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Eintracht Trier

Eintracht Trier

1
:
3

Halbzeitstand
1:1
Hertha BSC

Hertha BSC


EINTRACHT TRIER
HERTHA BSC
15.
30.
45.



60.
75.
90.











Engagierter Viertligist macht Berlin viel Arbeit - Chermiti und Cicero debütieren

Lustenbergers Lupfer stoppt Trier

3:1 in Trier, die zweite Pokalrunde erreicht und dennoch hatte Hertha viel Arbeit im Moselstadion - obwohl es danach zunächst nicht aussah. Nach der frühen Führung schien der Favorit alles im Griff zu haben, gab die Kontrolle dann jedoch völlig aus der Hand. Trier kam zurück und es entwickelte sich ein ausgeglichener Pokalfight. Die Berliner zitterten, entschieden die Partie aber in der Schlussphase noch zu ihren Gunsten.

Die Hertha jubelt nach Pantelics Führungstor
Da dachten die Berliner noch an einen ruhigen Abend: Pantelic (2.v.l.) hat soeben das 1:0 besorgt.
© dpaZoomansicht

Ohne Kapitän Friedrich (Rippenprellung), Kacar (mit Serbien bei Olympia), Simunic (Rotsperre) und Dardai (Muskelfaserriss) musste Hertha-Trainer Lucien Favre im Moselstadion auskommen. Dennoch saß Chermiti, der unter der Woche in Berlin angekommen war, zunächst einmal auf der Bank. Genauso bei den Trierern: Wilko Risser, ein namibischer Nationalspieler, der am Dienstag von Schalke II verpflichtet worden war, blieb zu Beginn draußen.

Ausgeglichen verliefen die ersten Minuten im Moselstadion. Eine feiernde Kulisse sah viel Vorsicht auf beiden Seiten. Die erste Chance vergab Schäfer für die Trierer (6.) - und das wurde zwei Minuten später gleich bestraft. Zwei schnelle Pässe und Pantelic war allein vor SVE-Keeper Miletic, eiskalt vollstreckte der Serbe. Die Vorarbeit hatte Debütant Cicero per Außenrist besorgt. Nun war Trier erst einmal bedient, die Hertha übernahm die Kontrolle und ließ die Hausherren laufen. Bei Piszczeks Kopfball war nur der Pfosten im Weg (14.).

Nach und nach besannen sich die Trierer aber. Und wie: Zunächst vergaben Lacroix - nach traumhaftem Solo von Kapitän Wittek - (20.) und Schulz (24.) noch; doch zwei Minuten später zappelte das Netz! Drobny kam bei Witteks Ecke unbeholfen und halbherzig aus seinem Kasten und Lacroix konnte ungehindert einköpfen. Hertha hatte alles im Griff gehabt, nach dem Ausgleich war es umgekehrt und die Berliner liefen nur noch hinterher. Erst kurz vor der Pause zeigte sich die Favre-Truppe noch das eine oder andere Mal offensiv, es blieb aber beim 1:1. Und das ging in Ordnung.

Keine 30 Sekunden waren gespielt in Durchgang zwei, als Piszczek die dicke Chance zum 2:1 liegen ließ: Stark brachte er einen hohen Ball unter Kontrolle, um ihn dann aus bester Position auf die Tormitte zu hämmern - Miletic hielt. Auf der anderen Seite zeigte Drobny einmal sein ganzes Können, als er nach einem Trierer Konter Schulz' Schlenzer klasse aus dem Eck fischte (53.). Es ging hin und her, der Regionalligist gestaltete die Begegnung weiterhin ausgeglichen. Doch spielerisch überlegen war die Hertha und nach langer Zeit machte sie mal wieder was daraus: Raffael nutzte seinen Raum, spielte Lustenberger frei und der Schweizer überlupfte Miletic cool. Die erneute Führung (60.)!

Trier jubelt nach dem 1:1
Lange durften die Trierer träumen: Hier wird Lacroix nach dem 1:1 förmlich erdrückt.
© dpa

Wirklich souverän wirkte das Spiel der Berliner aber auch nach dem 2:1 nicht, es gelang nicht, den Viertligisten vom eigenen Strafraum fernzuhalten. Dennoch hatte Raffael allein vor Miletic die Chance zur Vorentscheidung, Triers Keeper war erneut zur Stelle (74.). Sieben Minuten später war der Traum von der Sensation für die Trierer dann aber ausgeträumt: Ebert durfte nach Flanke von Joker Nicu unbedrängt einköpfen. Das letzte Highlight in einem über weite Strecken ausgeglichenen Pokalspiel war die Einwechslung von Herthas frischem Neuzugang Chermiti (84.).

Erst in der Endphase hatte der Favorit alles klar gemacht. Die Trierer dürfen auf einen engagierten Auftritt stolz sein, in dem sie den Klassenunterschied lange erfolgreich vertuschten. Dennoch ist die Hertha dabei, wenn am 23./24. September die zweite Runde ausgetragen wird. Zunächst einmal geht es aber am kommenden Donnerstag (20.45 Uhr) im UEFA-Cup-Qualifikationshinspiel zu Interblock Ljubljana, danach wartet am Sonntag der Bundesligaauftakt in Frankfurt.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Eintracht Trier
Aufstellung:
Cinar
Lacroix    
Rakic    
Hartung    
Schulz
Wittek        
Hentschke    

Einwechslungen:
64. M. Krause für Hartung
73. Risser für Hentschke
85. Schottes für Wittek

Trainer:
Weiss
Hertha BSC
Aufstellung:
Drobny
Chahed
Kaka
Stein    
Ebert        
Lustenberger        
Cicero
Piszczek    
Pantelic        

Einwechslungen:
70. L. Hartmann für Lustenberger
76. Nicu für Piszczek
83. Chermiti für Pantelic

Trainer:
Favre

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Pantelic (8., Rechtsschuss, Cicero)
1:1
Lacroix (26., Kopfball, Wittek)
1:2
Lustenberger (60., Rechtsschuss, Raffael)
1:3
Ebert (81., Kopfball, Nicu)
Gelbe Karten
Trier:
Wittek
(1. Gelbe Karte)
,
Rakic
(1.)
Hertha:
Ebert
(1. Gelbe Karte)
,
Stein
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
08.08.2008 20:30 Uhr
Stadion:
Moselstadion, Trier
Zuschauer:
5830
Schiedsrichter:
Guido Winkmann (Kerken)

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