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18.09.2018, 22:54

Last-Minute-Sieg für Liverpool - Drei Tore von Messi

Duseltor rettet den BVB - Pechvogel Naldo

Borussia Dortmund hat zum Auftakt der Champions-League-Saison in Brügge mit viel Glück gewonnen. Dagegen musste sich Schalke mit einem Remis begnügen, nachdem Naldo zwei Elfmeter verursacht hatte. Liverpool gelang ein Last-Minute-Sieg gegen Paris St. Germain. Lionel Messi erzielte zum Auftakt gleich mal drei Treffer für Barcelona.

Gruppe A: BVB enttäuscht und gewinnt kurios

Christian Pulisic
Matchwinner für den BVB: Christian Pulisic.
© imagoZoomansicht

Dortmund hat in Brügge einen Fehlstart verhindert, weil Pulisic in der Schlussphase ein Duseltor gelang. Mit Götze und Weigl, der bisher nur in der Regionalliga zum Einsatz kam, schickte Favre frische Kräfte ins Rennen. Doch auf dem Platz wollte es überhaupt nicht rund laufen. Im Gegenteil: Die Belgier waren besser im Spiel, agierten zielstrebiger, brachten mehr Leidenschaft auf den Platz und hatten auch in der ersten Spielhälfte die besseren Chancen, sodass der BVB mit dem torlosen Remis gut bedient war. Nach einer Stunde gab es immerhin mal Freistoß für Dortmund. Reus zirkelte den Standard an Mauer und Tor vorbei. Doch durch ein Duseltor von Geburtstagskind Pulisic (20), der angeschossen wurde, führte die Borussia plötzlich mit 1:0 und brachte den knappen Vorsprung auch über die Zeit. "Wir haben uns zu wenig bewegt", bemängelte Lucien Favre danach. "Es ist wichtig, dass wir gewonnen haben, aber man darf die Erwartungen nicht überziehen. Wir haben eine junge Mannschaft."

Atletico dreht Partie in Monaco

Im zweiten Spiel der Gruppe setzte sich Atletico Madrid mit 2:1 in Monaco durch. Dabei legte die Heimelf, die mit Henrichs in der Viererkette begann, einen Traumstart hin und ging durch einen Treffer von Grandsir früh in Führung. Doch Diego Costa und Gimenez drehten die Partie noch vor der Pause, was am Ende zum Sieg reichte.

Gruppe D: "Den kannst du nicht geben": Naldo verursacht zwei Elfmeter

Ralf Fährmann
Im Mittelpunkt: Ralf Fährmann.
© Getty ImagesZoomansicht

Mit einem echten Paukenschlag ging es auf Schalke los: Nach Handspiel von Naldo gab es Elfmeter. Doch Fährmann parierte den Schuss des Brasilianers Alex Telles. Leider war es nicht der Starschuss für ein mitreißendes Spiel. Denn bis zur Pause passierte nicht viel. Beiden Teams gelang in der Offensive wenig, sodass es mit dem torlosen Remis in die Pause ging. Nach dem Wechsel war wieder Fährmann zur Stelle, als er einen Abpraller parierte. Nach einer Stunde wurde es erstmals aufregend, als Embolo eine Lücke fand, allerdings ging sein Schuss am Tor vorbei. Wenig später patzte Porto und lief in einen königsblauen Konter. Diesmal zielte der Schweizer besser und erzielte das 1:0. Die Freude darüber währte nicht lange, denn Naldo verursachte einen weiteren Elfmeter, als er einen Gegenspieler leicht touchierte. Diesmal war Fährmann hilflos, Otavio glich aus. Schalke musste sich zum Auftakt mit einem Remis begnügen und diskutierte über die Strafstöße. "Den zweiten Elfmeter kannst du nicht geben, das geht nicht", ärgerte sich Domenico Tedesco.

Weltmeister Höwedes geht mit Lokomotive baden

In Istanbul trafen sich indes Galatasaray und Lokomotive Moskau. Die Gastgeber, die vom bekannten Trainer Fatih Termin betreut werden, erwischten den besseren Start gegen den russischen Gast um die ehemaligen Schalker Höwedes und Farfan: Garry Rodrigues traf aus der Distanz zum 1:0. Die Butter vom Brot ließen sich die Türken dann auch nicht mehr nehmen: Der ehemalige Leverkusener Derdiyok traf sehenswert per direktem Freistoß, während Joker Selcuk Inan in der Nachspielzeit das finale 3:0 besorgte.

