorne auf die rechte Angriffsseite. Die verletzten Beck und Ba waren erneut nicht dabei.

Auf Koblenzer Seite nahm Coach Uwe Rapolder im Vergleich zum 2:1-Auswärtscoup bei der SpVgg Greuther Fürth ebenfalls zwei Änderungen vor. Melinho kehrte nach überstandener Oberschenkelverletzung genauso wie Krontiris, der nach seinem Bandscheibenvorfall zu seinem Saisondebüt kam, ins Team zurück. Müller (Bank) und Stieber (nicht im Aufgebot) mussten dafür weichen.

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Hoffenheim legte wie die Feuerwehr los und wollte Koblenz durch ein ganz frühes Tor gar nicht auf die Idee kommen lassen, den eigenen Strafraum mit Mann und Maus zu verteidigen. Bevor die erste Minute vorbei war hatte sich 1899 bereits eine Ecke und kurz darauf durch Compper die erste dicke Chance erarbeitet. Etwas überraschend nahm Koblenz das Tempo, das die Gastgeber vorgaben, zu Beginn an und probierte selbst, das Mittelfeld schnell zu überbrücken. Der Tus boten sich dadurch durch Kuqi (3.) und Hartmann (9.) zwei eigene Möglichkeiten, hauptsächlich führte der forsche Auftritt jedoch dazu, dass die Gäste durch Fehlpässe in der Vorwärtsbewegung 1899 immer wieder gute Gelgenheiten bescherten. Maicosuel (4.), Zuculini (7.) und Compper (8.) brachten die Kugel aber nicht im Tor unter.

Der Zweitligist kam in der Folge zu der Erkenntnis, dass dieses Vorgehen über kurz oder lang nicht gut gehen konnte und zog sich zurück. Die Begegnung nahm nun die Formen an, die im Vorfeld zu erwarten gewesen waren. Koblenz verteidigte kompakt die Zone vor dem eigenen Tor, Hoffenheim setzte sich in der Gäste-Hälfte fest. Die bis dahin flotte Partie verflachte allerdings mit zunehmender Spieldauer. Gegen die vielbeinige Defensive der Rapolder-Elf fiel der TSG kaum etwas ein.

Erst nach 26 Minuten bot sich Maicosuel von der Strafraumkante nach einer schönen Einzelleistung gegen vier Gegenspieler die Schusschance, der Versuch des Brasilianers wurde aber neben das Tor abgelenkt. Hoffenheim zog ein astreines Powerplay auf, fand aber keinen Zugang zum Koblenzer Strafraum und kam über vereinzelte Distanzversuche nicht hinaus. Salihovic (27., 32., 44.) und Carlos Eduardo (36.) konnten TuS-Keeper Yelldell allerdings kaum gefährden.

Rangnick reagierte zur Pause und brachte Obasi für Zuculini. Dass es nur fünf Minuten nach Wiederbeginn mit der Hoffenheimer Führung klappte, lag allerdings nicht am Nigerianer. Salihovic brachte einen Freistoß von rechts mit viel Schnitt vors Tor, Vorsah irritierte Yelldell, und die Kugel schlug unberührt im linken Eck ein - 1:0 (50.). Pech für Koblenz, dass Innenverteidiger Lense, der später durch Langen ersetzt werden musste (60.), zu diesem Zeitpunkt verletzungsbedingt neben dem Platz behandelt werden musste.

Die TSG hatte ihren Gegner nun da, wo sie ihn haben wollte. Koblenz musste die Abwehr nun lockern und riskierte damit die frühzeitige Vorentscheidung. Obasi köpfte freistehend drüber (53.), Maicosuel (56.) und Ibisevic (58.) blieben wenige Meter vor dem Tor an Yelldell hängen. Rangnick vertraute darauf, dass seine Elf den Sieg nicht mehr aus der Hand geben würde und nahm den angeschlagenen Obasi nach nur zwanzig Minuten vorsichtshalber wieder vom Feld - Vukcevic vertrat ihn (66.).

Und die Kraichgauer enttäuschten ihren Coach nicht. Nur eine Minute nach Obasis Abgang schüttelte Ibisevic links Mavric ab, ließ dann im Sechzehner Morack alt aussehen und schloss unhaltbar ins rechte untere Eck zum 2:0 ab (67.). Damit nicht genug: Ibisevic passte steil auf den flinken Maicosuel, der den aus dem Tor stürzenden Yelldell umspielte und mit links ins leere Tor traf (71.).

Das Match war längst entschieden, dennoch spielte die TSG weiter munter nach vorne. Koblenz hatte längst resigniert und leistete kaum noch ernsthafte Gegenwehr. In der Schlussminute musste die TuS gar noch das 4:0 schlucken. Nach Salihovics Ecke stand Compper im Fünfer völlig frei und durfte per Kopf den Endstand besorgen.

Hoffenheim gastiert am Sonntag in der Bundesliga im Derby beim SC Freiburg, Koblenz ist am gleichen Tag in der 2. Liga zu Hause gegen Duisburg gefordert.

28.10.09
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1899 Hoffenheim
Aufstellung:
Hildebrand (3) - 
Ibertsberger (4) , 
Vorsah (3) , 
Compper (2)    
Eichner (4) - 
Zuculini (4)    
Salihovic (2)        
Carlos Eduardo (4)    
Ibisevic (2)    
Maicosuel (3)    

Einwechslungen:
46. Obasi     für Zuculini
66. Vukcevic für Obasi
74. Terrazzino für Carlos Eduardo

Trainer:
Rangnick
TuS Koblenz
Aufstellung:
Yelldell (4) - 
Forkel (3,5) , 
Mavric (4,5) , 
Lense (4)    
Skeraj (3) - 
Morack (4) - 
Melinho (4)    
Skela (4) , 
Krontiris (4)    
S. Kuqi (4)    

Einwechslungen:
60. N. Kuqi (4) für Krontiris
60. Langen (4) für Lense
68. C. Müller für Melinho

Trainer:
Rapolder

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Salihovic (50., direkter Freistoß, Linksschuss)
2:0
Ibisevic (67., Rechtsschuss, Eichner)
3:0
Maicosuel (71., Linksschuss, Ibisevic)
4:0
Compper (90., Kopfball, Salihovic)

Spielinfo

Anstoß:
28.10.2009 20:30 Uhr
Stadion:
Rhein-Neckar-Arena, Sinsheim
Zuschauer:
18050
Spielnote:  3
dank Hoffenheims Steigerung nahmen nach der Pause Tempo und Genauigkeit zu.
Chancenverhältnis:
9:0
Eckenverhältnis:
11:2
Schiedsrichter:
Günter Perl (Pullach)   Note 2
ohne Probleme, lag auch bei kniffligen Situationen richtig (kein Foul an Carlos Eduardo, 45., kein Foul von Forkel an Obasi, 50.).
Spieler des Spiels:
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