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Rotorius
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09.05.18, 12:14

@Streichholzbolplatz

Ich behaupte auch nicht, das nicht gedopt wird. Auch im Fußball-gabs ja auch schon Beispiele bzw Aussagen (Schumacher etc). Es gehört bestraft! Hab ich geschrieben. Wenn es nicht erlaubt ist, was MW und Kollegen machen, dann gehört es verboten und ggf sanktioniert ! Dafür gibt es Tests und Institutionen, da reichen Foren nicht aus.
Parnaioca
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09.05.18, 00:41

@Strichhohlbolzplätzchen

Wir wissen, dass es Kontroversen um die Dopingfragen im Fussball gibt. Sie hätten das auch mit eigenen Worten sagen können, dann hätten zwei Zeilen gereicht.

;)
Streichholzbolplatz
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08.05.18, 23:15

26. April 2018 16:39
Fußball
Kontra für Müller-Wohlfahrt: Doping "auch im Fußball"
Direkt aus dem dpa-Newskanal
Berlin (dpa) - Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt, Teamarzt der deutschen Fußball-Nationalmannschaft und des FC Bayern, hat mit seinen Aussagen zur Doping-Problematik im Fußball entschiedenen Widerspruch hervorgerufen.

Die Nationale Anti-Doping-Agentur konterte die Worte des 75-Jährigen, nach dessen Ansicht es kein Doping im Fußball gebe. Während die Spielervereinigung VDV um Entspannung bemüht war, übte auch der Nürnberger Anti-Doping-Experte Fritz Sörgel scharfe Kritik.

"Wer die Augen vor Doping so zumacht oder zumindest so tut, der übersieht natürlich die aktuellen Trends im Doping im Fußball", sagte Sörgel der Deutschen Presse-Agentur. "Müller-Wohlfahrt hat einfach vom Thema keine Ahnung, er sollte sich auf seine Fähigkeit des Muskel-Tastens konzentrieren. Mull redet Müll."

"Doping macht durchaus auch im Fußball Sinn", teilte derweil die NADA der "Rheinischen Post" mit. Müller-Wohlfahrt hatte seine Aussage ("Im Fußball, soweit ich das übersehe, gibt es kein Doping") im Interview der Wochenzeitung "Die Zeit" gemacht und dabei betont, dass Doping im Fußball nichts helfen würde. Nach Ansicht des Sportmediziners gibt es unter anderem keine Vorteile, wenn sich Fußballer mit Hilfe von Doping Muskelmassen antrainieren, weil sie zu schwer werden.

"Es geht im Fußball darum, die Regeneration zu beschleunigen, Verletzungen schneller und effektiver zu behandeln und damit die Rekonvaleszenz zu verkürzen", hieß es in der NADA-Erklärung. "Werden dazu verbotene Substanzen und Methoden eingesetzt, ist das ebenfalls Doping."

Weiterhin bestehe auch im Fußball die Möglichkeit, die Ausdauerleistungsfähigkeit durch die Einnahme von verbotenen Substanzen zu steigern. "Doping kann nicht auf den Missbrauch von Anabolika oder den Einsatz von Stimulanzien reduziert werden!", so die NADA. Daher sei Doping im Fußball "grundsätzlich nicht ausgeschlossen" und könne "einen entsprechenden Einfluss auf die Leistung haben".

Das sieht auch der renommierte Pharmakologe Sörgel so. Zu den Trends gehöre demnach auch "die Kombination von nicht auf der Dopingliste stehenden Substanzen wie Koffein und Nikotin und auch Alkohol. Auch das ist Doping. Und das Schmerzmittel dazu - das ist Doping."

Laut Sörgel verdrehe Müller-Wohlfahrt die Tatsachen. "Die anabolen Substanzen werden doch im Fußball - wie bei den Radfahrern auch - nicht in massiven Dosierungen eingenommen, die Muskelmasse machen", sagte er. Vielmehr gehe es um "kleinere Dosierungen, die die Regenerationsfähigkeit verbessern, und da haben sich anabole Substanzen gut bewährt".

Kritik gab es auch aus dem Radsport. "Die Aussage ist sicher weltfremd zu nennen, weil die Fakten ja andere sind. Wenn jemand in solchen Kategorien spricht wie 'bei uns nie' ist das eher verräterisch", sagte der ehemalige Radprofi Jörg Jaksche. Nach seinem Doping-Geständnis 2007 wandelte sich der 41-Jährige zum Kritiker.

