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03.12.2012, 13:44

Für Bayern zählt gegen Baryssau nur der Gruppensieg

Hoeneß will nichts "Fatales" sehen - Badstuber operiert

Der FC Bayern München bestreitet am Mittwoch sein letztes Gruppenspiel in der Champions League. Der Gegner ist BATE Baryssau, gegen die Weißrussen gab es im Hinspiel ein 1:3, so dass der Rekordmeister neben dem Erreichen von Platz 1 auch ein bisschen Revanche im Sinn hat.

Bayerns Offensivspieler Thomas Müller will sich gegen Baryssau einen Gefallen tun.
Bayerns Offensivspieler Thomas Müller will sich gegen Baryssau einen Gefallen tun.
© Getty ImagesZoomansicht

"Wir tun uns alle einen Gefallen, wenn wir dieses Spiel gewinnen", sagt Offensivspieler Thomas Müller, wohlwissend, dass das für das anstehende Achtelfinale von entscheidender Bedeutung sein kann. Die Gruppensieger werden einem vermeintlich schwächeren Gruppenzweiten zugelost, zudem spielen sie in der ersten K.o.-Runde zunächst auswärts.

Für Uli Hoeneß wäre alles andere als Platz 1 "fatal", darüber hinaus geht es für den Präsidenten der Münchner auch um den finanziellen Mehrgewinn. "Es geht um eine Million Euro. Ein 1:0 und 2:0 reicht mir", so Hoeneß. Mit einem Dreier wäre der letztjährige Champions-League-Finalist auf jeden Fall Gruppenerster, weil die Bayern den direkten Vergleich mit dem ebenfalls schon qualifizierten FC Valencia für sich entschieden (2:1 in München, 1:1 in Valencia).

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Trotz der Niederlage im ersten Duell mit Baryssau sind die Münchner derzeit vor allem damit beschäftigt, die Mannschaft um den ehemaligen Bundesliga-Spieler Aliaksandr Hleb nicht zu unterschätzen. "BATE hört sich so an, dass wir die 5:0 schlagen müssen", sagt Mittelfeldspieler Bastian Schweinsteiger.

Personell wird Trainer Jupp Heynckes den Fitness-Zustand seiner Spieler am Montag und Dienstag nochmals genau unter die Lupe nehmen und dann entscheiden, wer in den stressigen Wochen vor der Winterpause ein Päuschen bekommen könnte.

Im Sturm dürfte der Bayern-Coach auf Claudio Pizarro setzen, der Niederländer Arjen Robben ist weiterhin kein Kandidat für den Ernstfall. Der Offensivdribbler absolviert nach seinem Muskelfaserriss Lauf-, Kraft sowie Stabilisationsübungen und dürfte zur Wochenmitte wieder mit der Ballarbeit beginnen.

Für den am Samstagabend schwer am Knie verletzten Holger Badstuber (Kreuzbandriss) wird wie schon gegen den BVB (1:1) Jerome Boateng neben dem gesetzten Dante die Innenverteidigung bilden.

Der verletzte Nationalspieler wurde am Montag erfolgreich am Kreuzband operiert. Der Eingriff in Augsburg sei gut verlaufen, teilte der Klub mit. Die Bayern rechnen mit einem Ausfall des Abwehrspielers von "zirka fünf Monaten".

Hleb soll bleiben

Für die Weißrussen ist das Spiel in München schon der Saisonausklang, die Meisterschaftsrunde endete am 25. November. Baryssau wurde mit sieben Zählern Vorsprung vor Schachzjor Salihorsk Meister und ist damit in der kommenden Spielzeit der Champions League in der Qualifikatonsrunde dabei.

Ob dann der Mittelfeld-Antreiber Hleb noch das Trikot von BATE trägt, ist unsicher. Der frühere Stuttgarter und Wolfsburger würde gerne in einer größeren Liga spielen, Baryssau will den 31-Jährigen dagegen halten.

Trainer Viktor Goncharenko, der sich mit seiner Mannschaft seit Mittwoch in München auf das Spiel bei den Bayern vorbereitet, muss auf die verletzten Pavlov und Mozolevsky verzichten, Bressan hingegen ist dabei. Für den 24-jährigen Mittelfeldspieler ist es das letzte Spiel für Baryssau, da er nun nach Alania Wladikawkas in die russische Liga wechselt und dort einen Vertrag bis 2016 erhält.

03.12.12
 

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