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11.03.2008, 22:30

Überblick: Auslosung am 14. März

Englisches Quartett komplett

Schalke 04 überstand dank eines überragenden Torhüters Neuer und einem Sieg im Elfmeterschießen in Porto das Achtelfinale. Ebenfalls im Viertelfinale stehen die vier englischen Klubs FC Chelsea, FC Arsenal, Manchester United und der FC Liverpool. Hinzu kommen der AS Rom, Fernerbahce Istanbul und der FC Barcelona.

Manuel Neuer klärt gegen Lisandro Lopez
Turm in der Schlacht: Schalke-Torwart Manuel Neuer klärt gegen Torschütze Lisandro Lopez.
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Mit einem 1:0-Erfolg im nachgeholten Spiel bei Inter Mailand machte der FC Liverpool den totalen Durchmarsch der englischen Klubs im Wettbewerb perfekt. Vier Teams aus einem Land in einem Viertelfinale - das hatte es in der Geschichte der europäischen "Königsklasse" noch nie gegeben. Das Hinspiel hatte der englische Rekordmeister bereits mit 2:0 gewonnen. Inter übernahm vor 80.000 Zuschauern gleich das Kommando, dezimierte sich aber mit der Gelb-Roten Karte für Nicolas Burdisso zu Beginn des zweiten Durchgangs selbst. Schon im Hinspiel an der Anfield Road hatte Inter 60 Minuten in Unterzahl agieren müssen, nachdem Weltmeister Marco Materazzi wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte gesehen hatte und für das Rückspiel gesperrt war. Den Treffer des Tages erzielte für Liverpool schließlich in der 63. Minute der spanische Stürmerstar Fernando Torres mit einem schönen Drehschuss von der Strafraumgrenze aus. Das Spiel musste um eine Woche verschoben werden, weil Stadtrivale und Titelverteidiger AC Mailand vor acht Tagen im gemeinsamen Giuseppe-Meazza-Stadion zunächst das Rückspiel gegen Arsenal (0:2) ausgetragen hatte.

Schalke siegt dank Neuer

Der FC Schalke 04 konnte die Hürde FC Porto überspringen und hält weiter das deutsche Fähnchen in der "Königsklasse" hoch. Vier Minuten fehlten den "Königsblauen" in der regulären Spielzeit gegen die Portugiesen, dann egalisierte Lisandro Lopez in Unterzahl - Fucile sah Rot - das Hinspielergebnis und verhalf Porto in die Verlängerung. Dort passierte nicht viel, im Elfmeterschießen hatte Schalke dank Neuer das bessere Ende für sich.

Fotostrecke
Bilder zum Achtelfinale
Nelson rivas gegen Steven Gerrard
Liverpool verdirbt Inter die Festlaune

Liverpool warf Inter Mailand aus der Champions League und verdarb den Italienern damit die Feierlichkeiten zum 100. Vereinsjubiläum. Gleichzeitig schrieben die "Reds" Geschichte, denn noch nie standen vier Klubs eines Landes im Viertelfinale der "Königsklasse". Hier ist sich Steven Gerrard einen Schritt schneller als Nelson Rivas.
© dpa

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Der Tabellenführer der portugiesischen Liga setzte den Bundesligisten von Beginn an unter Druck und ließ die Elf des in der Kritik stehenden Schalker Trainers Mirko Slomka kaum zur Entfaltung kommen. Die "Knappen" konnten sich aber auf Neuer im Tor verlassen, der eine klasse Leistung ablieferte und mit mehreren Glanzparaden sein Team im Spiel hielt. Beim Treffer von Lisandro freilich war auch er machtlos, dafür zeigte er sich in der Verlängerung gegen den alleine vor ihm auftauchenden Quaresma von seiner besten Seite. Und beim Elfmeterschießen ging die Gala-Show des jungen Keepers mit zwei parierten Elfmetern weiter.

Roma stößt Real aus dem Wettbewerb

Real Madrid hat erneut den Sprung in das Viertelfinale verpasst. Die "Königlichen" konnten den Achtelfinal-Fluch auch unter Bernd Schuster nicht beenden und verabschieden sich nach dem 1:2 gegen den AS Rom aus dem Wettbewerb. Nach dem 1:2 im Hinspiel in Rom standen die Madrilenen, die auf Sergio Ramos (Gelbsperre) sowie die beiden Stürmer Robben (Bänderriss im linken Fußgelenk) und van Nistelrooy (Knöchelblessur) verzichten mussten, unter Druck. Die Heimelf mühte sich gegen die clever verteidigenden Römer vergeblich, das Spiel in die Spitze war wenig kreativ. Der Serie-A-Klub erspielte sich gegen die zu umständlich agierende Schuster-Elf gute Gelegenheiten, ging aber erst kurz nach der Gelb-Roten Karte gegen Pepe durch Taddei in Führung. Raul antwortete im Gegenzug, Vucinic machte aber das vierte Achtelfinal-Aus des spanischen Rekordmeisters in Folge perfekt.

