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1. FC Kaiserslautern

 - 

Hansa Rostock

 

3:2 (0:2)

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SPIELBERICHT

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Personal: Otto Rehhagel verzichtete im Defensivverband auf Samir, versuchte es anfangs mit Hristov als Schaltzentrale für den verletzten Sforza. Gegenüber dem 0:4 in München waren Buck, für den Reich auf die linke Außenbahn wechselte, und Marschall wieder dabei. An der Seite des Nationalspielers stürmte statt Rösler diesmal Rische von Beginn an. Ewald Lienen vertraute der Formation, die gegen Schalke 2:2 spielte.

Taktik: Offensive hieß Hansas Trumpfkarte. Noch ehe sich der Meister orientiert hatte, lag er durch einen Reinke-Patzer im Hinterfreffen. Rostock nutzte die Verwirrung, erhöhte früh hochverdient auf 2:0. Die Lienen-Elf diktierte klar das Geschehen, ließ Ball und Gegner laufen, überbrückte mit schnellem Direktspiel eindrucksvoll das Mittelfeld, war brandgefährlich bei den Vorstößen bis zur der Pause. Yasser, Dowe und Pamic schienen in ihrem Elan nicht zu bremsen.

Mit Wiederbeginn präsentierte sich ein anderer 1. FCK. Rehhagel hatte total umgebaut: Ballack löste Ramzy ab, organisierte als Libero das Spiel von hinten heraus. Hristov wurde zum Prellbock in der Defensive, Marschall verteilte vom zentralen Mittelfeld aus die Bälle, Buck hielt im halbrechten Mittelfeld Debütant Junior den Rücken frei. Der Brasilianer sorgte am Flügel für Belebung. Rösler steigerte sich neben Rische zum Unruheherd, dessen Einsatz mit dem Siegtor gekrönt wurde. Weil Pamic Gelb-Rot gefährdet war, wurde der Torjäger herausgenommen. Dadurch verlor Rostock an Durchschlagskraft beim Vorwärtsgang.

Spielverlauf: Die 90 Minuten boten, was das Fußballherz begehrt: Dramatik, Kampf, herrliche Kombinationen, Tore und jede Menge Chancen. Es waren zwei grundverschiedene Hälften. Rostock verausgabte sich durch eine kräftezehrende Spielweise auf tiefem Boden. Der 1. FCK setzte in der zweiten Hälfte alles auf eine Karte, wurde für sein hohes Risiko belohnt.

Fazit: Das Spiel wendete sich mit dem Anschlußtor. Rostock fühlte sich durch den Elfmeterpfiff benachteiligt, geriet danach völlig aus dem Rhythmus. Auch weil Kraft und Moral nachließen, um dem Pfälzer Power-Fußball Paroli bieten zu können. Lauterns Sieg war insgesamt glücklich.

Es berichten Michael Ebert und Uli Gerke

01.11.98
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Kaiserslautern
Aufstellung:
Reinke (5) - 
Ramzy (4)    
Roos (3) , 
H. Koch (5)    
Ballack (2)    
Riedl (3) - 
Hristov (3,5) - 
Buck (3,5)    
Reich (4) - 
Rische (3) , 
Marschall (2,5)    

Einwechslungen:
39. Jesus Junior (3) für H. Koch
46. Rösler (3)         für Ramzy
79. Ojigwe für Buck

Trainer:
Rehhagel
Hansa Rostock
Aufstellung:
Pieckenhagen (4,5) - 
Rehmer (3,5) , 
Weilandt (3,5) , 
Gansauge (3,5) - 
Ehlers (4)        
Lange (4)    
Yasser (3)        
Dowe (3) , 
Majak (3,5) - 
Pamic (2,5)            
Neuville (3)    

Einwechslungen:
56. Agali (4)     für Pamic
77. Fuchs für Yasser
77. Zallmann für Ehlers

Trainer:
Lienen

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Pamic (3., Kopfball, Yasser)
0:2
Neuville (23., Rechtsschuss, Majak)
1:2
Marschall (50., Foulelfmeter, Rische)
2:2
Ballack (67., direkter Freistoß, Rechtsschuss)
3:2
Rösler (73., Rechtsschuss, Hristov)
Gelbe Karten
K'lautern:
Rösler
(2. Gelbe Karte)
Rostock:
Pamic
(3. Gelbe Karte)
,
Agali
(3.)
,
Ehlers
(2.)
,
Lange
(2.)
,
Yasser
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
30.10.1998 20:00 Uhr
Stadion:
Fritz-Walter-Stadion, Kaiserslautern
Zuschauer:
39910
Spielnote:  2,5
Chancenverhältnis:
10:6
Eckenverhältnis:
6:4
Schiedsrichter:
Lutz Michael Fröhlich (Berlin)   Note 3
war stark gefordert im Hexenkessel. Behielt die Übersicht; auch bei der Elfmeterentscheidung.
Spieler des Spiels:
Michael Ballack
Der 22jährige überzeugte bei seinem Einstand als Libero. Ballack organisierte, übernahm Verantwortung, traf zum Ausgleich und war Ausgangspunkt des 3:2.
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