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11.02.2019, 20:15

Giallorossi messen sich in der Champions League mit dem FC Porto

"Der Pfad ist lang": Roma auf der Suche nach sich selbst

Im Schatten des Achtelfinal-Duells in der Champions League von Manchester United mit Paris Saint-Germain am Dienstag (21 Uhr) geht auch ein anderer Vergleich über die Bühne: Die AS Roma erwartet den FC Porto. Doch auch hier steht einiges auf dem Spiel - besonders für Roms Trainer Eusebio di Francesco.

Eusebio di Francesco und Daniele de Rossi
Wieder vereint: Roma-Trainer Eusebio di Francesco und Kapitän Daniele de Rossi.
© imagoZoomansicht

Mit einem überzeugenden Auftritt und nach längerer Zeit auch wieder einer weitestgehend konzentrierten Leistung beim 3:0 bei Chievo Verona hat sich die in dieser Saison häufig wankende Roma am vergangenen Freitag erfolgreich auf das Champions-League-Achtelfinale gegen Porto vorbereitet.

Die Fragen nun vor dem Hinspiel und Heimspiel am Dienstagabend (21 Uhr, LIVE! bei kicker.de): Knüpfen die Giallorossi an solch einen Auftritt an, um gerade zur rechten Zeit in Liga und CL eine Serie zu starten? Oder gibt es prompt wieder Rückschläge wie beim Serie-A-3:3 nach 3:0-Führung bei Atalanta Bergamo oder beim 1:7-Coppa-Debakel bei der AC Florenz?

"Euphorie entfachen"

Für einen positiven Ausgang sorgen muss dabei in erster Linie Trainer Eusebio di Francesco, der in dieser Saison immer wieder in der Kritik steht und dem Vernehmen nach gleich ein paarmal mit Erfolgserlebnissen gerade noch den Kopf aus der Entlassungsschlinge gezogen hat.

Der 49-Jährige, als früherer Roma-Profi und Meisterspieler von 2000/01 bestens bekannt in der Hauptstadt, weiß selbst genau, dass Druck vorherrscht beim letztjährigen Königsklassen-Halbfinalisten. Di Francesco sagt deswegen vor dem Hinspiel gegen die Portugiesen um CL-Rekordspieler Iker Casillas vor heimischer Kulisse: "Ein langer Pfad liegt noch vor uns in dieser Saison - und wir wissen alle ganz genau, dass wir eine große Chance haben und dass wir mit einem Erfolgserlebnis gegen Porto wieder Euphorie entfachen können." Damit holt der Coach sicherlich auch die allgemein sehr kritischen Fans ins Boot. Diese hatten zum Beispiel zuletzt Abwehrmann und Ex-Lazio-Profi Aleksandar Kolarov angefeindet - dieser revanchierte sich mit seinem Tor in Verona mit frechen Verbeugungen.

Edin Dzeko
Torgarant in der Champions League: Edin Dzeko.
© imago

Die Aufgabe FCP ist jedoch keine leichte - das weiß di Francesco auch: "Porto ist, unabhängig der vorhandenen individuellen Qualität, ein selbstbewusstes und zweikampfstarkes Team. Dieses Team weiß, was es will."

Also müssen seine Schützlinge um den nach Pokal-Aussetzer wieder gut aufgelegten Torjäger Edin Dzeko (drei Serie-A-Treffer in den letzten drei Partien, zudem fünf Tore in vier CL-Spielen), dem endlich wieder fitten Kapitän Daniele de Rossi oder dem ebenfalls zuletzt von Fanseite attackierten Alessandro Florenzi Vorsicht walten lassen. "Wir müssen ehrgeizig sein", so di Francesco.

mag

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weitere Infos zu di Francesco

Vorname:Eusebio
Nachname:di Francesco
Nation: Italien
Verein:AS Rom

Olimpico

Stadionkapazität: 68.530

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