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bullet2012
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04.05.18, 10:42

Schiedsrichter-"Leistung"

In 3 von 4 Halbfinals (EL und CL) gab es zum Teil eklatante Fehlentscheidungen! Der Gipfel war dann gestern noch bei Salzburg - OM.

4 !!! Mann sehen nicht, dass es keine Ecke war? Unfassbar. Zumal das ja deutlicher nicht ging.

Ich bin kein Freund davon über Schiedsrichter und deren Leistung zu sprechen. Mir ist sehr wohl bewusst das dies eine verdammt schwere Aufgabe ist.

Aber, bei teilweise so eklatanten Fehlentscheidungen, führt ja kein Weg dran vorbei.
bullet2012
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04.05.18, 10:42

@Konstanzer

Interessante Thesen die Sie da aufstellen.

Die wecken natürlich das Interesse nach mehr Information.

Was wurde denn dafür getan, dass Bayern z.B. die letzten beiden Jahren mit meilenweitem Vorsprung Meister wurde?
Da müssen ja einige Hebel in Bewegung gesetzt worden sein.

Erklären Sie doch mal Ihre Behauptung anhand von Fakten und Beispielen.

Und, wer sind denn dann die "großen Lichter" in Europa Ihrer Meinung nach. Wenn Bayern so ein kleines Licht ist....

Bin gespannt...
Sportsfreund_
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04.05.18, 10:40

Real VS Liverpool

heißt das Finale und das ist auch gut so!!!!!

Bayern hat einfach nichts aus ihren Chancen gemacht. So ist das halt im Leben.
Und Rom will keiner sehen. Also passt es doch.

Auffällig nur, dass auch gestern in der EL so viele Fehlentscheidungen der Schiedsrichter
vorkam wie sonst in einer ganzen Saison

Ist das der neue Trend?? Haben wir es jetzt wo so ein riesen Haufen Geld im Geschäft rumfließt mit Bestechung zu tun oder ist das Zufall?
Konstanzer25
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03.05.18, 21:30

@HannesBalla

Wer ist denn bitteschön in Deutschland ein Spitzenschiri? Ich kenne keinen. Soviele Fehlentscheidungen wie in dieser Saison hat es noch nie gegeben. Also ich glaube nicht das die Schiris aus Slowenien, Kroatien etc. schlechter sind als die deutschen Schiris. Und was den faden Beigeschmack betrifft. In der Bundesliga wird alles dafür getan das Bayern Meister wird. International ist Bayern aber nur ein kleines Licht. Da wird anders gepfiffen.
ToppiTrainergott
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03.05.18, 20:41

@dastalent71

"diese Begriffe gibt es sehr wohl und zwar in den zusätzlichen Hinweisen an die Schiedsrichter. Nichts mit frei erfunden ABER diese zusätzlichen "Hilfsmittel" bzw. Auslegungshilfen werden leider immer als erstes genannt - so dass die ursprüngliche Regelung in den Hintergrund rückt."

Größtenteils richtig, aber man sollte ergänzen, wie kürzlich von einem anderen User dieses Forums erfolgreich recherchiert wurde, dass die Sache mit der "Vergrößerung der Körperfläche" nur in der Saison 2012/13 in den zusätzlichen Hinweisen an die Schiedsrichter stand, und danach wieder verschwunden ist. Es sind wohl tatsächlich vor allem die Damen und Herren Reporter, die immer noch darauf herumreiten. Und in deren Gefolge natürlich dann viele hiesige Kommentatoren, die sich nicht die Mühe machen, die Regeln nachzulesen. :-)
Ossisailor
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03.05.18, 20:41

