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28.10.2012, 22:37

Der Torwart über Prioritäten beim DFB und den Bayern

Neuer: "Die Kritiker haben Recht"

Am Sonntagabend riss die Münchner Serie in der Bundesliga. Acht Spieltage waren gespielt und immer verließ der FC Bayern den Platz als Sieger. Doch dann kam Lieblingsgegner Bayer Leverkusen an die Isar, der hier das letzte Mal vor 23 Jahren siegte und brachte der Heynckes-Elf die erste Pleite in der Liga bei. Ein Slapstick-Tor zum 1:2 war dafür verantwortlich, das nicht nur FCB-Keeper Manuel Neuer fassungslos machte.

Manuel Neuer ärgert sich über die vielen Gegentore im DFB-Team.
Manuel Neuer ärgert sich über die vielen Gegentore im DFB-Team.
© Getty Images

"Ausschlaggebend waren die gute Defensivarbeit der Leverkusener und dass wir uns die Tore selber reingehauen haben. Es waren zwei total unglückliche Situationen, wo unsere Spieler mit den Angreifern der Leverkusener dran beteiligt waren. Wir hauen uns die Dinger ja fast selber rein. Da war sehr viel Pech im Spiel", sagte er direkt nach dem Spiel im Gespräch mit dem Bezahlsender Sky.

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Für den deutschen Nationaltorhüter eine Situation, die er zuletzt bei den Münchnern eigentlich nicht mehr kannte. "Wir legen in München viel Augenmerk darauf, dass wir zu Null spielen. So wie beim 1:0 in Lille. Das hat mich mehr gefreut als das 5:0 in Düsseldorf, weil wir uns das Zu-Null in Lille erkämpft haben", so der 26-Jährige im Interview mit dem kicker.

Zuletzt musste die Nummer 1 der Bayern aber besonders im DFB-Dress immer wieder hinter sich greifen, zuletzt sogar viermal beim legendären Remis gegen die Schweden. "Die Kritiker haben recht. Wir hätten dagegen schwimmen müssen und uns nicht treiben lassen dürfen", moniert der Schlussmann, der an der Aufholjagd der Skandinavier nicht ganz schuldlos war.

Aktulle Ausgabe des kicker sportmagazin vom 29.10.2012
Aktulle Ausgabe des kicker sportmagazin vom 29.10.2012

Überhaupt ist die Spielweise der DFB-Auswahl anders angelegt als bei Neuers Verein. "Wir haben in den letzten Jahren in der Nationalmannschaft versucht, erfolgreichen Fußball zu spielen, aber es wurde immer darauf geachtet, dass es attraktiver Fußball war." Hier sieht Neuer durchaus einen Wechsel der Prioritäten für angemessen. "Vielleicht muss einfach mal im Vordergrund stehen, wir spielen heute zu null, das hat Priorität."

So war er zum Beispiel auch richtig sauer nach dem gewonnenen EM-Viertelfinale gegen Griechenland: "Ich war nach diesem Spiel richtig verärgert. Das muss ich klar sagen, aber das interessiert in der Öffentlichkeit die meisten ja nicht. Wir müssen in der Nationalelf eben lernen, die Prioritäten anders zu setzen."

In der Bundesliga hat für Neuer der Meistertitel absoluten Vorrang. "Das hat absolut Priorität, vor dem internationalen Wettbewerb." Ausgerechnet sein Ex-Klub aus Gelsenkirchen scheint in dieser Spielzeit der größte Konkurrent zu werden, die Königsblauen rangieren seit Sonntagabend auf Platz zwei mit vier Punkten Rückstand auf die Münchner. "Sie haben eine sehr gute Transferpolitik gemacht. Die Stimmung ist besser geworden im Gegensatz zu vor zwei Jahren. Schalke muss man auf jeden Fall sehr ernst nehmen."


Lesen Sie das komplette zweiseitige Interview mit dem derzeit besten deutschen Torhüter in der aktuellen Ausgabe des kicker sportmagazin.

28.10.12
 

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weitere Infos zu Neuer

Vorname:Manuel
Nachname:Neuer
Nation: Deutschland
Verein:Bayern München
Geboren am:27.03.1986

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