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Hamburger SV

 - 

SV Wehen Wiesbaden

 

2:1 (2:0)

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Hamburger SV
SV Wehen Wiesbaden
1.
15.
30.
45.



46.
60.
75.
90.








Wehen kämpfte auf verlorenem Posten

60 starke Minuten reichen dem HSV

Über eine Stunde kontrollierte der HSV Ball und Gegner und konnte nur mit der Chancenverwertung nicht zufrieden sein. Zuviele Möglichkeiten ließen Petric & Co. ungenutzt. Erst als die Hamburger immer mehr das Tempo aus dem Spiel nahm kam der Zweitligist besser ins Spiel und auch zum verdienten Anschlußtreffer.

Grund zum Jubeln: Der HSV entert mit sicherer Leistung das Halbfinale.
Grund zum Jubeln: Der HSV entert mit sicherer Leistung das Halbfinale.
© picture-allianceZoomansicht

Martin Jol krempelte den HSV gegenüber der 1:3-Niederlage gegen Wolfsburg völlig um: Für Demel (Muskelfaserriss), Gravgaard (Hand-OP), Alex Silva (muskuläre Probleme), Trochowski und Olic kamen Boateng, Benjamin, Tavares, Pitroipa und Petric zum Einsatz. Wehen-Wiesbaden-Coach Wolfgang Frank musste mit Tskitishvili und Siegert zwei Stammspieler gegenüber dem 0:1 gegen Spitzenreiter Freiburg ersetzen. Schwarz und Panandetiguiri übernahmen ihre Positionen.

Wehen-Wiesbaden begann beim haushohen Favoriten verständlicherweise Defensiv und erwarteten die Angriffe der Hamburger kurz vor dem eigenen Strafraum.

Der HSV ließ sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen. In den ersten Minuten fanden die Bälle in die Spitze zwar keinen Abnehmer, doch die Jol-Schützlinge blieben dran und wurden in der 17. Minute für ihre Mühen mit dem Führungstreffer belohnt: Benjamin war auf der rechten Seite bis zur Torauslinie durchgebrochen und zog den Ball scharf und flach vor das Tor. Verteidiger Kopilas und Petric gingen mit langem Bein zum Ball und stocherten das Sportgerät mit vereinten Kräften am verduzten Walke vorbei ins Tor.

In der Folgezeit tat das Schlußlicht der zweiten Liga den Hamburgern nicht den Gefallen die Defensive zu lösen und nach vorne zu rennen. Die Abwehr des SV WW blieb kompakt. Der HSV kam aber trotzdem zu Chancen. Bei Versuchen von Jarolim von der Strafraumgrenze (22.) und Petric nach Zuspiel von Guerrero (32.) war Wehens Keeper aber auf dem Posten.

In der 37. Minute war aber auch der Schlussmann des SV Wehen-Wiesbaden machtlos. Die gesamte Abwehr wähnte bei einer Flanke von Jansen Petric zu Unrecht im Abseits. Dadurch war der HSV-Stürmer völlig frei vor Walke und hatte wenig Mühe auf 2:0 zu erhöhen.

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Erst kurz vor der Pause fassten sich die Gäste ein Herz und kamen gefährlich vor das Tor des HSV. Simac setzte sich auf dem rechten Flügel gegen Jansen durch und flankte von der Torauslinie nach innen. Dort verpassten aber gleich zwei Wehener den Ball und damit eine gute Chance auf den Anschlusstreffer.

Zum Wiederanpfiff musste Guerrero mit Oberschenkelproblemen in der Kabine bleiben und wurde durch Olic ersetzt. Am Spiel der Hamburger änderte dies aber nichts. Schnörkellos und konzentriert kombinierten die Jol-Schützlinge nach vorne. Lediglich die Chancenverwertung war nicht erstklassig.

Petric scheiterte in der 53. Minute genauso an Wehen-Wiesbadens Keeper Walke, wie eine knappe Minute später Jarolim mit einem Alleingang durch die halbe Abwehr des SV WW (54.).

Nach einer guten Stunde schalteten die Hamburger einen Gang zurück, nahmen Tempo aus dem Spiel und übten nicht mehr den großen Druck auf die Gäste-Abwehr aus.