@Svensson_Kickers

Ein interessanter Blickwinkel, muss ich schon sagen.
Aber spontan fällt mir ein Gegenargument ein: sollte eine Hand im Strafraum geringer geahndet werden als jetzt z.B., wäre der willkührlichen Nutzung der Hand als Tor-Verhinderungsmaßnahme Tür und Tor geöffnet.
Aber dennoch: es ist richtig, dass der Strafstoß selbst nie diskutiert wird, weil er ein traditioneller und fester Bestandteil der Regel ist und so von allen akzeptiert, ja sogar gefordert wird.
Und ist eine solche drastische Strafe in vielen Fällen nicht auch berechtigt? Ihn hauptsächlich wegen möglicher mafiöser Spielmanipulation abzuschaffen halte ich für keine Begründung. Es muss möglich sein, ein Foul im Strafraum, eine Notbremse dort, ein absichtliches Handspiel angemessen zu bestrafen.
Was wir brauchen - und das zeigt auch gerade die Diskussion um die nicht gegebenen oder falsch gegebenen Strafstöße in den CL-Spielen - eine objektivere Beurteilung des Geschehens. Und das liefert am besten der Video-Assistent, der sicher noch optimiert werden muss.
Denn solche heftigen Diskussionen zeigen, wie interpretationsfähig die Vorfälle sind - sonst gäbe es ja kein Pro und Contra in diesen Foren hier. Und dies, obwohl wir - im Gegensatz zu den kritisierten Schiedsrichtern - uns jede Situation aus allen Perspektiven in Zeitlupe anschauen können.
Erst der Video-Assistent bringt die Schiedsrichter wieder auf Augenhöhe mit den Zuschauern. Die sind nämlich nicht schlechter geworden in den letzten Jahren - wie hier ja oft behauptet wird - sondern wir, die Zuschauer, haben viel mehr Möglichkeiten, die Vorfälle genau zu beurteilen, welche die Schieris in Sekundenschnelle bewerten und entscheiden müssen.
Darjia
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03.05.18, 20:39

@ Streichholzbolplatz

ich hab das gepostet, weil über die Regel ansich diskutiert wurde. Das hat mit keiner konkreten Situation etwas zu tun.

@Svensson_Kickers

ich halte das für eine interessante Idee. Da gäbe es sicherlich einiges zu diskutieren. Insgesamt braucht das Regelwerk mal eine Überarbeitung.

Ein anderes Beispiel, über das man aus meiner Sicht diskutieren kann und sollte, ist die Einführung einer Nettospielzeit . Die Nettospielzeit ist aktuell in den meisten Spielen so um 55-58 min. Real hat am Dienstag äußerst geschickt unter Ausnutzung der aktuellen Regeln die letzten 20 min. in etwa um 5-7 min. durch Zeitschinden usw. verkürzt. Das gäbe es bei einer Nettospielzeit halt nicht mehr. Dann gäbe es aber auch keine Diskussionen über die Nachspielzeit mehr.
Svensson_Kickers
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03.05.18, 19:09

Die Elfmeterregel ist schuld

@Darjia: Zitat: "Bill McCreary hat im Eishockey das Olympiafinale 2002 zwischen den USA und Kanada geleitet. Er selbst ist Kanadier. Und die Rivalität zwischen den USA und Kanada ist im Eishockey sicherlich nicht gerade klein. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass es wegen der Ansetzung Diskussionen gab oder danach wegen der Spielleitung."

Die Idee ist interessant, sie berücksichtigt aber nicht den entscheidenden strukturellen Nachteil der Sportart "Fußball". Der Fußball ist von den großen Sportarten jene, wo am wenigsten Punkte/Tore/Körbe "fallen", um den Sieger zu bestimmen. Sowohl im Eishockey, Handball, American Football, Baseball, und erst recht im Basketball (um mal nur die großen Teamsportarten zu nennen) ist die durchschnittliche Punkte-/Tore-Zahl sehr viel höher.

Das bedeutet im Umkehrschluss, dass ein Schiedsrichterfehler im Fußball, der sich direkt auf ein Tor auswirkt, sehr viel schwerer aufzuholen ist, als im Handball, Eishockey oder American Football. Das liegt natürlich auch an den sehr viel größeren Distanzen auf dem Spielfeld, im Vergleich zum Handball oder Eishockey. Macht ein Fußball-Schiedsrichter einen schweren Fehler, ist es oft spielentscheidend oder mit- bzw. vorentscheidend.

