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VfB Lübeck

VfB Lübeck

4
:
5

im Elfmeterschiessen
0:0 (0:0,0:0)
Wacker Burghausen

Wacker Burghausen


VFB LÜBECK
WACKER BURGHAUSEN
15.
30.
45.


60.
75.
90.






 
105.

120.
















 

Burghausen erstmals im Achtelfinale

Gospodarek hält den Sieg fest

Nach torlosen 120 Minuten rückten beim Elfmeterschiessen die Torleute in den Fokus. Burghausens Uwe Gospodarek konnte gegen Lindemann und Neitzel halten und avancierte zum Matchwinner für sein Team. Lübeck gab nie auf und verlor am Ende unglücklich.

Markus Schupp verzweifelt
Markus Schupp verzweifelt: Seine Mannschaft trifft das Tor nicht.
© dpaZoomansicht

Die Trainer, Bernd Hollerbach auf Lübecker Seite und Markus Schupp auf der Wacker-Bank spielten in der Saison 1996/1997 gemeinsam für den Hamburger SV in der Bundesliga. Nun trafen sie im DFB-Pokal als Kontrahenten aufeinander. Hollerbach änderte seine Aufstellung im Vergleich zum 2:0-Auswärtssieg gegen Magdeburg auf folgenden Positionen: Bärwolf und Neitzel begannen im Angriff für Heun und Weber. Burghausen begann das Spiel gegenüber der 0:2-Niederlage in Freiburg unverändert.

Burghausen begann schwungvoll und kam in der Anfangsphase der Begegnung vor allem über Bogavac zu einigen guten Möglichkeiten. Der VfB versuchte sich in das Spiel zu kämpfen, die Gäste zeigten sich aber gut eingestellt und waren das spielerisch bessere Team.

Aber die Oberbayern verstanden es nicht, daraus bis zur Halbzeit Kapital in Form von Toren zu schlagen. Stattdessen hatte Neitzel die größte Chance der ersten Hälfte, als er das Tor von Gospodarek knapp verfehlte (25.). Gospodarek war es auch, der einen gefährlichen Kopfball von Neitzel abwehren konnte. Zum Halbzeittee hiess es dann 0:0-Unentschieden.

Vor dem Spiel hatte Routinier Wiesinger auf Burghauser Seite noch darauf hingewiesen, es sei nun an der Zeit Tore zu erzielen. Und es blieb dabei, Burghausen machte das Spiel, Lübeck hatte die Chancen. Wieder Neitzel konnte völlig frei vor Gospodarek den Ball nicht unterbringen. (52.).

In der Verlängerung dann die große Chance für Wacker, doch Lübecks Schlußmann Frech währte einen Volleyschuss von Nicu glänzend ab. Die Entscheidung musste nun vom Punkt fallen. Auch hier hieß das entscheidende Duell Gospodarek gegen Neitzel, und Gospodarek konnte parieren. Wacker war somit glücklicher Sieger der Partie und zog zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte in die dritte Runde des DFB-Pokals ein.

Der VfB kann nun gegen Wuppertal zeigen, wie er das Aus im Pokal verkraftet hat. Für den Zweitligaletzten Burghausen war es wichtig, vor dem Heimspiel gegen die "Zebras" aus Duisburg etwas Selbstvertrauen zu tanken.doch

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfB Lübeck
Aufstellung:
Frech (2,5) - 
Hirsch (3) , 
D. Dogan (3,5) - 
Rump (4)    
Kullig (3,5)    
Baltes (4)    
Ar. Zimmermann (4)    
Ollhoff (4,5)    
Bärwolf (4)    
Neitzel (4,5)

Einwechslungen:
76. Wehrendt (4) für Baltes
76. Lindemann (4) für Ollhoff
119. Gradert für Ar. Zimmermann

Trainer:
Hollerbach
Wacker Burghausen
Aufstellung:
Gospodarek (2) - 
Wiesinger (4,5) , 
Vukovic (3)    
Rosin (3,5)    
Drescher (3) - 
Palionis (3,5)    
S. Aigner (4)    
Burkhardt (4,5)    
Nicu (3,5) - 
Bogavac (3,5) , 
Mosquera (5)    

Einwechslungen:
70. Krejci (4) für Mosquera
86. O. Fink (3,5) für Burkhardt
120. Ro. Schmidt für Palionis

Trainer:
Schupp

Tore & Karten

 
Torschützen
keine
 
Elfmeterschießen
0:1
Krejci (verwandelt)
1:1
Hirsch (verwandelt)
1:1
Ro. Schmidt (nicht verwandelt)
1:1
Kullig (nicht verwandelt)
1:2
Drescher (verwandelt)
1:2
Lindemann (nicht verwandelt)
1:2
Nicu (nicht verwandelt)
2:2
R. Schröder (verwandelt)
2:3
O. Fink (verwandelt)
3:3
D. Dogan (verwandelt)
3:4
Wiesinger (verwandelt)
4:4
Bärwolf (verwandelt)
4:5
S. Aigner (verwandelt)
4:5
Neitzel (nicht verwandelt)
Gelbe Karten
Lübeck:
Rump
(1. Gelbe Karte)
,
Kullig
(1.)
,
Bärwolf
(1.)
Burghausen:
S. Aigner
(1. Gelbe Karte)
,
Rosin
(1.)
,
Vukovic
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
24.10.2006 19:30 Uhr
Stadion:
Lohmühle, Lübeck
Zuschauer:
5000
Spielnote:  2
Schiedsrichter:
Matthias Anklam (Buchholz i. d. Nordheide)   Note 2
leitete das Spiel souverän und mit klarer Linie, nur minimale Fehler.
Spieler des Spiels:

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