Ballack öffnet Chelsea die Tür

Michael Ballack
In Feierlaune: Michael Ballack brachte Chelsea auf die Siegerstraße.
© dpa

Der FC Chelsea hat dem 0:0 aus dem Hinspiel in Griechenland ein klares 3:0 gegen Olympiakos Piräus folgen lassen und steht damit in der Runde der letzten Acht. Die Londoner kontrollierten von Beginn an die Partie gegen die Griechen, die auch früh einen Gegentreffer hinnehmen mussten. Der deutsche Nationalelf-Kapitän Ballack war nach einer Lampard-Flanke mit dem Kopf zur Stelle. Von Olympiakos kam wenig, die "Blues" dagegen legten nach: Diesmal war Ballack der Wegbereiter für Lampard. Die Engländer hatten das Spiel fest im Griff, Piräus suchte vergeblich seinen Rhythmus. Als Kalou kurz nach der Pause zur Stelle war, war das Spiel endgültig gelaufen. Für das Team von Trainer Avram Grant war es wettbewerbsübergreifend das 60. Heimspiel in Folge ohne Niederlage.

Barça einen Monat ohne Messi

In einer einseitigen Partie setzte sich der FC Barcelona am Dienstagabend ungefährdet gegen das überforderte Celtic Glasgow durch. Nach dem 3:2 im Hinspiel reichte im Camp Nou ein 1:0 für das Erreichen des Viertelfinales. Mit einem frühen Tor wurden bereits in der dritten Minute sämtliche Träume der Schotten jäh beendet. Mit klarer Rollenverteilung ging die Partie weiter, ohne dass die Strachan-Elf den Katalanen etwas entgegensetzte. Wann immer Barcelona das Tempo anzog, kam Celtic schnell in Verlegenheit. Die Rijkaard-Elf verpasste es aber dennoch, das Ergebnis höher zu gestalten, weil sie zu selten den Abschluss suchten. Bei Glasgow bleibt es dabei, dass es auswärts in der Champions League keine Erfolge zu feiern gibt (zum 17. Mal in Serie). Barcelona darf nach dem Achtelfinal-Aus gegen Liverpool im letzten Jahr jetzt wieder von höheren Weihen träumen. Allerdings muss der Titelträger von 2006 nun aller Voraussicht nach einen Monat ohne Lionel Messi (Muskelriss im linken Oberschenkel) auskommen, der bereits in der ersten Hälfte verletzt das Feld verlassen musste.

Arsenal gelingt erster Sieg bei Milan

Alessandro Nesta gegen Emmanuel Adebayor
Arsenals Torschütze Emmanuel Adebayor setzt sich gegen Milans Alessandro Nesta durch.
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Da nutzte Milan all seine Routine nichts: Die "jungen Wilden" des FC Arsenal waren für die Italiener Endstation auf dem Weg zur erfolgreichen Titelverteidigung. Die Wenger-Elf beeindruckte im Giuseppe-Meazza-Stadion vor 80.000 Zuschauern mit einer prima Vorstellung und steht nach dem 2:0-Auswärtssieg verdient im Viertelfinale. Der AC hatte sein Pulver bereits nach 20 Minuten verschossen, danach übernahmen die "Gunners" immer mehr das Zepter und kontrollierten bis auf wenige Ausnahmen das Geschehen, waren aber vor dem gegnerischen Tor zunächst zu unentschlossen. In der Schlussphase gelang den Londonern dann aber doch noch der erste Sieg für eine englische Mannschaft bei Milan. Zunächst brachte Fabregas mit einer Einzelleitung die "Gunners" in Front, in der Nachspielzeit gelang dann dem Togoer Adebayor im 15. Champions-League-Spiel für Arsenal endlich sein erster Treffer.

Manchester United buchte durch einen 1:0-Arbeitssieg gegen Olympique Lyon das Ticket fürs Viertelfinale. Im ersten Durchgang waren die "Red Devils" im heimischen Old Trafford klar feldüberlegen, vermochten es jedoch zunächst nicht, den Abwehrriegel der Franzosen zu knacken. Kurz vor der Pause schoss Ronaldo den englischen Meister mit seinem sechsten Treffer in der laufenden Champions-League-Saison dann aber doch noch in Front. In der zweiten Hälfte plätscherte das Spiele lange Zeit vor sich hin. Außer einem Pfostenschuss des eingewechselten Keita hatte "OL" in der Offensive nichts mehr zu bieten. Auch United spielte seine Konter nicht konsequent genug aus.

Volkan Demirel
Wurde vom Versager zum Helden: "Fener"-Keeper Volkan Demirel.
© dpa

Einen harten Kampf lieferten sich der FC Sevilla und Fenerbahce. Zwei klare Fehler von "Fener"-Schlussmann Volkan Demirel bestimmten die Anfangsphase in Sevilla. Der türkische Nationalkeeper ließ Schüsse von Alves und Keita ins Netz rutschen und verschaffte den Andalusiern einen beruhigenden 2:0-Vorsprung. Mit großer Moral kämpften sich die Gäste jedoch ins Spiel und schaffte durch Deivid zwei Mal den Anschluss. Kanouté hatte kurz vor der Pause auf 3:1 erhöht. Da die Verlängerung keine Entscheidung brachte, mussten die Mannschaften letztlich ins Elfmeterschießen. Und dort wurde Volkan Demirel mit drei gehaltenen Versuchen zum Matchwinner für Fenerbahce.

Auslosung am 14. März

Am Freitag, 14. März, richten sich alle Blicke ins schweizerische Nyon, wenn die Viertel- und Halbfinalspiele der Champions League und des UEFA-Pokals ausgelost werden. Im Lostopf der Königsklasse sind neben dem FC Schalke 04, dem FC Barcelona, dem AS Rom und Fenerbahce Istanbul vier englische Teams unter den letzten acht dabei.

 

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