Und hier kommt man unweigerlich zu einem Sakntionierungsinstrument, das noch aus dem 19. Jahrhundert stammt: Der Elfmeter. Er wird in den Medien fast nie hinterfragt, er gehört ja schon so lange "dazu". Aber der Elfmeter ist es, der erst solche Diskussionen, Streitereien, Ungerechtigkeiten und Unzufriedenheiten verursacht. Die Elfmeterregel ist es, die auf den Prüfstand gehört. Der Elfmeter gehört modifiziert oder abgeschafft. Es ist ein Relikt aus seligen Zeiten, als im Fußball Spiele noch mit 8:5 oder 7:6 endeten, als mithin ein fälschlich gegebener Elfmeter noch viel leichter auszugleichen war. Bei den hochgezüchteten professionellen und abgezockten Teams von heute wird durch ein Elfmeter das dadurch erreichte Ergebnis oft genug über die Zeit "geschaukelt".

Wir wissen alle, welche Milliardensummen im weltweiten Fußballbusiness zirkulieren. Der Elfmeter ist bekanntermaßen das Lieblingsinstrument aller Spielmanipulierer weltweit. Asiatische Wettsyndikate und südamerikanische Schiedsrichtermafias haben sich darauf spezialisiert, mithilfe des Elfmeters den gewünschten Spielausgang zu erreichen. Auch in Europa? Wer weiß das schon ...

Warum nicht mit offenem Kopf über eine Reform nachdenken? Der Handelfmeter in seiner jetzigen Form ist eine groteske Überzeichnung und letztendlich unterscheidet er sich in nichts mehr von der reinen Willkür. Wie kann man einem Kind nachvollziehbar begreiflich machen, dass Marcelos Handspiel kein Elfmeter war, dagegen Klavans Handspiel und Milners Ball an die Hüfte Elfmeter. Es besteht Chaos, und es gibt keine spielübergreifende Konsistenz mehr bei dieser Regel. Beim Foulelfmeter sieht es nicht viel besser aus.

Deswegen, alle klugen Köpfe (von denen es doch bei der fifa angeblich so viele gibt), sollten sich aufgerufen fühlen, hier über eine Reform nachzudenken. Warum nicht - zum Beispiel - für jedes Handspiel, egal ob unabsichtlich oder absichtlich (wer will das schon beurteilen) einen Strafstoß aus 16 Metern, oder einen Freistoß aus 18 Metern mit Mauer. Die meisten Handspiele springen den Verteidigern unglücklich an die Hand, wieso soll man so etwas mit einem 80%-Tor belohnen, selbst wenn in der Szene zu 0% Torgefahr bestand? Extreme Fälle wie das Handspiel von Suarez bei der WM 2010 sollte man weiterhin mit Elfmeter und Roter Karte ahnden, aber 95% der anderen Handspiele im Strafraum verdienen eine andere Sanktion.

Hier gilt es auch für die Medien, mal Dinge infrage zu stellen und "open minded" über Verbesserungen nachzudenken oder dazu aufzurufen.
Streichholzbolplatz
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03.05.18, 18:46

@Darjia

Haben Sie nur die eine Situation gesehen oder auch die Missstände gegen den Gegner?
Darjia
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03.05.18, 17:08

Handspiel

Ein Handspiel liegt vor, wenn ein Spieler den Ball absichtlich mit der Hand oder
dem Arm berührt.

Folgendes ist zu berücksichtigen:
• die Bewegung der Hand zum Ball (nicht des Balls zur Hand),
• die Entfernung zwischen Gegner und Ball (unerwarteter Ball),
• die Position der Hand (das Berühren des Balls an sich ist noch kein
Vergehen),
• das Berühren des Balls mit einem Gegenstand in der Hand des Spielers
(Kleidung, Schienbeinschoner usw.) ist ein Vergehen,
• das Treffen des Balls durch einen geworfenen Gegenstand (Schuh,
Schienbeinschoner usw.) ist ein Vergehen.

Für den Torhüter gelten beim Handspiel außerhalb des Strafraums die gleichen
Regeln wie für alle übrigen Spieler. Innerhalb des Strafraums kann der
Torhüter für kein Handspiel, das mit einem direkten Freistoß oder einer
entsprechenden Strafe geahndet wird, bestraft werden, sondern nur für ein
Handspiel, das einen indirekten Freistoß zur Folge hat.

Obiges ist ein Auszug aus den Spielregeln für 2017/18. Diese sind auf der DFB Seite als PDF verfügbar.

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