Die Spielervereinigung VDV war bemüht, die Worte des Münchners zu relativieren. "Ich weiß nicht, ob er sich selbst einen Gefallen damit tut, wenn er eine Sportart pauschal freispricht, obwohl es doch Verstöße gab", sagte Geschäftsführer Ulf Baranowsky der dpa. Hinweise auf systematisches Doping gebe es derzeit aber keine. Das Risiko, mit einem Verstoß aufzufliegen, sei deutlich größer als der mögliche Nutzen, den die leistungssteigernden Mittel mit sich bringen würden.

Um die Spieler auf die Gefahren des Dopings hinzuweisen, veranstaltet die VDV Präventionsschulungen. Dabei werde den Spielern erklärt, warum Doping verboten ist, welche medizinischen Gefahren es berge und wie groß der Glaubwürdigkeitsverlust für eine Sportart sei. "Uns geht es da vor allem um Gesundheitsschutz, Aufklärung und die Integrität des Wettbewerbs", sagt Baranowsky.

Erst am Mittwoch hatte die Vorsitzende des Doping-Opfer-Hilfe-Vereins (DOH), Ines Geipel, über die steigende Zahl geschädigter Ex-Fußballer mit Doping-Vergangenheit in der DDR berichtet. Dabei nahm sie auch den DFB in die Pflicht, der sich künftig an einem Notfonds für Sportopfer beteiligen soll. Laut der "Süddeutschen Zeitung" wolle der DFB "in näherer Zukunft" das Gespräch mit Geipel suchen.
Streichholzbolplatz
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08.05.18, 23:14

Zitat:" Der Nürnberger Anti-Doping-Experte Fritz Sörgel hat mit großem Unverständnis auf die Behauptung von Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt reagiert, es gebe kein Doping im Fußball.

Berlin - „Wer die Augen vor Doping so zumacht oder zumindest so tut, der übersieht natürlich die aktuellen Trends im Doping im Fußball“, sagte Sörgel der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag. „Müller-Wohlfahrt hat einfach vom Thema keine Ahnung, er sollte sich auf seine Fähigkeit des Muskel-Tastens konzentrieren. Mull redet Müll.“

Aussage sei „absurd“
Müller-Wohlfahrt, Arzt des Rekordmeisters Bayern München und der deutschen Fußball-Nationalmannschaft, hatte die Aussage („Im Fußball, soweit ich das übersehe, gibt es kein Doping“) im Interview der Wochenzeitung „Die Zeit“ gemacht und dabei betont, dass Doping im Fußball nichts bringe. Nach Ansicht des 75-Jährigen würde es unter anderem keine Vorteile bringen, wenn sich Fußballer mit Hilfe von Doping Muskelmassen antrainieren, weil sie zu schwer werden.

Laut Sörgel, der die Aussagen als „absurd“ bezeichnete, verdrehe Müller-Wohlfahrt die Tatsachen. „Die anabolen Substanzen werden doch im Fußball - wie bei den Radfahrern auch - nicht in massiven Dosierungen eingenommen, die Muskelmasse machen“, sagte der Pharmakologe. Vielmehr gehe es um „kleinere Dosierungen, die die Regenerationsfähigkeit verbessern, und da haben sich anabole Substanzen gut bewährt“, betonte Sörgel: „Sie verbessern offensichtlich auch die Stimmungslage. Deswegen gibt es ja in so vielen Sportarten Doper mit Anabolika.“


26. April 2018 16:39
Fußball
Kontra für Müller-Wohlfahrt: Doping "auch im Fußball"
Direkt aus dem dpa-Newskanal
Berlin (dpa) - Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt, Teamarzt der deutschen Fußball-Nationalmannschaft und des FC Bayern, hat mit seinen Aussagen zur Doping-Problematik im Fußball entschiedenen Widerspruch hervorgerufen.

Die Nationale Anti-Doping-Agentur konterte die Worte des 75-Jährigen, nach dessen Ansicht es kein Doping im Fußball gebe. Während die Spielervereinigung VDV um Entspannung bemüht war, übte auch der Nürnberger Anti-Doping-Experte Fritz Sörgel scharfe Kritik.

