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Fortuna Düsseldorf

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Hamburger SV

 
Fortuna Düsseldorf

i.E. 1:4

Hamburger SV
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Fortuna Düsseldorf
Hamburger SV
1.
15.
30.
45.




46.
60.
75.
90.








91.
105.





106.
120.

Rost bewahrt den Bundesligisten im Elfmeterschießen vor dem K.o.

Der HSV kommt mit dem Schrecken davon

Fortuna Düsseldorf hat dem Hamburger SV in der ersten Runde des DFB-Pokals einen gehörigen Schrecken eingejagt. Der Zweitliga-Aufsteiger, der zur Pause schon höher als 2:1 hätte führen können und dann in der Verlängerung in Rückstand geriet, rettete sich mit der letzten Aktion der Verlängerung ins Elfmeterschießen. Dort konnte sich der HSV dann aber auf seinen Torhüter verlassen.

Mladen Petric und Dennis Aogo
Am Ende jubelte doch der Favorit: Mladen Petric (li.) und Dennis Aogo.
© imagoZoomansicht

Fortuna-Coach Norbert Meier musste den verletzten Abwehrchef Langeneke ersetzen, auch der wiedergenesene Kapitän Lambertz blieb zunächst draußen. Dafür gab Stürmer Bulykin, dessen Verpflichtung nach einigem Hin und Her zuletzt perfekt gemacht wurde, genauso wie die Neuzugänge Anderson, Weber, van den Bergh und Fink sein Debüt. HSV-Trainer Bruno Labbadia musste auf Kapitän Jarolim (Rotsperre) verzichten, der von Tesche ersetzt wurde. Ansonsten lief die gleiche Elf auf wie beim 4:0-Sieg in Randers in der Europa-League-Qualifikation.

Bei prickelnder Atmosphäre erwischte der HSV in der Düsseldorfer Arena einen Start nach Maß. Aogo flankte von der linken Seite aus vollem Lauf an den Elfmeterpunkt, wo Petric mit links vollendete und den Gastgebern eine kalte Dusche verpasste (4.). Und die Hamburger setzten nach. Guerrero scheiterte nach schöner Ballannahme am herausstürzenden Melka, verletzte sich beim Zusammenprall mit dem Fortuna-Schlussmann aber am Knie und musste früh gegen Choupo-Moting ausgetauscht werden. Doch auch ohne den Peruaner war der Bundesligist weiter klar tonangebend und hatte das Spiel klar im Griff.

DFB-Pokal

Eine Standardsituation brachte die Düsseldorfer wie aus dem Nichts zurück ins Spiel. Christ brachte einen Freistoß von der linken Außenlinie scharf an den ersten Pfosten, wo Fink zur Stelle war und den Ball zum 1:1 ins Tor spitzelte (11.). Fünf Minuten später hatte die Fortuna den Spieß endgültig umgedreht: Der immer stärker werdende Christ spielte den Ball traumhaft in die Gasse zu Caillas, dessen hohe Hereingabe vom linken Eck des Fünfmeterraums von der Brust des zurückeilenden Boateng ins Tor prallte!

Die Fortuna hatte das Spiel gedreht und ging nach dem Doppelschlag wesentlich selbstbewusster zu Werke. So sehr sich die Hamburger auch bemühten, die Kontrolle wieder an sich zu reißen - die Düsseldorfer waren jetzt wesentlich enger und früher am Mann und hatten keine Mühe, die recht ideenlosen Angriffsbemühungen des HSV abzuwehren. Ein Distanzschuss von Trochowski (35.) war die einzig nennenswerte Aktion bis zur Pause. Anders die Fortuna, die im eigenen Stadion immer wieder gefährlich konterte. Zweimal verhinderte Rost jeweils per Fußabwehr das 1:3. Erst gegen Christ (40.), dann gegen Jovanovic (43.). Zur Pause hätte sich der Favorit über einen höheren Rückstand nicht beschweren können.

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Video zum Thema
Hintergrundreport- 04.08., 18:07 Uhr
HSV-Held Rost riskiert alles
Dank ihm ist der HSV im Pokal bei Fortuna Düsseldorf mit einem blauen Auge davongekommen. Und Frank Rost mit einer blutigen Nase. Der Keeper entschied mit vollem Risiko den Thriller.
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Nach dem Wechsel musste der HSV kommen - und tat es. Ein erstes Ausrufezeichen setzte Zé Roberto, der im Mittelfeld nun wieder die Zügel an sich riss. Am linken Strafraumeck tanzte der Brasilianer gleich drei Düsseldorfer aus und prüfte Melka mit einem satten Linksschuss (52.). Wenig später eroberte Tesche im Mittelfeld gegen Fink den Ball, Zé Roberto bediente Trochowski, der aus 25 Metern Maß nehmen durfte und den Ball rechts oben im Tor unterbachte (54.).

