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01.07.2017, 21:50

Nach Erprobung beim Confed Cup

Video-Beweis: Positives Fazit von Collina und Infantino

Am Sonntag endet der Confed Cup mit dem Spiel um Platz drei zwischen Mexiko und Portugal und dem Endspiel zwischen der chilenischen und deutschen Nationalelf. Für FIFA-Präsident Gianni Infantino und Schiedsrichter-Obmann Pierluigi Collina war am Samstag der Zeitpunkt gekommen, eine erstes Fazit nach der Einführung des Video-Beweises zu ziehen.

Pierluigi Collina und Gianni Infantino
Positives Fazit nach der Erprobung des Video-Beweises: Schiedsrichter-Chef Pierluigi Collina (li.) und Gianni Infantino.
© picture allianceZoomansicht

Erstmals in einem internationalen Turnier kam der Video-Assistent beim diesjährigen Confed Cup zum Einsatz. Die ersten Ernstfälle sorgten jedoch bei einigen Spielen gleich mehrmals für Irritationen oder längere Spielunterbrechungen. FIFA-Präsident Infantino zog allerdings ähnlich wie in Sachen Durchführung und Organisation des gesamten Turniers eine überwiegend positive Bilanz. "Wir haben hier in Russland mit dem Video-Assistenten Geschichte geschrieben und aus meiner Sicht war das auch ein großer Erfolg", sagte der 47-Jährige am Samstag auf der abschließenden Pressekonferenz.

Wir sind uns bewusst, dass wir uns noch verbessern können.Pierluigi Collina über den Videobeweis

Zu einer ähnlichen Einschätzung kam auch Collina, Vorsitzender der Schiedsrichter-Kommission des Weltverbands. Der 57-Jährige wies insbesondere darauf hin, dass beim Confed Cup eingesetzte Referees den Video-Assistenten als Bereicherung wahrgenommen hätten. Zum Beweis zitierte Collina die Nachricht eines Unparteiischen. Dieser habe ihm geschrieben, dass er die Spiele nun genießen könne, "weil ich weniger Druck habe". "Die Schiedsrichter wissen, dass sie manchmal falsche Entscheidungen treffen, nur weil sie nicht die Perspektive haben, die eine oder mehr als 30 Kameras bieten können", so Collina. Der Video-Beweis sei deshalb ein gutes Werkzeug, um Fehleinschätzungen zu vermeiden.

Collina sieht noch Potenzial

Er teile daher die Einschätzung des FIFA-Präsidenten. "Wir sind sehr zufrieden mit den Ergebnissen, so Collina, räumte aber auch ein: "Wir sind uns bewusst, dass wir uns noch verbessern können. Aber es wäre sehr überraschend gewesen, wenn es nach so wenigen Spielen perfekt gewesen wäre."

pau

 
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