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Eintracht Trier

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1. FC Köln

 
Eintracht Trier

0:3 (0:2)

1. FC Köln
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Eintracht Trier
1. FC Köln
1.
15.
30.
45.






46.
60.
75.
90.






Trier verliert fünftes Pflichtspiel in Serie

FC spaziert ins Viertelfinale

Der 1. FC Köln hat sich beim Regionalligisten Eintracht Trier leicht und locker mit 3:0 durchgesetzt und steht im Viertelfinale des DFB-Pokals. Die Eintracht konnte nach Siegen gegen Hannover und Bielefeld keine weitere Pokalschlacht liefern und kassierte die fünfte Pflichtspielpleite in Serie. Der FC kontrollierte die Partie nach Belieben, nutzte zumindest bis zur Vorentscheidung seine Chancen und ließ nie Zweifel am späteren Sieger.

Lukas Podolski (re.) gegen Gustav Schulz
Durchgesetzt: Podolski und der FC ließen Schulz' Trierern keine Chance.
© picture allianceZoomansicht

Triers Coach wechselte nach der 0:1-Heimpleite gegen die Sportfreunde Lotte, die die vierte Niederlage in der Regionalliga West in Folge bedeutete, dreimal. Cinar, Kempny und Risser ersetzten Fuhs, Hess und Pektürk.

Auf Kölner Seite nahm Trainer Zvonimir Soldo im Vergleich zum torlosen Derby in Gladbach zwei Änderungen vor. Freis kam für den verletzten Schorch ins Team, der in der Bundesliga zuletzt Rot-gesperrte Maniche verdrängte Pezzoni aus der Startelf. Ehret rückte damit nach links hinten, Brecko wechselte auf die rechte Seite der Viererkette.

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Köln übernahm im ausverkauften Moselstadion erwartungsgemäß von Beginn an das Kommando und versuchte erst gar nicht, die kompakte Defensive der Hausherren mit komplizierten Kabinettstückchen auszuhebeln. Der Bundesligist schnürte die Eintracht zwar nicht ein, gab aber klar den Ton an, spielte zielstrebig nach vorne und wartete geduldig auf seine Chancen. Besonders Ehret erwies sich auf der linken Seite als ständiger Unruheherd, der von Dingels und Co. nicht in den Griff zu bekommen war. Der Franzose kam immer wieder zum Flanken, fand in der Mitte zunächst aber keinen Abnehmer.

Von der Basler-Elf war offensiv kaum etwas zu sehen, Trier war damit beschäftigt, den FC vom eigenen Strafraum fernzuhalten. Das klappte bisweilen ganz gut - allerdings nur bis zur 25. Minute. In Folge einer abgewehrten Podolski-Ecke gelangte Maniche gegen die aufrückende Defensive der Gastgeber an einen weiten Ball, passte vors Tor und fand Novakovic, der nur noch den Fuß hinzuhalten brauchte - 1:0. Und Köln legte nach einem weiteren Eckstoß Podolskis prompt nach. Freis verlängerte die Hereingabe per Kopf zu Mohamad, der aus einem Meter keine Mühe hatte, das Spielgerät über die Linie zu drücken (29.).

Basler reagierte und brachte noch vor dem Seitenwechsel Anicic und Pektürk für Kempny und Anfang (36.). Die Maßnahme zeigte Wirkung, denn in der Schlussphase des ersten Abschnitts wurde Trier erstmals gefährlich. Eine Reihe von Anicic-Standards bereitete dem FC Probleme. Lacroix bot sich per Kopf die dickste Chance, der Verteidiger brachte das Leder aber nicht aufs Tor, bevor Senesis Nachschuss geblockt wurde (39.).

Nach dem Seitenwechsel gab aber wieder der Favorit den Takt vor und hätte beinahe frühzeitig für die Vorentscheidung gesorgt. Nach einer schönen Kombination über Novakovic und Freis flankte der Ex-Karlsruher halbhoch zu Maniche, der die Kugel volley an die Unterlatte setzte. Der Ball landete auf der Linie, Referee Marco Fritz ließ zu Recht weiterspielen (48.). Drei Minuten später rettete das Aluminum erneut für die Eintracht, nachdem Podolski aus 30 Metern abgezogen hatte. Der FC hatte Ball und Gegner voll im Griff - das nächste Tor schien lediglich eine Frage der Zeit.

