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11.12.2012, 23:15

Köln: Stanislawski gibt sich kämpferisch

Harmonie am Rhein: Kommt noch ein Neuer?

Dem abwesenden Ex-Präsident Wolfgang Overath gewährten die knapp 1100 anwesende Mitglieder auf der Jahreshauptversammlung des 1. FC Köln keine Entlastung, diese wurde dem aktuellen Präsidium um Werner Spinner dafür mit großer Prozentzahl zuteil. Vizepräsident Toni Schumacher kündigte Überlegungen bezüglich einer Neuverpflichtung an, Coach Holger Stanislawski gab sich angriffslustig und versprach, im Aufstiegskampf weiter Gas zu geben.

Werner Spinner
In ruhigeres Fahrwasser will Präsident Werner Spinner den 1. FC Köln führen.
© imagoZoomansicht

Mit 96,11 Prozent entlasteten die Mitglieder des Zweitligist das Präsidium um Werner Spinner, der ehemaligen Vereinspräsidenten Wolfgang Overath dagegen erhielt auf der Jahreshauptversammlung einen nachträglichen Denkzettel verpasst. 76,14 Prozent der knapp 1100 Anwesenden verweigerten dem am 13. November 2011 zurückgetretenen Weltmeister die Entlastung.

Overath ließ in Abwesenheit im Namen des ehemaligen Vorstands eine Erklärung verlesen, in der Selbstkritik nicht fehlte: "Wir haben nicht das geschafft, was Sie alle von uns erwartet haben. Wir sind in den sechs Jahren sogar einmal noch abgestiegen, aber zwei Aufstiege und zuletzt mehrere Jahre in der 1. Liga reichen für einen Verein aus einer Stadt wie Köln nicht aus."

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Mitglieder gegen Sicherheitskonzept

Der neue Präsident Spinner kündigte derweil an, den FC wieder in ruhigeres Fahrwasser bringen zu wollen. "Unser Image in der Stadt und in Deutschland war nachhaltig beschädigt. Wir haben Vertrauen verloren und Fehler gemacht. Aber ich kann ihnen versprechen: Wir haben daraus gelernt", sagte der FC-Präsident. Mit deutlicher Mehrheit verabschiedet wurde auch die neue Vereinsordnung, die die Rechte der Mitglieder stärkt und einsame Vorstandsentscheidungen nicht mehr vorsieht.

Derweil hat sich mit 53,94 Prozent der Stimmen die Mehrheit der Versammlung gegen das geplante Sicherheitskonzept im deutschen Fußball ausgesprochen. Spinner versprach, diese Forderungen beim Treffen der 36 Profiklubs am Mittwoch in Frankfurt/Main zur Geltung zu bringen.

Kommt noch ein Neuer?

Eine mögliche Verstärkung deutete Vize-Präsident Toni Schumacher an, um noch einmal in den Kampf um den Aufstieg einzugreifen. "Ich kann euch versprechen, dass wir uns noch vor Weihnachten zusammensetzen, ob wir uns und euch nicht noch ein Geschenk unter den Tannenbaum legen können", sagte der ehemalige Nationaltorhüter.`

Stanislawski: "Weiter Gas geben"

In dieselbe Kerbe schlug Trainer Holger Stanislawski, der auf der insgesamt harmonischen Veranstaltung eine launige Rede hielt und vorausblickte. "Wir wissen, dass wir den drei Plätzen an der Sonne hinterher laufen. Wir werden aber weiter Gas geben. Wir werden bis zum letzten Spieltag und zur Not auch durch die Relegation alles versuchen", sagte der Trainer zu Beginn des Abends.

Nach 18 Spieltagen beträgt der Rückstand des Tabellen-Neunten auf den Relegationsplatz sieben Punkte.

11.12.12
 

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weitere Infos zu Stanislawski

Vorname:Holger
Nachname:Stanislawski
Nation: Deutschland
Verein:1. FC Köln

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Vereinsdaten

Vereinsname:1. FC Köln
Gründungsdatum:13.02.1948
Mitglieder:61.500 (01.07.2014)
Vereinsfarben:Rot-Weiß
Anschrift:1. FC Köln
Geißbockheim
Rhein-Energie-Sportpark
Franz-Kremer-Allee 1-3
50937 Köln
Telefon: (02 21) 71 61 63 00
Telefax: (02 21) 71 61 63 99
E-Mail: info@fc-koeln.de
Internet:http://www.fc-koeln.de

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