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Celtic Glasgow

 - 

Juventus Turin

 

0:3 (0:1)

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Celtic Glasgow
Juventus Turin
1.
15.
30.
45.




46.
60.
75.
90.












Oberschenkelprobleme bei Lustig - Juventus rührt Beton an

Lennon verpokert sich mit Ambrose

Juventus Turin hat die Tür zum Viertelfinale der Champions League sperrangelweit aufgestoßen. Die "Alte Dame" gewann in einem mitreißenden Spiel bei Celtic Glasgow am Ende zu hoch mit 3:0. Die Schotten bewiesen große Leidenschaft, gingen aber zu leichtfertig mit ihren Chancen um und hatten zudem einen echten Unglücksraben in ihren eigenen Reihen.

Juventus' Spieler jubeln
Frühe Freude: Nach drei Minuten bejubelte Juve die eigene Führung.
© Getty ImagesZoomansicht

Glasgows Trainer Neil Lennon sorgte mit seiner Startelf durchaus für Staunen, denn der erst wenige Stunden zuvor aus Südafrika zurückgekehrte Afrika-Cup-Gewinner Ambrose durfte direkt beginnen. Im Vergleich zum letzten Champions-League-Auftritt der Schotten beim 2:1-Vorrundensieg gegen Spartak Moskau spielten Wanyama und Forrest anstelle von Kayal (Bank) und Samaras (Oberschenkelzerrung).

Ebenfalls zwei Veränderungen gab es bei der "Alten Dame". Juventus' Coach Antonio Conte brachte nach dem 2:0-Ligasieg gegen den AC Florenz Bonucci und Caceres für Marrone und den verletzten de Ceglie.

Lennons Pokerspiel mit Ambrose erwies sich bereits nach drei Minuten als Schuss nach hinten: Bei einem langen Ball von Peluso sah der Nigerianer äußerst unglücklich aus und eröffnete so Matri die dicke Chance, der den Ball aus kurzer Distanz über die Linie drückte. Wilson kratzte das Leder zwar noch aus dem eigenen Kasten, doch er kam zu spät. Etwaigen Fragen über Tor oder nicht Tor hatte Marchisio ohnehin den Garaus gemacht, als er den Abpraller aus kurzer Distanz mit Wucht in die Maschen drosch.

Celtic bewies Moral und drängte fortan mit viel Herzblut und Leidenschaft auf den Ausgleich. Die Schotten erspielten sich mehr Ballbesitz und sorgten dann auch für viel Betrieb im italienischen Sechzehner. Wanyama (6.), Mulgrew (10.) und Commons (10., 15., 28.) scheiterten aber entweder an Buffon oder zielten zu ungenau. Die Turiner, die anfangs noch mit präzisen langen Bällen immer wieder für Entlastung sorgen konnten, konzentrierten sich nach italienischer Art mittlerweile voll und ganz auf die Defensive. Die "Alte Dame" schaffte es in dieser von Hektik geprägten Partie zusehends, gefährliche Abschlüsse der Schotten auf ein Minimum zu reduzieren. Gänzlich ausschalten konnte Juve die Glasgower aber nicht. Weil aber Wilson (38.) und Commons (40.) weitere Gelegenheiten ungenutzt ließen, blieb es bei der knappen Halbzeitführung der Conte-Elf.

Ambrose verteilt das nächste Geschenk - Peluso muss verletzt raus

Celtics Brown (re.) im Zwist mit Pirlo
Drohgebärden: Celtics Brown (re.) im Zwist mit Pirlo.
© Getty Images

An Engagement fehlte es Celtic auch nach Wiederanpfiff nicht, dafür aber an Zielstrebigkeit. Die Schotten betrieben auch im zweiten Durchgang enormen Aufwand, allerdings hatte sich Juve inzwischen besser auf das in die Breite ausgelegte Offensivspiel der Hausherren eingestellt. Die Italiener teilten sich nun die Räume besser ein und ließen im Grunde gar nichts mehr anbrennen. Pech hatte dann auch noch Lustig, der mit Oberschenkelproblemen gegen Matthews ausgewechselt werden musste (59.).

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Celtic konnte aber noch auf die eigene Stärke bei ruhenden Bällen vertrauen - Ambrose köpfte nach einer Ecke jedoch in die Arme von Buffon (62.). Kurz darauf musste auch die "Alte Dame" verletzungsbedingt tauschen, Padoin kam für Peluso (69.). Ansonsten passierte nicht mehr allzu viel, wenngleich die Partie äußerst emotional blieb. Die Schotten mussten nun aber ihrem enormen Tempo Tribut zollen, was Juve prompt bestrafte. Zuerst bediente Matri Marchisio, der mit einem Haken Brown ins Leere laufen ließ und im Anschluss ins rechte Eck vollendete (77.). Damit nicht genug, denn in der 83. Minute leistet sich Unglücksrabe Ambrose den nächsten folgenschweren Fehler. Der Nigerianer verlor den Ball leichtfertig an Marchisio, der umgehend den freistehenden Vucinic bediente - 3:0. Damit war die Messe gelesen. Celtic hatte nichts mehr zuzusetzen, während Juventus den klaren Sieg souverän über die Zeit brachte.

Ehe es im Rückspiel am Mittwoch, den 6. März (20.45 Uhr), in Turin im Rückspiel um den Einzug ins Viertelfinale geht, müssen beide Mannschaften noch in ihren jeweiligen Ligen antreten. Celtic hat am kommenden Samstag (16 Uhr) ein Heimspiel gegen Dundee United, Juventus tritt tags darauf (20.45 Uhr) beim AS Rom an.

Bilder zum CL-Achtelfinale
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Dario Srna von Schachtar Donezk trat in halblinker Position an. Der Ball flog aus 22 Metern über die Mauer und schlug ein. Weidenfeller sah bei dem gar nicht so platzierten Schuss nicht gut aus. Nach 31 Minuten geriet Dortmund in Rückstand.
© Picture Alliance

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12.02.13
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Celtic Glasgow
Aufstellung:
Lustig    
S. Brown            
Commons    
Forrest    
Hooper    

Einwechslungen:
59. Matthews für Lustig
73. Watt für Commons
80. Kayal für S. Brown

Trainer:
Lennon
Juventus Turin
Aufstellung:
Buffon    
Lichtsteiner    
Vidal
Pirlo
Marchisio        
Peluso    
Matri        
Vucinic        

Einwechslungen:
69. Padoin     für Peluso
81. Pogba für Matri
86. Anelka für Vucinic

Trainer:
Conte

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Matri (3., Rechtsschuss, Peluso)
0:2
Marchisio (77., Rechtsschuss, Matri)
0:3
Vucinic (83., Rechtsschuss, Marchisio)
Gelbe Karten
Celtic:
Hooper
(1. Gelbe Karte)
,
Forrest
(2.)
,
S. Brown
(2.)
Juventus:
Lichtsteiner
(2. Gelbe Karte)
,
Padoin
(1.)
,
Marchisio
(4.)

Spieldaten

Celtic Glasgow       Juventus Turin
Tore 0 : 3 Tore
 
Torschüsse 17 : 10 Torschüsse
 
gespielte Pässe 450 : 406 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 367 : 326 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 83 : 80 Fehlpässe
 
Passquote 82% : 80% Passquote
 
Ballbesitz 53% : 47% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 55% : 45% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 12 : 12 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 12 : 12 Gefoult worden
 
Abseits 0 : 6 Abseits
 
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Spielinfo

Anstoß:
12.02.2013 20:45 Uhr
Stadion:
Celtic Park, Glasgow
Zuschauer:
57917
Schiedsrichter:
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