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SpVgg Greuther Fürth

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Werder Bremen

 
SpVgg Greuther Fürth

2:3 (0:1)

Werder Bremen
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SpVgg Greuther Fürth
Werder Bremen
1.
15.
30.
45.
46.
60.
75.
90.

DFB-Pokal, Viertelfinale: SpVgg Greuther Fürth - Werder Bremen 2:3 (0:1)

Last-Minute-Schock für den Außenseiter

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Nach der 1:3-Niederlage in Unterhaching stellte Greuther Fürths neuer Trainer Thomas Kost auf drei Positionen um: Hoffmann durfte rechts im Mittelfeld an Stelle von Heller beginnen. Jarolim agierte zentral hinter den Spitzen und kam für Caillas in die Mannschaft, dessen Position im linken Mittelfeld Burkhardt einnahm. Im Angriff kehrte schließlich Ruman für den jungen Eigler in die Mannschaft zurück. Beim SV Werder meldete sich Kapitän Baumann nach Verletzung zurück und nahm den "Staubsauger"-Part ein, den Neuzugang Lagerblom gegen die Hertha (4:0) noch so gut ausgefüllt hatte. Ernst rückte aus der Abwehrkette ins Mittelfeld vor, wo Borowski weichen musste. Der wiedergenesene Krstajic spielte neben Ismael im Defensivzentrum.


Das DFB-Pokal-Viertelfinale auf einen Blick


Nach verhaltener Anfangsphase mit zwei Ailton-Chancen (4.,8.) wurde der Zweitligist nach etwa zehn Minuten frecher und bot den Norddeutschen durchaus Paroli, ohne sich bis auf eine Ruman-Chance (15.) nennenswerte Möglichkeiten erspielen zu können. Doch noch ehe durch etwaige Greuther Überlegenheit der Funke aufs fränkische Publikum hätte überspringen können, ging der hohe Favorit in Führung: Nach Micouds Ecke gerät die Faustabwehr des Fürther Keepers Neuhaus etwas kurz, landet beim lauernden Stalteri, der aus knapp 25 Metern direkt einschießt (18.).

Auch nach dem Tor spielte die Kost-Elf phasenweise ansehnlich mit, während der Meisterschaftsanwärter erst einmal mit "Verwaltungsaufgaben" beschäftigt war und es versäumte, gegen den vorübergehend angeschlagenen Gegner nachzulegen. Die Greuther hielten auch im zweiten Abschnitt mit viel Kampfgeist dagegen. Es blieb weiter spannend, auch wenn das 1:1 nicht unbedingt in der Luft lag. Werder-Coach Thomas Schaaf reagierte nach einer Stunde und wollte dem Spiel seiner Mannschaft durch die Einwechslung Borowskis und Lagerbloms neue Impulse geben. Den nicht unverdienten Fürther Ausgleichstreffer besorgten die Werderaner dann selbst. Abwehrspieler Ismael nickte in der 74. Minute eine Hoffmann-Flanke ein. Bremen nun völlig von der Rolle: Drei Minuten später bedient der eingewechselte Caillas mit einem weiten Schlag Feinbier, der volley am verdutzten Reinke vorbei einschießt (76.). 2:1 - die Partie war völlig unverhofft zu Gunsten des Außenseiters gekippt.

Und als Ümit Davala wenig später Gelb-Rot sah (83.), schwammen den Hanseaten die Felle davon. Kurz vor Schluss hätte Feinbier sogar noch einen Konter zum 3:1 abschließen können, Burkhardt traf aus spitzem Winkel das Aluminium (89.). Bremen warf alles nach vorn, hatte durch Ismael per Kopf die Ausgleichschance (90.). Als der Schiedsrichter-Assistent drei Minuten Nachspielzeit ankündigte, leitete der Fürther Surmann ein kleines Bremer Wunder ein. Valdez hatte geflankt, Surmann im Strafraum über den Ball gesäbelt. Micoud stand goldrichtig und staubte zum 2:2 ab (90.). Vom späten Gegentreffer geschockt, ließ sich der Zweitligist dann gleich noch ein weiteres Mal bezwingen. Ivan Klasnic überwand Neuhaus mit einem Schrägschuss aus halblinker Position (90.+1).

Es war beileibe nicht alles Gold, was im Werder-Spiel glänzte. Dennoch: Der Bundesliga-Spitzenreiter steht nach einem turbulenten Spiel im Halbfinale. Nach einer abgeklärten Leistung sah es bis zur Schlussviertelstunde nach einem knappen Werder-Sieg aus, ehe ein Ismael-Eigentor der Partie unerwartet noch eine Wende gab. Die mit viel Leidenschaft agierenden Greuther gingen durch Feinbier in Führung, um im Schlussakt gegen dezimierte Bremer doch noch zu verlieren.

03.02.04
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SpVgg Greuther Fürth
Aufstellung:
Neuhaus (5,5) - 
C. Weber (3,5) , 
Westermann (3) , 
Kleine (3,5) , 
Kümmerle (4) - 
Surmann (4,5) - 
Hoffmann (4) , 
Jarolim (4,5)    
Burkhardt (3) - 
Feinbier (4)            
Ruman (3)    

Einwechslungen:
62. Caillas für Jarolim
90. Eigler für Feinbier

Trainer:
Kost
Werder Bremen
Aufstellung:
Reinke (4) - 
Ümit Davala (4,5)    
Ismael (4) , 
Krstajic (3) , 
Stalteri (3,5)    
Baumann (3) - 
Lisztes (4)    
F. Ernst (4,5)    
Micoud (3,5)    
Klasnic (3)        
Ailton (5)        

Einwechslungen:
62. Borowski für Lisztes
62. Lagerblom für F. Ernst
72. Valdez für Ailton

Trainer:
Schaaf

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Stalteri (18.)
1:1
Ismael (73., Eigentor)
2:1
Feinbier (76.)
2:2
Micoud (90. + 1)
2:3
Klasnic (90. + 2)
Gelb-Rote Karten
Fürth:
-
Bremen:
Ümit Davala
(83.)

Gelbe Karten
Fürth:
Feinbier
(1. Gelbe Karte)
,
Ruman
(3.)
Bremen:
Ailton
(1. Gelbe Karte)
,
Klasnic
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
03.02.2004 20:30 Uhr
Stadion:
Playmobil-Stadion, Fürth
Zuschauer:
14500
Schiedsrichter:
Thorsten Kinhöfer (Herne)   Note 2
sein Assistent Schräer hatte zwar Probleme mit dem Abseits, er selbst war souverän, konsequent und erstickte so aufkommende Hektik im Keim.
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