"Wer die Augen vor Doping so zumacht oder zumindest so tut, der übersieht natürlich die aktuellen Trends im Doping im Fußball", sagte Sörgel der Deutschen Presse-Agentur. "Müller-Wohlfahrt hat einfach vom Thema keine Ahnung, er sollte sich auf seine Fähigkeit des Muskel-Tastens konzentrieren. Mull redet Müll."

"Doping macht durchaus auch im Fußball Sinn", teilte derweil die NADA der "Rheinischen Post" mit. Müller-Wohlfahrt hatte seine Aussage ("Im Fußball, soweit ich das übersehe, gibt es kein Doping") im Interview der Wochenzeitung "Die Zeit" gemacht und dabei betont, dass Doping im Fußball nichts helfen würde. Nach Ansicht des Sportmediziners gibt es unter anderem keine Vorteile, wenn sich Fußballer mit Hilfe von Doping Muskelmassen antrainieren, weil sie zu schwer werden.

"Es geht im Fußball darum, die Regeneration zu beschleunigen, Verletzungen schneller und effektiver zu behandeln und damit die Rekonvaleszenz zu verkürzen", hieß es in der NADA-Erklärung. "Werden dazu verbotene Substanzen und Methoden eingesetzt, ist das ebenfalls Doping."

Weiterhin bestehe auch im Fußball die Möglichkeit, die Ausdauerleistungsfähigkeit durch die Einnahme von verbotenen Substanzen zu steigern. "Doping kann nicht auf den Missbrauch von Anabolika oder den Einsatz von Stimulanzien reduziert werden!", so die NADA. Daher sei Doping im Fußball "grundsätzlich nicht ausgeschlossen" und könne "einen entsprechenden Einfluss auf die Leistung haben".

Das sieht auch der renommierte Pharmakologe Sörgel so. Zu den Trends gehöre demnach auch "die Kombination von nicht auf der Dopingliste stehenden Substanzen wie Koffein und Nikotin und auch Alkohol. Auch das ist Doping. Und das Schmerzmittel dazu - das ist Doping."

Laut Sörgel verdrehe Müller-Wohlfahrt die Tatsachen. "Die anabolen Substanzen werden doch im Fußball - wie bei den Radfahrern auch - nicht in massiven Dosierungen eingenommen, die Muskelmasse machen", sagte er. Vielmehr gehe es um "kleinere Dosierungen, die die Regenerationsfähigkeit verbessern, und da haben sich anabole Substanzen gut bewährt".

Kritik gab es auch aus dem Radsport. "Die Aussage ist sicher weltfremd zu nennen, weil die Fakten ja andere sind. Wenn jemand in solchen Kategorien spricht wie 'bei uns nie' ist das eher verräterisch", sagte der ehemalige Radprofi Jörg Jaksche. Nach seinem Doping-Geständnis 2007 wandelte sich der 41-Jährige zum Kritiker.

Die Spielervereinigung VDV war bemüht, die Worte des Münchners zu relativieren. "Ich weiß nicht, ob er sich selbst einen Gefallen damit tut, wenn er eine Sportart pauschal freispricht, obwohl es doch Verstöße gab", sagte Geschäftsführer Ulf Baranowsky der dpa. Hinweise auf systematisches Doping gebe es derzeit aber keine. Das Risiko, mit einem Verstoß aufzufliegen, sei deutlich größer als der mögliche Nutzen, den die leistungssteigernden Mittel mit sich bringen würden.

Um die Spieler auf die Gefahren des Dopings hinzuweisen, veranstaltet die VDV Präventionsschulungen. Dabei werde den Spielern erklärt, warum Doping verboten ist, welche medizinischen Gefahren es berge und wie groß der Glaubwürdigkeitsverlust für eine Sportart sei. "Uns geht es da vor allem um Gesundheitsschutz, Aufklärung und die Integrität des Wettbewerbs", sagt Baranowsky.
Streichholzbolplatz
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08.05.18, 23:13

@Rotorius

Zitat:" Der Nürnberger Anti-Doping-Experte Fritz Sörgel hat mit großem Unverständnis auf die Behauptung von Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt reagiert, es gebe kein Doping im Fußball.

