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30.08.2018, 20:26

Stimmen zur CL-Auslosung

Höwedes freut sich auf "gute Freunde" - Favre sieht "schweres Los"

Für Benedikt Höwedes hatte die Champions-League-Auslosung etwas Besonderes parat: Sein neuer Verein Lok Moskau wurde Schalke zugelost - entsprechend fiel seine erste Reaktion aus. Bei Borussia Dortmund blicken die Verantwortlichen mit Respekt vor allem auf das Los Atletico. Ausgewählte Reaktionen auf die Auslosung der Champions-League-Gruppen...

Gruppe E: FC Bayern mit Benfica, Ajax und AEK Athen

Karl-Heinz Rummenigge (Vorstandschef FC Bayern München): "Das ist eine attraktive Gruppe, auf die wir uns sehr freuen. Das Ziel ist natürlich das Achtelfinale, aber wir dürfen keinen dieser drei Gegner unterschätzen. Alle drei haben vergangene Saison in ihren Ligen bewiesen, wie stark sie sind und wir müssen sehr konzentriert zu Werke gehen, wenn wir die nächste Runde erreichen wollen."

Niko Kovac (Trainer FC Bayern München): "Eine interessante Gruppe mit großen Traditionsklubs. Unsere Fans können sich auf drei großartige Champions-League-Abende in der Allianz Arena freuen. Sportlich bin ich sehr zufrieden. Wir sind Favorit, müssen aber in allen Spielen 100 Prozent Leistung abrufen, um in die nächste Runde einzuziehen."

Hasan Salihamidzic (Sportdirektor FC Bayern München) via Twitter: "Auf Champions-League-Niveau gibt es keine leichten Gegner. Aber nach der Auslosung ist es unser Ziel, die Gruppe mit Benfica Lissabon, Ajax Amsterdam und AEK Athen als Erster zu beenden!"

Gruppe A: Dortmund mit Atletico, Monaco und Brügge

Lucien Favre (Trainer Borussia Dortmund) via Twitter: "Ein schweres Los mit starken Gegnern, allen voran Atletico, das eine sehr erfahrene und gut organisierte Mannschaft stellt. Gefolgt von Monaco, vorletzte Saison noch Manchester City ausgeschaltet und erst im Halbfinale gescheitert. Brügge besticht durch eine geschlossene Teamleistung und wie stark der belgische Fußball mittlerweile ist, hat die Nationalmannschaft bei der WM erneut bewiesen. Wir nehmen die Herausforderung gerne an."

Hans-Joachim Watzke (Geschäftsführer Borussia Dortmund) bei Sky: "Ich bin nicht so richtig glücklich. Das ist eine ambitionierte Gruppe. Wir wollen erst einmal die Gruppe überstehen und dann sehen wir weiter. Wir sind wieder in Madrid, aber dieses Mal in Atletico."

Michael Zorc (Sportdirektor Borussia Dortmund): "Das ist eine sehr anspruchsvolle Gruppe. Wie eigentlich immer führt uns eine Reise nach Madrid, aber diesmal zur Abwechslung nicht zu Real. Brügge ist eine tolle und erreichbare Destination für unsere Fans. Wir freuen uns sehr auf den Start in der Königsklasse!"

Marco Reus (Kapitän Borussia Dortmund): "Die Aufgabe ist alles andere als einfach. Trotzdem haben wir das Potenzial und die Qualität, diese Hürde zu nehmen. Wir freuen uns auf spannende Duelle."