Gruppe C: Klopps Last-Minute-Jubel gegen Tuchel

Jubel in letzter Sekunde: Roberto Firmino (Mitte).
Jubel in letzter Sekunde: Roberto Firmino (Mitte).
© imago

In Gruppe C kam es gleich zum deutschen Trainerduell zwischen Jürgen Klopp und Thomas Tuchel. Dabei setzte sich Liverpool, das derzeit einen echten Lauf hat, 3:2 gegen Paris St. Germain durch. Mit gewohnt viel Power legten die Reds los und waren um schnelle Tatsachen bemüht. Dabei gab van Dijk einen Schuss ab, scheiterte aber aus kurzer Distanz an Keeper Areola. PSG überstand die Anfangsphase, hatte durch Neymar seinerseits eine Chance. Der Treffer fiel aber auf der anderen Seite. Sturridge war per Kopf zur Stelle. Wenig später gab es Elfmeter für die Klopp-Elf und Milner verwandelte sicher zum 2:0. Doch Paris blieb gefährlich und verkürzte durch Meunier kurz vor der Pause auf 1:2. In der zweiten Hälfte drehte Salah schon zum Jubeln ab, als er zurückgepfiffen wurde. Sturridge war zuvor in die Weichteile des Keepers gerutscht. Und PSG? Ließ sich lange Zeit, erst in der Schlussphase war Mbappé zur Stelle und glich zum 2:2 aus. Doch nicht mit Liverpool: Firmino hatte in der Nachspielzeit noch einen Pfeil im Köcher und traf zum vielumjubelten 3:2-Sieg.

Überraschung in Belgrad

In seinem ersten Champions-League-Spiel sorgt Roter Stern Belgrad für ein erstes Ausrufezeichen und sichert sich den ersten Punkt. Gegen leidenschaftlich verteidigende Hausherren hatte Lorenzo Insigne mit seinem Lattenkracher in der 18. Minute die beste Möglichkeit des Spiels. Im Laufe der Partie fanden die Süditaliener ihren Meister in Schlussmann Milan Borjan und müssen den ersten Rückschlag um den Einzug ins Achtelfinale hinnehmen.

Gruppe B: Messi läuft gleich heiß

Lionel Messi
Drei Tore zum Auftakt: Lionel Messi.
© imagoZoomansicht

Die Gruppe B wird standesgemäß vom FC Barcelona angeführt, dabei steuerte Messi beim 4:0-Erfolg gegen PSV Eindhoven gleich mal drei Tore bei. Wie nicht anders zu erwarten, hatte Barcelona teilweise bis zu 80 Prozent Ballbesitz gegen Eindhoven. Doch die ganz großen Chancen fehlten lange Zeit, die Katalanen mussten sich sogar in Acht nehmen, denn die Niederländer waren durchaus gefährlich, hatten bis zur Pause drei gute Chancen. Doch letztlich eröffnete Messi die neue Champions-League-Saison: Per Freistoß erzielte er nach einer halben Stunde das 1:0. Das Team von Mark van Bommel wehrte sich zwar lange, musste sich aber der individuellen Klasse letztlich geschlagen geben. Dembelé und zweimal Messi erhöhten auf 4:0. Für den Argentinier war es Treffer Nummer 103 in der Königsklasse - nur einer hat mehr. Da war die Gelb-Rote-Karte für Umtiti, der damit in Tottenham am 3. Oktober fehlt, verkraftbar.

Icardi eröffnet heiße Schlussphase

Die Engländer mussten bei Inter Mailand ran, verspielten in der Schlussphase den Sieg und unterlagen mit 1:2. Inter war zum Start der anfangs zähen Partie über weite Strecken das bessere und bemühtere Team. Allerdings fehlte im letzten Drittel die Idee, um die Spurs zu knacken. Und so hatte Kane auf der anderen Seite die beste Chance, kam aus spitzem Winkel aber nicht mehr zum Abschluss, weil er den Ball etwas vertändelte. Nach dem Wechsel war das Glück auf Seiten der Engländer, als ein abgefälschter Schuss von Eriksen zur Führung im Tor einschlug. Die Nerazzurri waren über weite Strecken harmlos, ehe Icardi mit einem sehenswerten Volleyschuss zum vielumjubelten Ausgleich einschoss. In der hektischen Schlussphase verloren die Spurs dann völlig die Ordnung und Vecino drehte die Partie in der Nachspielzeit sogar noch zugunsten der Italiener.

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Bilder des Spieltages
Champions League, 2018/19, Vorrunde, 1. Spieltag
Champions League, 2018/19, Vorrunde, 1. Spieltag
Wunderschöne Kulisse

Der FC Bayern München trat zum Champions-League-Auftakt bei Benfica Lissabon an - und reist natürlich nicht mit der Straßenbahn an.
© Getty Images

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