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23.02.2013, 22:30

München: Heynckes deutet das Karriereende an

Kantersieg gegen Werder: Bayern-Lust, Liga-Frust

25 Minuten lang sah es so aus, als sollte Werder Bremen den FC Bayern beim Jubiläum von Trainer Jupp Heynckes ärgern können. Doch dann löste Arjen Robben den Knoten und der FCB, mit einer vermeintlichen "B-Elf" angetreten, machte da weiter, wo er zuletzt aufgehört hatte. Die Münchner eilen von Sieg zu Sieg - der achte Pflichtspiel-Erfolg in Serie - und sorgen mit Blick auf die Meisterschaft fast schon für Langeweile. Bayern-Lust, Liga-Frust?

Martinez, Robben und Shaqiri
Gewohntes Bild: Die Bayern (hier Martinez, Robben und Shaqiri) jubeln.
© imagoZoomansicht

Der ein oder andere, der es nicht mit dem FC Bayern hält, mag sich in der 58. Minute die Hände gerieben haben: De Bruyne versenkte ein Zuspiel von Ignjovski im Gehäuse des Rekordmeisters. Großer Jubel? Fehlanzeige! Das 1:4 war für die zu diesem Zeitpunkt dezimierten Bremer nicht mehr als Ergebniskosmetik, für den FCB allerdings ein nicht mehr gekanntes Gefühl: der erste Gegentreffer auf Liga-Ebene 2013. "Wir haben schöne Tore gesehen, das Gegentor hatten wir nicht auf der Rechnung, darüber sind wir auch ein bisschen verärgert. Aber bei einem so opulenten Sieg kann man ein solches Gegentor verschmerzen", wollte Trainer Jupp Heynckes das De-Bruyne-Tor dann doch nicht so hoch bewerten.

In der Bundesliga werden es, wie ich nachlesen, konnte, 1012 Spiele sein. Ich denke: Dann kann man sich auch ein bisschen beruhigt zurücklehnen.Trainer Jupp Heynckes

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Von dem Gegentor ließen sich die ins Team rotierten Robben, Gomez und Co. aber die Laune nicht verderben und schenkten der Schaaf-Elf, gewissermaßen als Strafe dafür, kurz vor dem Ende noch zwei Treffer ein - 6:1. Dabei leistete sich Heynckes den Luxus, Regisseur Bastian Schweinsteiger und Abwehrmann Daniel van Buyten erst gar nicht in den Kader zu nehmen, sowie den formstarken Thomas Müller, Torjäger Mario Mandzukic, Toni Kroos und David Alaba auf die Bank zu setzen. Alle sechs Akteure standen am Dienstag noch in der Startelf beim 3:1-Sieg im Champions-League-Achtelfinal-Hinspiel beim FC Arsenal. Doch auch so durfte Heynckes in seinem 1000. Bundesliga-Spiel als Spieler und Trainer den 19. Saisonsieg im 23. Spiel bejubeln, sein Team unterstrich auch mit stark veränderter Aufstellung deutlich die Ausnahmestellung 2012/13 und sorgt bei den Konkurrenten für Frust.

Jupp Heynckes
Lehnt er sich nach der Saison wirklich beruhigt zurück? Jupp Heynckes.

Spannung? Die gibt es für die Bayern zum einen jetzt im Pokal, wenn es zum Giganten-Duell mit Borussia Dortmund kommt. "Mittwoch gegen Dortmund wird ein riesiger Pokalfight", fiebert Henyckes der Partie gegen den amtierenden Meister entgegen. Spannend wird es aber aus Sicht von Lahm und Co. auch sein, ob sie sich den Rückrunden-Startrekord umgehend vom BVB wieder zurückholen. Der hatte in der vergangenen Saison auf dem Weg zum Titel die 13 Jahre alte Bestmarke der Münchner aus der Saison 1998/99 mit sieben Siegen überboten. Bei 1899 Hoffenheim sollte dies für das Starensemble von der Isar allerdings keine allzu hohe Hürde sein.

FIFA zeichnet Heynckes aus
Die Krönung: Heynckes ist Trainer des Jahres 2013
Stationen in der Karriere von Jupp Heynckes
Krönender Abschluss einer bewegten Karriere

1011 Spiele in der Bundesliga als Spieler und Trainer absolvierte Jupp Heynckes und prägte damit fünf Jahrzehnte lang den deutschen Fußball. Als Spieler wurde er Welt- und Europameister, Europapokalsieger, deutscher Meister und Pokalsieger sowie Torschützenkönig. Die Krönung seiner einmaligen Karriere folgte dann in seinem letzten Jahr, als er den FC Bayern München zum Triple führte!
© imago/picture alliance

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23.02.13
 

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weitere Infos zu Heynckes

Vorname:Jupp
Nachname:Heynckes
Nation: Deutschland
Verein:Bayern München

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