Gruppe D: Schalke mit Lok Moskau, Porto und Galatasaray

Benedikt Höwedes
Benedikt Höwedes freut sich auf "gute Freunde".
© Getty Images

Christian Heidel (Sportvorstand Schalke 04): "Alle vier werden das gleiche sagen, das ist die Schwierigkeit dieser Gruppe. Es fehlen die ganz großen Namen der Mannschaften, die in den vergangenen Jahren im Halbfinale oder Finale standen. Aber es ist sicherlich keine Gruppe, die man im Vorbeimarschieren erledigen wird. Es wird sicherlich nicht einfach. Als Benny Höwedes uns verlassen hat, haben wir schon ein bisschen geflachst, dass wir uns bald wiedersehen. Jetzt wird es sehr bald sein, das ist auch für Benny ein besonderes Erlebnis. Unser Ziel ist es, die Gruppenphase zu überstehen, aber das wäre es auch, wenn die ganz großen Namen dabei gewesen wären."

Benedikt Höwedes (Ex-Schalker bei Lok Moskau) via Twitter: "Gute Freunde kann niemand trennen. Freu mich sehr auf das Wiedersehen mit vielen Schalkern in der Königsklasse!"

Domenico Tedesco (Trainer Schalke 04): "Das ist eine sehr interessante und ausgeglichene Gruppe ohne klaren Favoriten. FC Porto, Galatasaray, aber auch Lokomotive Moskau sind sehr renommierte Clubs - und die Städte tolle Reiseziele für unsere Fans. Wir freuen uns riesig auf die Spiele. Darauf haben wir richtig Bock."

Daniel Caligiuri (Spieler Schalke 04): "In meinen Augen ist die Gruppe machbar. Alle Mannschaften haben Qualität. Aber wenn ich mir die anderen Gruppen anschaue, hätte es uns noch härter erwischen können. Es wäre auch schön gewesen, wenn wir gegen einen der ganz großen Klubs aus Europa gespielt hätten. Aber auch die zugelosten Aufgaben sind attraktiv, wir nehmen sie gerne an und wollen eine Runde weiterkommen."

Erik Stoffelshaus (Sportdirektor Lok Moskau, zwischen 1998 und 2009 Jugendtrainer und später Teammanager bei Schalke): "Wir freuen uns riesig auf das Abenteuer Champions League. Wir sind sicher nicht der große Favorit in unserer Gruppe. Aber wir werden versuchen, für die eine oder andere Überraschung zu sorgen. Und dann schauen wir mal, was am Ende dabei herauskommt."

Gruppe F: Hoffenheim mit ManCity, Donezk und Lyon

Julian Nagelsmann (Trainer TSG Hoffenheim): "In der Champions League sind wir erst einmal Underdog, das ist auch normal, als der Klub, der wir sind. Trotzdem, glaub ich, ist in der Gruppe schon was möglich. Die anderen beiden Gruppen, die noch möglich gewesen wären, wären einen Tick schwieriger gewesen. Da waren mindestens zwei richtige Bretter drin. Jetzt sind es ein richtiges Brett und zwei gute Mannschaften. Wir müssen natürlich immer gute Tage haben, um da mithalten zu können. Wir haben uns als Ziel gesteckt, dass wir besser durch die Gruppenphase kommen, als wir es in der Europa League gemacht haben."

Alexander Rosen (Sportdirektor TSG Hoffenheim): "Wir möchten, auch wenn wir erstmals bei diesem Wettbewerb dabei sind, gern die Gruppenphase überstehen. Aber wir sind nicht so vermessen, dass wir sagen, dass wir in jeden Fall ins Achtelfinale einziehen werden. Aber wir sind ehrgeizig und setzen uns es zum Ziel, die Gruppenphase erfolgreich zu spielen."

Dietmar Hopp (Gesellschafter TSG Hoffenheim): "Meine große Befürchtung war, dass wir aus Topf 3 Liverpool bekommen, dann wäre es sehr, sehr schwer geworden. Die Gruppe F wird sicher von Manchester City dominiert, aber mit Lyon und Donezk könnten wir auf Augenhöhe sein. Ich glaube an unsere Chance. Ich würde mich aber auch freuen, wenn wir nach der Gruppenphase in der Europa League weiterspielen."

bru/dpa

 
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