In der 52. Minute war es dann soweit. Maniche hielt aus der zweiten Reihe drauf, Cinar fälschte unglücklich ab, und Kronholm musste das Leder zum 0:3 passieren lassen. Die Luft war nun natürlich raus aus der überaus einseitigen Begegnung. Köln nahm sich merklich zurück und ließ den Viertligisten mitspielen, gab zu keiner Zeit aber die Kontrolle über das Spielgeschehen ab. Näher als Pektürk, der fünf Meter vor dem Tor an einer Anicic-Hereingabe vorbeirutschte (63.), kam der Außenseiter dem Kölner Tor vorerst nicht.

Trier bewies jedoch Moral und mühte sich weiter, wenigstens zum Ehrentreffer zu kommen. Mondragon, bis dahin so gut wie beschäftigunslos, ließ einen harmlosen Schuss des kurz zuvor eingewechselten Bauer um ein Haar durchrutschen (68.), wenig später zielte Senesi nur ganz knapp links vorbei (69.).

Letztlich geriet der FC aber nicht wirklich in Bedrängnis. Vielmehr hatten die Kölner in der Schlussphase mehrfach die Gelegenheit, das Resultat auszubauen. Podolski hatte die beiden besten Möglichkeiten, zielte aber erst zu hoch (76.) und scheiterte dann an Eintracht-Keeper Kronholm (82.). Es blieb beim 0:3, das auch in der Höhe völlig in Ordnung ging.

Trier gastiert am Samstag in der Regionalliga West bei Borussia Mönchengladbach II, Köln empfängt am gleichen Tag Hannover 96 in der Bundesliga.

27.10.09
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Eintracht Trier
Aufstellung:
Kronholm (3) - 
Dingels (4,5)    
Cinar (5,5)    
Lacroix (4,5) , 
Kempny (4,5)    
Reinhard (4,5)    
Schulz (4,5) , 
Anfang (5)    
M. Wagner (4) - 
Senesie (4,5) - 
Risser (4,5)

Einwechslungen:
36. Pektürk (4,5) für Anfang
36. A. Anicic (4) für Kempny
66. F. Bauer für Reinhard

Trainer:
Basler
1. FC Köln
Aufstellung:
Mondragon (3) - 
Brecko (3,5) , 
Geromel (3)    
Mohamad (2)    
Ehret (2,5) - 
Petit (4)    
Maniche (2)    
Freis (4,5)    
Podolski (3)    
Ishiaku (5) , 
Novakovic (3)        

Einwechslungen:
54. McKenna (3) für Geromel
84. W. Sanou für Freis
88. Pezzoni für Petit

Trainer:
Soldo

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Novakovic (25., Rechtsschuss, Maniche)
0:2
Mohamad (29., Rechtsschuss, Freis)
0:3
Maniche (52., Rechtsschuss, Novakovic)
Gelbe Karten
Trier:
Dingels
(1. Gelbe Karte)
Köln:
Podolski
(1. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
27.10.2009 19:00 Uhr
Stadion:
Moselstadion, Trier
Zuschauer:
10800 (ausverkauft)
Spielnote:  3,5
einseitige und damit auch wenig spannende Partie. Für einen rassigen Pokalfight fehlte den konzentrierten Kölnern der entsprechende Gegner.
Chancenverhältnis:
1:8
Eckenverhältnis:
4:4
Schiedsrichter:
Marco Fritz (Korb)   Note 2,5
ohne entscheidende Fehler in einer leicht zu leitenden Partie, raubte Maniche (31.) wegen vermeintlichen Abseits eine klare Torchance. Hätte Petit und Cinar wegen Foulspiels verwarnen müssen.
Spieler des Spiels:
Maniche
Gab im Mittelfeld den Takt vor. Vorbereiter der Führung, Schütze des dritten Treffers.
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