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Karlsruher SC

 - 

Borussia Dortmund

 

0:1 (0:1)

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SPIELBERICHT

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Beide Trainer warteten mit zwei personellen Veränderungen auf. KSC-Coach Schäfer stellte den wiedergenesenen Reich auf die rechte Abwehrseite, setzte Krauss auf die Bank und beorderte Régis auf die etatmäßige linke Position in der Innenverteidigung. Außerdem stürmte Dundee an Stelle von Gilewicz. Scala setzte auf Herrlich (für den grippekranken Decheiver) und bracht Freund für den gelbgesperrten Reuter. Freunds Aufgabe bestand darin, die Kreise von KSC-Spielmacher Häßler einzuschränken. Auf der Gegenseite kam diese Rolle dem jungen Bäumer (19) zu, der Möller auf Schritt und Tritt folgte. Beide Sonderbewacher machten ihre Sache ordentlich. Weder Häßler noch Möller konnten ihre Qualitäten richtig ausspielen. Häßler mühte sich zwar erneut redlich, sorgte wie gewohnt bei Freistößen für Torgefahr. Die Flanken in den Dortmunder Strafraum kamen allerdings diesmal nicht ganz so präzise und zahlreich. Daß dabei überhaupt nichts heraussprang, war aber nicht dem KSC-Mittelfeldmotor zuzuschreiben, sondern den wieder einmal völlig indisponierten Stürmern, die in der letzten Viertelstunde auch zu viert (Schroth, Dundee, Gilewicz, Kirjakow) und in Überzahl nicht trafen. Kohler und Cesar besaßen vor dem Dortmunder Tor die Lufthoheit. Feiersinger spielte bis zu seiner Gelb-Roten Karte einen umsichtigen Libero vor der Abwehr, versuchte sich auch mehrmals in den Spielaufbau einzuschalten. Sehenswerte und schnelle Kombinaten waren jedoch auf beiden Seiten Mangelware. Dazu paßte, daß für das Tor des Tages eine Standardsituation herhalten mußte. Nach einer Chapuisat-Ecke enteilte Herrlich seinem Bewacher Reich und köpfte ungehindert ein. KSC-Trainer Schäfer ging volles Risiko, löste den Libero auf, brachte Gilewicz für Wittwer. Der dritte Stürmer brachte genauso wenig zustande wie Dundee und Schroth, die von Anfang an spielten, oder der später noch eingewechselte Kirjakow. Symbolcharakter hatten zwei Szenen. In der Anfangsphase versuchte Dundee noch nicht einmal, sich aus der Umklammerung von Cesar im Strafraum loszureißen, um an den Ball zu kommen oder einen Elfmeter zu erwirken. Später war es erneut Dundee, der bei Kohlers Kopfball-Rettung kurz vor der Linie keine Anstalten machte, den Borussia-Kapitän zu stören. Der nach der gelb-roten Karte Feiersingers eingewechselte Libero Binz, Kohler und Cesar, sowie Heinrich, der den vierten KSC-Angreifer übernahm, überstanden den Versuch der Gastgeber ein Tor zu erzielen ohne Probleme, weil die Aktionen von Häßler und Co. zu zaghaft, langsam und mutlos ausgeführt wurden.

26.07.98
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Karlsruher SC
Aufstellung:
Reitmaier (3) - 
Wittwer (4)        
Reich (4,5) , 
Regis (4) - 
Hengen (4) , 
Bäumer (3)    
Metz (4,5) , 
Schepens (5)        
Häßler (3) - 
Dundee (5,5) , 
Schroth (4,5)

Einwechslungen:
58. Gilewicz (5) für Wittwer
73. Kiryakov für Schepens
78. Krauss für Bäumer

Trainer:
Schäfer
Borussia Dortmund
Aufstellung:
Klos (2,5) - 
Kohler (2) , 
Julio Cesar (2) - 
Feiersinger (3)    
Freund (3)    
Ricken (4)    
Heinrich (4) - 
But (3) - 
Möller (3,5) - 
Herrlich (3)            
Chapuisat (3)    

Einwechslungen:
62. Schneider für Ricken
73. Binz für Chapuisat
85. Zorc für Herrlich

Trainer:
Scala

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Gelb-Rote Karten
Karlsruhe:
-
Dortmund:
Feiersinger
(72.)

Gelbe Karten
Karlsruhe:
Schepens
(5. Gelbe Karte, gesperrt)
,
Wittwer
(4.)
Dortmund:
Herrlich
(5. Gelbe Karte, gesperrt)
,
Freund
(4.)

Spielinfo

Anstoß:
13.02.1998 19:30 Uhr
Stadion:
Wildparkstadion, Karlsruhe
Zuschauer:
27000
Spielnote:  4
Chancenverhältnis:
5:5
Schiedsrichter:
Torsten Koop (Lüttenmark)   Note 2
hatte mit der überwiegend fairen Partie keine Probleme
Spieler des Spiels:
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