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29.11.2007, 17:01

Reform: Zwölf Meister sind gesetzt

Konsens statt Platini-Modell

Vor zwei Monaten hatte UEFA-Präsident Michel Platini seine Pläne für eine grundlegende Reform der Champions League vorgestellt. So sollten auf Kosten der großen Fußball-Nationen mehr Länder Zugang erhalten zur Königsklasse, unter anderem auch die Pokalsieger. Doch daraus wird nach kicker-Informationen nichts werden.

Michel Platini
Nur ein Teilerfolg: UEFA-Präsident Michel Platini konnte seine Reformpläne nicht komplett durchsetzten.
© dpaZoomansicht

Wenn am Freitag die UEFA-Exekutive in Luzern über das vom Spieljahr 2009/10 an gültige Format entscheidet, bleiben diese in Platinis Strukturpapier aufgeführten Eckpunkte ebenso unberücksichtigt wie der von dem Franzosen angeregte Wegfall des vierten Startplatzes für die Top-Nationen England, Spanien und Italien. Die Opposition einigte sich mit Platini lediglich auf eine Mini-Reform, die die UEFA-Strategiekommission für Berufsfußball ausgearbeitet und der Exekutive vorgelegt hat. "Es ist ein akzeptables Modell", sagt Gerhard Mayer-Vorfelder, Mitglied der UEFA-Exekutive: "Ich gehe davon aus, dass der Kompromiss angenommen wird."

Wichtigste Änderungen: Künftig werden 17 nationale Meister im Feld der 32 Starter vertreten sein (bisher zwischen 9 und 14). Die Meister aus den zwölf Ländern mit dem in der Fünf-Jahres-Wertung besten Koeffizienten erhalten ein garantiertes Startrecht in der Gruppenphase (bisher zehn).

Die übrigen 40 nationalen Meister spielen in einer modifizierten Qualifikation fünf weitere Teilnehmer aus. Von den 15 übrigen Startplätzen gehen sechs an die besten Vizemeister; dies sind nach der UEFA-Rangliste derzeit Spanien, Italien, England, Frankreich, Deutschland und Rumänien. Auch die Meisterschafts-Dritten aus den drei Top-Nationen sowie der Titelverteidiger sind direkt qualifiziert. Bleiben noch fünf Startplätze. Sie werden in einer gesonderten Ausscheidung unter jenen 15 Teams ermittelt, die nicht Meister, aber dennoch startberechtigt sind. Dazu zählt der Bundesliga-Dritte, der - solange Deutschland im UEFA-Ranking mindestens Platz sechs belegt - erst in der zweiten Qualifikationsrunde einsteigt.

Allerdings könnte die Hürde dort sehr hoch werden, beispielsweise droht der Vierte der Premier League. "Der Weg in die Champions League kann sich angesichts dieser Gegner erheblich erschweren", meint DFL-Geschäftsführer Holger Hieronymus, dennoch begrüßt auch die DFL das künftige Format: "Letztendlich ist es in unserem Sinne. Wir wollten nicht das Platini-Modell."

O.Hartmann, K.Wild

 

kicker

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