Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Nicht registriert?

Borussia Dortmund

 - 

Karlsruher SC

 

1:1 (1:0)

Seite versenden

Borussia Dortmund
Karlsruher SC
1.
15.
30.
45.


46.
60.
75.
90.












Dortmund seit fünf Heimspielen ungeschlagen

Freis bestraft den BVB

Borussia Dortmund kam zu Hause gegen den Karlsruher SC nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus. Die Dortmunder waren vor allem im ersten Durchgang das bessere Team, gingen auch verdient in Führung, vergaben aber reihenweise gute Torchancen und wurden am Ende von Freis bestraft. Trotz des verpassten Sieges sind die Borussen daheim seit nunmehr fünf Spielen ungeschlagen. Der KSC indes wartet immer noch auf den ersten "Dreier" in Dortmund seit der Saison 1987/88.

Dortmunds Petric (li.) im Duell mit Eggimann.
Torschütze: Dortmunds Petric (li.) erzieltte per Freistoß das 1:0. Hier im Duell mit Eggimann.
© dpaZoomansicht

Im Vergleich zum 3:0 gegen Jena im DFB-Pokal-Halbfinale stellte BVB-Coach Thomas Doll seine Mannschaft auf drei Positionen um: Hummels ersetzte Amedick in der Innenverteidigung. Zudem erhielten Kringe und Valdez den Vorzug vor Buckley und Frei.

Auch Karlsruhes Coach Edmund Becker veränderte nach dem 0:1 gegen Frankfurt seine Startelf. Für den wegen Wadenbeschwerden rekonvaleszenten Porcello rutschte Aduobe ins Team. Darüber hinaus erhielt Freis auf der rechten Außenbahn eine Chance. Dafür musste Timm auf die Bank.

- Anzeige -

Beflügelt vom Einzug ins DFB-Pokalfinale begann der BVB sehr engagiert und druckvoll. Die Doll-Elf, die oft durch durch die Mitte kam, hatte bereits in den ersten fünf Minuten durch Valdez zwei "Hochkaräter". Der Paraguayer zog aber beide Male gegen KSC-Keeper Miller den Kürzeren (2., 5.).

Miller war jedoch der einzige KSC-Akteur, der von Beginn an Betriebstemperatur erreichte. Die Badener konnten sich lange Zeit nicht gegen motiviertere und präsentere Borussen durchsetzen. In der Defensive wirkten sie ein ums andere Mal nicht sattelfelst, und offensiv fanden sie nicht statt.

Nach 14 Minuten hatte erneut Valdez die Führung auf dem Fuß, aber erneut fand er in Miller seinen Meister. Zehn Minuten später machte es Petric besser: Der Kroate zirkelte einen 20-Meter-Freistoß aus halbrechter Position ins rechte obere Eck.

Die Dortmunder blieben nach der verdienten Führung am Drücker. Sie wirkten frischer, waren agiler und hatten mehr Spielanteile, waren aber zu nachlässig in der Chancenverwertung. So vergab Valdez aus neun Metern erneut gegen Miller (33.).

Kurz vor der Pause wäre dann fast der überraschende Ausgleich gefallen. Eine verunglückte Hajnal-Flanke von links senkte sich gefährlich ins Tor, aber BVB-Schlussmann Ziegler sicherte den Borussen die knappe Pausenführung.

KSC-Keeper Miller (re.) und Valdez
Unüberwindbar: KSC-Keeper Miller (re.) brachte Valdez oft zur Verzweiflung.
© dpa

Drei Minuten nach der Halbzeit standen erneut KSC-Keeper Miller und BVB-Stürmer Valdez im Fokus des Geschehens. Miller parierte erneut gegen den vor ihm aufgetauchten Angreifer.