Dies führte dazu, dass der SV Wehen-Wiesbaden einige Spielanteile mehr bekam, in der Hälfte des HSV aber erschütternde Harmlosigkeit unter Beweis stellte. Selbst als SV WW-Coach Wolfgang Frank in der 70. Minute mit Diakité für Schönheim auf drei Spitzen umstellte, war das Tor von Rost nicht in Gefahr.

In der Schlussphase wollte der HSV nur noch Ball und Gegner kontrollieren ließ dabei aber sogar noch gute Chancen liegen. Olic und Petric starben mehr in Schönheit anstatt die vielversprechenden Angriffe auszuspielen.

So konnte Wehen-Wiesbaden in der 82. Minute sogar noch einmal für Gefahr sorgen. Simac überlief auf der rechten Seite die HSV-Defensive und setzte König ein. Dessen Schuss aus elf Metern zischte aber flach am Tor von Rost vorbei.

Der HSV schien das Spiel aber bereits abgehakt zu haben. Die Aktionen der Hamburger wirkten jetzt müde und unkonzentrierter. Die Quittung folgte in der 85. Minute. Boateng klärte einen Freistoß von Amstätter in die Mitte, wo Schwarz sofort Maß nahm und den Ball Richtung Tor hämmerte. Rost kam zwar noch heran, konnte den Treffer aber nicht verhindern.

Danach zog der Bundesligist das Tempo wieder an, konnte jedoch keine großen Möglichkeiten mehr herausspielen. Der Weckruf der Wehener hatte aber gewirkt. Die HSV-Abwehr konnte die zum Schluß hin verzweifelt anrennenden Frank-Schützlinge in Schach halten und gestattete keine weitere Torchance für Wehen-Wiesbaden.

Der HSV versucht am kommenden Samstag in Gladbach die Tabellenführung zurückzuerobern, während Wehen Wiesbaden in der Zweiten Liga am Sonntag bei Aufsteiger Rot-Weiss Ahlen der Alltag wieder einholt.

04.03.09
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hamburger SV
Aufstellung:
Rost (4,5) - 
Benjamin (3) , 
J. Boateng (3,5) , 
Mathijsen (3) , 
Aogo (3) - 
Tavares (2,5) - 
Jarolim (2)    
Pitroipa (2,5) , 
Jansen (3)    
Petric (1,5)    
Guerrero (3)    

Einwechslungen:
46. Olic (3) für Guerrero
62. Rincon für Jarolim
73. M. Ndjeng für Jansen

Trainer:
Jol
SV Wehen Wiesbaden
Aufstellung:
Walke (3) - 
Simac (4) , 
Kopilas (4,5) , 
Glibo (3,5)    
Kokot (5) - 
Schwarz (3,5)        
Panandetiguiri (4,5) - 
Hollmann (4,5)    
Schönheim (4,5)    
König (5) , 
Ziemer (5)

Einwechslungen:
46. Barg (3,5) für Glibo
50. Amstätter (4) für Hollmann
70. Diakité für Schönheim

Trainer:
Frank

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Kopilas (17., Eigentor, Linksschuss, Benjamin)
2:0
Petric (37., Linksschuss, Jansen)
2:1
Schwarz (85., Rechtsschuss)
Gelbe Karten
HSV:
-
Wehen WI:
Schwarz
(2. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
04.03.2009 19:00 Uhr
Stadion:
HSH-Nordbank-Arena, Hamburg
Zuschauer:
35378
Spielnote:  4
eine Partie auf nur mäßigem Niveau, für ein besseres Spiel fehlten Wehen die Mittel.
Chancenverhältnis:
8:2
Eckenverhältnis:
6:2
Schiedsrichter:
Wolfgang Stark (Ergolding)   Note 3,5
nicht gefordert in einer Begegnung ohne jegliche strittige Situationen, zeigte jedoch fälschlicherweise Schwarz anstelle von Kopilas Gelb (16.).
Spieler des Spiels:
Mladen Petric
Stellte mit seinem Einsatz vor dem 1:0 und seinem Treffer zum 2:0 früh die Weichen für den Halbfinaleinzug der Hamburger.
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