Berlin - „Wer die Augen vor Doping so zumacht oder zumindest so tut, der übersieht natürlich die aktuellen Trends im Doping im Fußball“, sagte Sörgel der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag. „Müller-Wohlfahrt hat einfach vom Thema keine Ahnung, er sollte sich auf seine Fähigkeit des Muskel-Tastens konzentrieren. Mull redet Müll.“

Aussage sei „absurd“
Müller-Wohlfahrt, Arzt des Rekordmeisters Bayern München und der deutschen Fußball-Nationalmannschaft, hatte die Aussage („Im Fußball, soweit ich das übersehe, gibt es kein Doping“) im Interview der Wochenzeitung „Die Zeit“ gemacht und dabei betont, dass Doping im Fußball nichts bringe. Nach Ansicht des 75-Jährigen würde es unter anderem keine Vorteile bringen, wenn sich Fußballer mit Hilfe von Doping Muskelmassen antrainieren, weil sie zu schwer werden.

Laut Sörgel, der die Aussagen als „absurd“ bezeichnete, verdrehe Müller-Wohlfahrt die Tatsachen. „Die anabolen Substanzen werden doch im Fußball - wie bei den Radfahrern auch - nicht in massiven Dosierungen eingenommen, die Muskelmasse machen“, sagte der Pharmakologe. Vielmehr gehe es um „kleinere Dosierungen, die die Regenerationsfähigkeit verbessern, und da haben sich anabole Substanzen gut bewährt“, betonte Sörgel: „Sie verbessern offensichtlich auch die Stimmungslage. Deswegen gibt es ja in so vielen Sportarten Doper mit Anabolika.“


26. April 2018 16:39
Fußball
Kontra für Müller-Wohlfahrt: Doping "auch im Fußball"
Direkt aus dem dpa-Newskanal
Berlin (dpa) - Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt, Teamarzt der deutschen Fußball-Nationalmannschaft und des FC Bayern, hat mit seinen Aussagen zur Doping-Problematik im Fußball entschiedenen Widerspruch hervorgerufen.

Die Nationale Anti-Doping-Agentur konterte die Worte des 75-Jährigen, nach dessen Ansicht es kein Doping im Fußball gebe. Während die Spielervereinigung VDV um Entspannung bemüht war, übte auch der Nürnberger Anti-Doping-Experte Fritz Sörgel scharfe Kritik.

"Wer die Augen vor Doping so zumacht oder zumindest so tut, der übersieht natürlich die aktuellen Trends im Doping im Fußball", sagte Sörgel der Deutschen Presse-Agentur. "Müller-Wohlfahrt hat einfach vom Thema keine Ahnung, er sollte sich auf seine Fähigkeit des Muskel-Tastens konzentrieren. Mull redet Müll."

"Doping macht durchaus auch im Fußball Sinn", teilte derweil die NADA der "Rheinischen Post" mit. Müller-Wohlfahrt hatte seine Aussage ("Im Fußball, soweit ich das übersehe, gibt es kein Doping") im Interview der Wochenzeitung "Die Zeit" gemacht und dabei betont, dass Doping im Fußball nichts helfen würde. Nach Ansicht des Sportmediziners gibt es unter anderem keine Vorteile, wenn sich Fußballer mit Hilfe von Doping Muskelmassen antrainieren, weil sie zu schwer werden.

"Es geht im Fußball darum, die Regeneration zu beschleunigen, Verletzungen schneller und effektiver zu behandeln und damit die Rekonvaleszenz zu verkürzen", hieß es in der NADA-Erklärung. "Werden dazu verbotene Substanzen und Methoden eingesetzt, ist das ebenfalls Doping."

Weiterhin bestehe auch im Fußball die Möglichkeit, die Ausdauerleistungsfähigkeit durch die Einnahme von verbotenen Substanzen zu steigern. "Doping kann nicht auf den Missbrauch von Anabolika oder den Einsatz von Stimulanzien reduziert werden!", so die NADA. Daher sei Doping im Fußball "grundsätzlich nicht ausgeschlossen" und könne "einen entsprechenden Einfluss auf die Leistung haben".

Das sieht auch der renommierte Pharmakologe Sörgel so. Zu den Trends gehöre demnach auch "die Kombination von nicht auf der Dopingliste stehenden Substanzen wie Koffein und Nikotin und auch Alkohol. Auch das ist Doping. Und das Schmerzmittel dazu - das ist Doping."

