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Karlsruher SC

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Borussia Dortmund

 
Karlsruher SC

0:1 (0:1)

Borussia Dortmund
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Karlsruher SC
Borussia Dortmund
1.
15.
30.
45.

46.
60.
75.
90.








Ex-Karlsruher Hajnal als Torvorbereiter - KSC-Negativserie hält an

Zidan sichert vierten Auswärtssieg

In einer Partie auf durchschnittlichem Niveau sicherte sich das clevere Dortmund mit einer abgeklärten Vorstellung in Karlsruhe drei Zähler und verstärkte die Sorgen der seit acht Partien sieglosen Badener. Nach der Führung Mitte des ersten Durchgangs kontrollierte der BVB das Spiel. Nach der Pause drückte der KSC, die abwehrstarke Borussia konterte gefährlich und brachte den Sieg letztlich nicht unverdient über die Zeit.

Sebastian (KSC) klärt hier gegen Torschütze Zidan
Sebastian (KSC) klärt hier zwar vor Torschütze Zidan, stand am Ende aber mit leeren Händen da.
© picture-allianceZoomansicht

Karlsruhes Coach Edmund Becker veränderte sein Team im Vergleich zur 0:1-Niederlage in Cottbus auf zwei Positionen: Iashvili und Kapllani spielten für Carnell und Kennedy.

Bei Dortmund nahm Trainer Jürgen Klopp nach dem 4:0-Erfolg gegen Frankfurt drei Personalwechsel vor: Hummels, Sahin und Zidan standen für Felipe Santana, Kehl (Sprunggelenk) und Valdez auf dem Feld.

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Karlsruhe begann sehr engagiert und erspielte sich durch größere Präsenz im Mittelfeld eine leichte Überlegenheit. Während sich die Badener an den gegnerischen Strafraum zu kombinieren suchten, wählten die Westfalen zunächst die einfachere Variante und schlugen den Ball meist direkt aus der Abwehr in den Angriff - in der Hoffnung auf ihre schnellen Spitzen Zidan und Blaszczykowski.

Die erste gute Chance der Partie hatte Aduobe, der einen Iashvili-Eckbal per Kopf eher zufällig als Bogenlampe aufs lange Eck verlängerte und Weidenfeller zu einer Großtat zwang (8.). Die Becker-Elf war sehr bemüht, offenbarte aber wie so oft am und im gegnerischen Strafraum Mängel im Abschluss.

Den cleveren Dortmundern genügte ein gelungener Angriffszug, um in Führung zu gehen: Die KSC-Abwehr brachte den Ball nicht weg, Tinga spielte zu Hajnal, der auf der rechten Seite gegen Eichner zu leicht zur Flanke kam. Und in der Mitte war Zidan schneller als Sebastian und der heraustürzende Miller und spitzelte das Leder vor dem Keeper aus fünf Metern ins Netz (20.).

Weidenfeller glänzte wenig später auf der Gegenseite gegen Celozzis Knaller aus 20 Metern erneut (22.). Dies blieb in der ersten Halbzeit die einzige ernsthafte Ausgleichschance der Badener. Die Borussia gewann mit der Führung im Rücken an Sicherheit, ließ hinten nichts anbrennen. Die Klopp-Elf kontrollierte die Partie und blieb im Vorwärtsgang mit der besseren Spielanlage im Gegensatz zu den schüchternen, verunsicherten und zu unpräzise agierenden Hausherren gefährlich. Zwingende Torgelegenheiten blieben aber auf beiden Seiten bis zum Pausenpfiff Fehlanzeige.

Mit Stindl für Iashvili begann der KSC den zweiten Durchgang. Und der Youngster brachte Schwung in die Aktionen der Gastgeber, die die Borussia in die eigene Abwehr drückten. Weidenfeller tauchte bei Mutzels Volleyabnahme rechtzeitig ab (50.).

Die Westfalen konterten brandgefährlich, blieben dabei aber unter ihren Möglichkeiten (Blaszczykowski, 51., Zidan, 58.).

Der KSC agierte äußerst engagiert, spielte mutig nach vorne, wirkte in seinen Bemühungen freilich oft zu unorthodox und musste stets auf der Hut sein vor den lauernden Dortmundern. Die konnten sich auf Weidenfeller verlassen, der gegen Stindl prima rettete (62.) und gegen Staffeldt (67.) gutes Stellungsspiel bewies. Auch Miller konnte fast im Gegenzug in einer nun vollkommen offenen Partie sein Können gegen Blaszczykowski zeigen (68.).

Die Schlussviertelstunde begann mit einer guten Chance für Stindl, der Celozzis Flanke volley aus fünf Metern über den Balken jagte. Danach suchte Karlsruhe längere Zeit vergeblich den Weg in den gegenerischen Strafraum. Dies gelang erst wieder dem eingewechselten Kennedy, bei dessen Schrägschuss Subotic im letzten Moment vor dem einschussbereiten Kapllani rettete (86.). Dies blieb die letzte ernsthafte Ausgleichschance der Badener.

Karlsruhe muss am Samstag in Hannover ran, Dortmund hat einen Tag länger Pause und empfängt am Sonntag den VfL Wolfsburg.

21.11.08
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Karlsruher SC
Aufstellung:
Miller (4,5) - 
Celozzi (2,5) , 
Sebastian (4,5) , 
Stoll (5) , 
Eichner (4) - 
Mutzel (4,5) , 
Aduobe (4)    
Freis (4,5) , 
da Silva (5)    
Iashvili (5)    

Einwechslungen:
46. Stindl (3)     für Iashvili
60. Staffeldt (4) für Aduobe
81. Kennedy für da Silva

Trainer:
Becker
Borussia Dortmund
Aufstellung:
Weidenfeller (2) - 
Owomoyela (2,5) , 
Subotic (3) , 
Hummels (3) , 
Y.-P. Lee (4) - 
Tinga (3) - 
Kringe (3,5) , 
Sahin (4)    
Hajnal (3) - 
Blaszczykowski (3)    
Zidan (3)        

Einwechslungen:
74. A. Frei für Zidan
84. Felipe Santana für Sahin
90. Buckley für Blaszczykowski

Trainer:
Klopp

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Zidan (20., Rechtsschuss, Hajnal)
Gelbe Karten
Karlsruhe:
Stindl
(1. Gelbe Karte)
Dortmund:
-

Spielinfo

Anstoß:
21.11.2008 20:30 Uhr
Stadion:
Wildparkstadion, Karlsruhe
Zuschauer:
29657
Spielnote:  3,5
fußballerisch kein Leckerbissen, lebte die Partie nach der Pause von Spannung und Abwechslungsreichtum.
Chancenverhältnis:
5:4
Eckenverhältnis:
7:4
Schiedsrichter:
Peter Gagelmann (Bremen)   Note 2
rundum souveräner Auftritt in einer Begegnung, die allerdings auch keine nennenswerten Herausforderungen bereithielt.
Spieler des Spiels:
Roman Weidenfeller
Mit mehreren glänzenden Paraden avancierte der Torhüter über 90 Minuten zum Garanten des knappen Dortmunder Sieges.
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