Was folgte, erinnerte phasenweise an den Anfang der Partie. Der Bundesligist übernahm nun wieder das Kommando und wurde von Minute zu Minute dominanter. Über Konter blieb die Fortuna aber gefährlich. Nach einem schnellen Gegenstoß fehlte van den Berghs Zuspiel im Sechzehner jedoch die Präzision (69.). In der Schlussphase schwanden beim Zweitliga-Aufsteiger aber zunehmend die Kräfte. Trotz aller Überlegenheit schaffte es der HSV jedoch nicht, sich zwingende Torszenen zu erspielen. So rettete sich die Fortuna mit letzter Kraft in die Verlängerung.

Dort verschoben sich die Kräfteverhältnisse weiter zugunsten des Bundesligisten. Bei der Fortuna schlichen sich nun immer mehr Fehler ein. Einer davon kam den Außenseiter teuer zu stehen. Van den Bergh ging bei einer weiten Hereingabe nicht richtig zum Ball. Pitroipa schnappte sich das Leder und konnte von Melka nur regelwidrig am Torschuss gehindert werden. Elfmeter! Trochowski trat an und verwandelte mit einem humorlosen Flachschuss (95.).

Rost pariert einen Elfmeter
Held im Elfmeterschießen: Frank Rost vom Hamburger SV.
© picture alliance

Die Entscheidung? Pustekuchen! Denn der HSV begnügte sich gegen eigentlich schon geschlagene Düsseldorfer damit, den knappen Vorsprung zu verwalten und drängte nicht auf den vierten Treffer. Lambertz bestrafte die Hamburger in der letzten Minute der Verlängerung für seine Passivität, als er an Petric vorbeizog und Rost mit einem von Aogo noch abgefälschten Schuss überwand. Die esprit-Arena stand Kopf.

Im Elfmeterschießen behielt dann jedoch der Bundesligist die Oberhand. Rost parierte gegen Heidinger und Caillas und rettete den HSV damit in die nächste Runde. Jansen verwandelte den entscheidenden Elfmeter.

Für die Düsseldorfer beginnt das Abenteuer Zweite Liga am Samstag mit dem Aufsteigerduell gegen den SC Paderborn. Der HSV geht in der Europa-League-Qualifikation am Donnerstag mit einem komfortablen 4:0-Vorsprung in das Rückspiel gegen Randers FC. In der Bundesliga führt die Labbadia-Elf die erste Aufgabe am Sonntag zum SC Freiburg.

03.08.09
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Fortuna Düsseldorf
Aufstellung:
Melka    
C. Weber    
Cakir
O. Fink        
Christ
Sieger    
Bulykin    
Jovanovic    

Einwechslungen:
55. Lambertz     für O. Fink
89. Lawarée für Jovanovic
104. Heidinger für Bulykin

Trainer:
Meier
Hamburger SV
Aufstellung:
Rost
Demel
Aogo
Tesche
Zé Roberto    
Trochowski            
Petric    
Guerrero    

Einwechslungen:
13. Choupo-Moting     für Guerrero
72. Jansen für Choupo-Moting

Trainer:
Labbadia

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Petric (4., Linksschuss, Aogo)
1:1
O. Fink (11., Linksschuss, Christ)
2:1
J. Boateng (16., Eigentor, Brust, Caillas)
2:2
Trochowski (54., Rechtsschuss, Zé Roberto)
2:3
Trochowski (95., Foulelfmeter, Rechtsschuss, Pitroipa)
3:3
Lambertz (120., Rechtsschuss)
 
Elfmeterschießen
0:1
Zé Roberto (verwandelt)
1:1
Christ (verwandelt)
1:2
Trochowski (verwandelt)
1:2
Rost pariert gegen Heidinger.
1:3
Mathijsen (verwandelt)
1:3
Rost pariert gegen Caillas.
1:4
Jansen (verwandelt)
Gelbe Karten
Düsseldorf:
C. Weber
(1. Gelbe Karte)
,
Sieger
(1.)
,
Melka
(1.)
HSV:
Trochowski
(1. Gelbe Karte)
,
Zé Roberto
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
03.08.2009 20:30 Uhr
Stadion:
Esprit-Arena, Düsseldorf
Zuschauer:
35400
Schiedsrichter:
Babak Rafati (Hannover)
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