Laut Sörgel verdrehe Müller-Wohlfahrt die Tatsachen. "Die anabolen Substanzen werden doch im Fußball - wie bei den Radfahrern auch - nicht in massiven Dosierungen eingenommen, die Muskelmasse machen", sagte er. Vielmehr gehe es um "kleinere Dosierungen, die die Regenerationsfähigkeit verbessern, und da haben sich anabole Substanzen gut bewährt".

Kritik gab es auch aus dem Radsport. "Die Aussage ist sicher weltfremd zu nennen, weil die Fakten ja andere sind. Wenn jemand in solchen Kategorien spricht wie 'bei uns nie' ist das eher verräterisch", sagte der ehemalige Radprofi Jörg Jaksche. Nach seinem Doping-Geständnis 2007 wandelte sich der 41-Jährige zum Kritiker.

Die Spielervereinigung VDV war bemüht, die Worte des Münchners zu relativieren. "Ich weiß nicht, ob er sich selbst einen Gefallen damit tut, wenn er eine Sportart pauschal freispricht, obwohl es doch Verstöße gab", sagte Geschäftsführer Ulf Baranowsky der dpa. Hinweise auf systematisches Doping gebe es derzeit aber keine. Das Risiko, mit einem Verstoß aufzufliegen, sei deutlich größer als der mögliche Nutzen, den die leistungssteigernden Mittel mit sich bringen würden.

Um die Spieler auf die Gefahren des Dopings hinzuweisen, veranstaltet die VDV Präventionsschulungen. Dabei werde den Spielern erklärt, warum Doping verboten ist, welche medizinischen Gefahren es berge und wie groß der Glaubwürdigkeitsverlust für eine Sportart sei. "Uns geht es da vor allem um Gesundheitsschutz, Aufklärung und die Integrität des Wettbewerbs", sagt Baranowsky.

Erst am Mittwoch hatte die Vorsitzende des Doping-Opfer-Hilfe-Vereins (DOH), Ines Geipel, über die steigende Zahl geschädigter Ex-Fußballer mit Doping-Vergangenheit in der DDR berichtet. Dabei nahm sie auch den DFB in die Pflicht, der sich künftig an einem Notfonds für Sportopfer beteiligen soll. Laut der "Süddeutschen Zeitung" wolle der DFB "in näherer Zukunft" das Gespräch mit Geipel suchen.
Parnaioca
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08.05.18, 23:12

Messi gedopt? Schwachsinn!

@Streichhohlbolzätz

Sie können es nicht lassen?

"eine Hormonbehandlung eines kleinen und schmächtigen Erwachsenen ist Doping!"

Wenn Sie von Messi sprechen, und um ihn ging es ja wohl, dann sollten Sie sich informieren und nicht mit Halbwissen glänzen wollen.

Messi hat als Erwachsener keine hormonelle Behandlung gemacht. Als er mit 17 Profi geworden ist, war seine langjährige Therapie abgeschlossen. Er hätte sonst gar nicht spielen dürfen.

Als Kind hatte er die medizinische Indikation Kleinwüchsig, und er ist nicht der einzige, der mit dieser Indikation mit Hormonen behandelt wird oder wurde. Es ist heutzutage durchaus üblich, Kinder schon in ganz frühem Alter auf diese Art zu behandeln. Man kann darüber geteilter Meinung sein. Das Thema wird folglich kontrovers diskutiert.

Bei Messi lag eine Störung der Produktion eines Wachstumshormons vor. Seine Therapie bestand darin, sich dieses Hormon über Injektionen zuzuführen, ähnlich wie bei Diabetikern, deren Produktion des Hormons Insulin gestört ist. Das Hormon, das sich Messi bereits als sehr junger Mensch injiziert hat, fällt unter das Dopingverbot, da es leistungssteigernd wirkt. Als erwachsener Profisportler dürfte er es sich daher selbstverständlich nicht verabreichen.

Ich möchte aber darauf hinweisen, dass Behandlungen mit Hormonen durchaus gesellschaftlich abgesegnet sind. Die Pille besteht aus Hormonen. Das bereits erwähnte Insulin für Diabetiker ist ein Hormon. Frauen im Klimakterium werden häufig Hormone verabreicht, um die auftretenden Beschwerden zu lindern. Sogar bei starker Akne wird häufig jungen Frauen die Einnahme der Pille empfohlen. Auch wer Vitamin D als Nahrungsergänzung zu sich nimmt, verabreicht sich Hormone.
Messi hat jedenfalls vor Beginn seiner Profikarriere die Behandlung abgeschlossen, und der Vorwurf von Doping ist daher in seinem Falle unbegründet.

