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Carl Zeiss Jena

Carl Zeiss Jena

2
:
1

Halbzeitstand
0:0
1. FC Kaiserslautern

1. FC Kaiserslautern


CARL ZEISS JENA
1. FC KAISERSLAUTERN
15.
30.
45.
60.
75.
90.














Schwache Lauterer Offensive - Bellinghausen sieht Gelb-Rot

Jena zeigt sein Potenzial

Die Partie im Ernst-Abbe-Sportfeld begann sehr munter. Beide Teams spielten forsch nach vorne, wobei Jena die besseren Akzente setzen konnte. In der Schlussphase lebte die Partie von ihrer Spannung und Härte. Am Ende setzte sich mit Jena erneut eine Mannschaft aus der 3. Liga durch und zog in die nächste Runde ein.

Zweikampf
Konnte sein Team nochmals heranführen: Kaiserslauterns Neuzugang Lakic (r.).
© dpaZoomansicht

Jenas Coach Henning Bürger nahm im Vergleich zum 3:2-Sieg gegen Aue am vergangenen Spieltag der 3. Liga eine Veränderung vor. Anstelle von Holzner durfte Schembri von Beginn an spielen. Auf der gegnerischen Seite ließ Kaiserslauterns Trainer Milan Sasic mit Dick (Karlsruhe), Amedick (Dortmund), Reghecampf (Aachen), Lakic (Berlin) und Dzaka (Koblenz) gleich fünf Neuzugänge auflaufen.

Die Anfangsphase in Jena entwickelte sich zu einer munteren Angelegenheit. Beide Mannschaften versuchten von Beginn an, über wenige Stationen ihre Angriffe nach vorne zu tragen. Leichte Vorteile hatten hierbei die Spieler von Henning Bürger, die auch die ersten Torchancendurch Sträßer und Hähnge auf ihrem Konto verbuchen konnten (5., 12.). Kaiserslautern stand ansonsten defensiv gut, hatte aber große Schwierigkeiten, sich aussichtsreiche Abschlussmöglichkeiten zu erspielen.

Nach einer knappen halben Stunde verlagerten sich die Spielanteile langsam aber sicher in Richtung Kaiserslautern und die Partie wurde somit wieder offener. Im Spiel nach vorne besserte sich bei den ''Roten Teufeln" aber kaum etwas. Viele Bälle landeten im Nirwana oder wurden zu Spielern im Abseits gepasst. Carl Zeiss agierte in der Defensive äußerst geschickt. Die Räume wurden sehr eng gemacht und mit dem Italiener Amirante und dem Malteser Schembri hatte man immer eine gute Anspielstationen in der Spitze zur Verfügung, die man auch nutzte.

In der Schlussphase der ersten 45 Minuten verlor die Begegnung deutlich von dem Tempo, welches sie noch am Anfang so attraktiv machte. Beide Mannschaften schoben sich oft aufgrund mangelnder Anspielstationen im Angriff lange Zeit die Bälle in der Abwehr zu. Kaum Bewegung war mehr in der Offensivabteilung beider Teams zu erkennen. Außerdem schienen die 22 Akteure mit dem Unentschieden zum Seitenwechsel auch zufrieden zu sein.

Doch die alte Weisheit, dass sich vergebene Chancen meistens rächen werden, hat sich in Jena mal wieder bewahrheitet. Nach einer Ecke von Ziegner schaffen es die Gäste nicht, das Leder aus der Gefahrenzone zu befördern. Am Ende der Kette prallte der Ball von Schlussmann Trapp direkt vor die Füße von Riemer, der aus einem Meter nur noch einschieben musste (55.). Doch auch diesmal hätte gleich der Anschlusstreffer fallen müssen. Nach einer Flanke von rechts stand Dzaka allein im Strafraum und anstatt selbst abzuschließen, legte er quer und vergab die gute Chance.

Lautern kam aktiver aus der Kabine, kassierte jedoch den Gegentreffer: Nach einem langen Ball aus der eigenen Hälfte konnte Hähnge das Leder zu Schembri verlängern, der den jungen Lauterer Schlussmann Trapp mit rechts geschickt überlupfte (50.). Fast im Gegenzug verpassten Bellingenhausen und Amedick den Ausgleichstreffer. Zweimal konnte Nulle noch eingreifen.

In der letzten Viertelstunde waren die Pfälzer das optisch überlegene Team. Jedoch konnten sie auf die Defensive von Jena kaum Druck aufbauen. Die Hausherren auf der anderen Seite lauerten immer wieder auf Konterchancen. Besonders über den nimmermüden Amirante wurde viele dieser Angriffe vorgeführt.

Dennoch fanden die Lauterer eine der seltenen Lücken im Abwehrbollwerk von Jena. Nach einem langen Ball legte der eingewechselte Ziemer das Leder quer zu Lakic. Der junge Neuzugang hämmerte den Ball mit dem linken Fuß in den rechten Winkel (78.). Doch die nun verbesserte Stimmung bei Lautern erhielt mit einem unnötigen Platzverweis für Bellinghausen, der Petersen mit der Hand ins Gesicht gelangt hatte, einen Dämpfer. Am Ende konnten die Hausherren den Sieg in einer hektischen gewordenen Partie über die Zeit bringen.

Die 2. Runde wird am 23./24. September ausgetragen. Für beide Mannschaften geht es aber schon am kommenden Freitag mit dem Ligabetrieb weiter. Jena muss hierbei nach Erfurt reisen und Kaiserslautern zum FSV Mainz 05.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Carl Zeiss Jena
Aufstellung:
Nulle
M. Riemer    
Ziegner    
Schembri        
Hansen
Amirante        

Einwechslungen:
88. Petersen für Schembri
90. Bochud für Amirante

Trainer:
Bürger
1. FC Kaiserslautern
Aufstellung:
Trapp
Demai
Dick
Bellinghausen    
Kotysch    
Reghecampf    
Dzaka    
Jendrisek    
Lakic    

Einwechslungen:
67. Ziemer     für Jendrisek
72. Reinert für Reghecampf

Trainer:
Sasic

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Schembri (50., Rechtsschuss, Hähnge)
2:0
M. Riemer (55., Rechtsschuss)
2:1
Lakic (78., Linksschuss, Ziemer)
Gelb-Rote Karten
Jena:
-
K'lautern:
Bellinghausen
(80.)

Gelbe Karten
Jena:
Amirante
(1. Gelbe Karte)
,
Ziegner
(1.)
K'lautern:
Dzaka
(1. Gelbe Karte)
,
Kotysch
(1.)
,
Ziemer
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
09.08.2008 19:30 Uhr
Stadion:
Ernst-Abbe-Sportfeld, Jena
Zuschauer:
8489
Schiedsrichter:
Georg Schalk (Augsburg)

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