Die Partie wurde nun verbissener. Dies lag vor allem am KSC, der viel kämpferischer auftrat und den Dortmundern damit den Schneid abkaufte. Folglich tauchten die Badener inzwischen auch gefährlich vor dem BVB-Gehäuse auf. So musste Ziegler in der 54. Minute all sein Können zeigen, um den eingewechselten Carnell am Ausgleich zu hindern.

In der 63. Minute wurde der Pokalfinalist für seine fahrlässige Chancenverwertung dann doch bestraft. Eichner hatte sich gegen Kringe das Leder erkämpft, dann auf Hajnal gepasst, der auf Freis ablegte, der schließlich aus 13 Metern abzog. Der von Dede abgefälschte Schuss senkte sich in hohem Bogen über Ziegler hinweg ins Tor.

Nach dem Ausgleich legte die Doll-Elf nochmal eine Schippe drauf, und drängte auf die erneute Führung. Aber KSC-Schlussmann Miller stemmte sich vehement dagegen. In der 76. Minute verhinderte er mit einer sehenswerten Parade gegen Petric den Rückstand und kurz darauf behielt er wieder gegen den Kroaten die Oberhand (80.).

Nur vier Minuten später hätte der KSC das Spiel fast gedreht, aber Hummels klärte gegen Freis auf der Linie und sicherte damit das Remis.

Am kommenden Samstag ist für die Borussen Derbyfieber angesagt, denn dann wird es in Bochum wieder ernst. Der KSC bekommt es am gleichen Tag erneut mit einem Ruhrpottklub zu tun. Schalke kommt zu Gast.

22.03.08
 
- Anzeige -

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Borussia Dortmund
Aufstellung:
Ziegler (3) - 
Rukavina (4) , 
Hummels (2) , 
Wörns (3)    
Dede (3) - 
Kehl (3,5) - 
Kringe (4)    
Tinga (4)    
Federico (4)        
Valdez (4) , 
Petric (3,5)    

Einwechslungen:
46. Buckley (4) für Tinga
58. Kruska (3,5) für Federico
71. Klimowicz für Kringe

Trainer:
Doll
Karlsruher SC
Aufstellung:
Miller (1) - 
Görlitz (3,5) , 
Eggimann (4,5)    
Franz (4,5) , 
Eichner (3) - 
Mutzel (3,5)    
Aduobe (4,5)    
Freis (3)        
Hajnal (4)    
Iashvili (5)    
Kapllani (4,5)

Einwechslungen:
46. Carnell (4) für Iashvili
76. Timm für Hajnal
85. Buck für Freis

Trainer:
Becker

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Petric (24., direkter Freistoß, Linksschuss)
1:1
Freis (63., Rechtsschuss, Hajnal)
Gelbe Karten
Dortmund:
Federico
(2. Gelbe Karte)
,
Wörns
(4.)
Karlsruhe:
Mutzel
(5. Gelbe Karte, gesperrt)
,
Aduobe
(5., gesperrt)
,
Eggimann
(6.)

Spielinfo

Anstoß:
22.03.2008 15:30 Uhr
Stadion:
Signal-Iduna-Park, Dortmund
Zuschauer:
74300
Spielnote:  3,5
eine Partie mit Höhen und Tiefen, mit flotten Kombination und vielen Fehlern.
Chancenverhältnis:
10:4
Eckenverhältnis:
4:5
Schiedsrichter:
Michael Weiner (Giesen)   Note 3,5
glänzendes Zusammenspiel mit Assistent Margenberg bei der kniffligsten Entscheidung der Partie (Abseitstor Wörns, 90./+2). Übersah aber das elfmeterreife Foul von Wörns gegen Kapllani (56.). Dass Iashvili vor dem Dortmunder Führungstreffer Rukavina nicht foulte, war nur schwer zu erkennen.
Spieler des Spiels:
Markus Miller
An ihm verzweifelten die Dortmunder. Entschärfte reihenweise Topchancen. Hielt mit Blitzreflexen den einen Punkt fest.
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

- Anzeige -