Manche Real-fans oder sonstige Messihater möchten aber eine Wirkung über die Hormonbehandlung hinaus konstruieren. Messi habe durch diese Behandlung einen dauerhaften Vorteil im Fussball. Er sei sozusagen auf ewig gedopt. Solche Thesen kann man zwar nicht ganz ausschliessen, sind aber durch keine Forschung auch nur annähernd belegt. Sie zeigen lediglich, dass derjenige, der so etwas als Tatsache behauptet, nicht neutral ist.

Hören Sie einfach auf...
Rotorius
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08.05.18, 09:14

Mmh...

....Doping hin-oder her: Es gehört bestraft ! Aber: Ich denke bei Doc Wohlfahrt und co werden schon einige Kontrollieren bzw wenn die Behandlungen erlaubt und genehmigt sind, ist erst einmal alles i.O. Kälberblut: Ich glaube, es sind minimale Essenzen, die daraus gewonnen werden, kein Kälberblut direkt ! Ich hab den Doc MW mal im Interview dazu gehört, da gibt es auch gefährliches Halbwissen und jeder weiß natürlich besser Bescheid, wie so oft. Wenn man ihm glauben Schenken darf, steht die völlige Genesung an erster Stelle und nicht auf Teufel komm raus schnell wieder spielen. Also Ball flach halten, wenn es Doping wäre, wäre es verboten und würde nicht von WADA und was weiß ich wem noch genehmigt bzw durchgewunken. P.S: Wer am Ende einer Saison Meister wird, hat es verdient ! :-)
Streichholzbolplatz
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07.05.18, 22:55

@Parnaioca

Welches Spiel haben Sie gestern eigentlich gesehen haben wollen?
Streichholzbolplatz
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07.05.18, 22:55

@Parnaioca

Ähm, eine Hormonbehandlung eines kleinen und schmächtigen Erwachsenen ist Doping! Siehe unter anderem DDR Sport. Aber dies gab es eben auch in der BRD. Nur eben nicht Flächendeckend. Andere Länder wie China zum Beispiel oder Russland, muss man diese erwähnen. Haben Sie sich mal die 14-jährigen Turnerinnen angeschaut. Oder beim Turmspringen und so weiter?

Die Augen davor zu verschließen und dies gut zu heißen zeigt doch eindeutig wessen Geistes Kind Sie sind!
Parnaioca
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07.05.18, 11:25

@Streichhohlbolzätz

Da Sie bezug nehmen auf ein aktuelles Ereignis, werde ich doch noch einmal kurz etwas dazu sagen.

Der Schiri im gestrigen Classico war eindeutig und für beide Clubs und ihre Anhänger der schlechteste Classico-Schiri seit vielen Jahren. Er hat Geschenke an beide Seiten verteilt. Suarez Vorbereitung für Messis Tor hätte als Foul abgepfiffen werden müssen. Er sagte nach dem Spiel, dass er überrascht war, dass es keinen Freistoss gab.

Allerdings war Rakitic beim dritten Tor von Barca nicht im Abseits, und so wurde Barca auch wieder ein legales Tor genommen. Das hat sich damit ausgeglichen.

Bale hätte zwingend eine rote Karte sehen müssen, als er Umtiti mit offener Sohle und von hinten in die Wade getreten ist. Danach wäre das Spiel eh taktisch anders verlaufen, und vielleicht hätte Roberto keine rote Karte gesehen. Hätte und wäre... wie Sie schon sagten.

Alles in allem ist das Spiel zu gross gewesen für den Schiri. Man sagt aber eh den spanischen Schiris nach, dass sie nicht auf der Höhe der Liga sind.

Ich bin mir sicher, dass Sie nun nochmal das letzte Wort haben wollen. Eine weitere Antwort erspare ich mir, denn wenn sich jemand über die Hormonbehandlung eines zwergenwüchsigen Kindes lustig macht, ist er für mich ab dem Moment so gut wie inexistent. Damit haben Sie ein für alle mal gezeigt, wes Geistes Kind Sie sind.

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Vorname:Jupp
Nachname:Heynckes
Nation: Deutschland


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