Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
06.12.2017, 10:31

Dortmund vor dem Gruppenfinale in Madrid

Subotics Signal: Der Weg eines Kämpfers

Von der Tribüne zum Hoffnungsträger: Der Status von Neven Subotic bei Borussia Dortmund hat sich in den vergangenen Tagen massiv verbessert. Nach seiner Rückkehr in die Startformation beim 1:1 in Leverkusen winkt dem routinierten Innenverteidiger auch am Mittwoch gegen Real Madrid ein Platz in der ersten Elf - und damit ein Duell mit Cristiano Ronaldo.

Neven Subotic
Könnte auch in Madrid wieder in der Startelf stehen: Dortmunds Neven Subotic.
© imagoZoomansicht

Viele Jungs träumen von einer Karriere als Fußballprofi - doch die wenigstens von ihnen schaffen den Schritt vom Bolzplatz ins Bundesliga-Stadion. Neven Subotic ist das Kunststück gelungen, seit mehr als zehn Jahren ist er in seinem "Traumberuf" angestellt. Doch der 28-Jährige, der mit dem BVB früh Deutscher Meister und DFB-Pokalsieger wurde, hat inzwischen auch die Schattenseiten des Jobs kennengelernt. "Sie gehören dazu", sagt er, "aber davon hatte ich in den vergangenen Wochen, Monaten, Jahren enorm viele." Umso zufriedener ist der Innenverteidiger, dass er am vergangenen Wochenende mal wieder in einem Pflichtspiel Fußball spielen durfte. Beim 1:1 in Leverkusen absolvierte Subotic seinen zweiten Saisoneinsatz nach dem 2:2 in Frankfurt.

BVB-Boss Hans-Joachim Watzke hatte zuletzt Trainer Peter Bosz und sein Team aufgefordert, jeden Stein umzudrehen, um den Ursachen der Krise auf den Grund zu gehen. Unter einem dieser Steine muss der Niederländer den fast in Vergessenheit geratenen Subotic gefunden haben. Der langjährige Stammspieler sollte gegen die Werkself einer wackeligen Defensive Halt geben und mit seiner Erfahrung für Stabilität sorgen. Das gelang zwar nur bedingt - Subotic leitete mit einem Fehlpass per Kopf den Leverkusener Treffer durch Kevin Volland ein -, dennoch dürfte er am Mittwoch in Madrid (20.45 Uhr, LIVE bei kicker.de) die nächste Bewährungschance bekommen.

Wir gehören in die Champions League.Neven Subotic über den BVB

"Ich glaube, dass meine Spiele in Frankfurt und Leverkusen gute Zeichen waren, mich für weitere Einsätze zu bewerben", sagt Subotic, der nach seiner ordentlichen Saisonpremiere gegen die Eintracht ohne Aufbegehren ins zweite oder gar dritte Glied zurückgekehrt war. Seine Ansprüche untermauerte er in den Wochen danach nicht mit Worten, sondern mit Taten - sprich: mit guten Trainingsleistungen.

Video zum Thema
kicker.tv Hintergrund- 06.12., 11:00 Uhr
Dortmund: Geschwächt, aber nicht gebrochen
Schwarz-Gelb steckt seit Wochen in der Krise. Doch Borussia Dortmund will bei Real Madrid das Minimalziel Europa League unter Dach und Fach bringen. Keine einfache Aufgabe für den BVB, selbst wenn die Königlichen in der Liga etwas schwächeln. Neven Subotic soll helfen, die Offensivpower Reals einzudämmen.
Alle Videos in der ÜbersichtAlle Videos per RSS

Eine gute Leistung werden er und seine Mitspieler auch am Mittwoch im Estadio Santiago Bernabeu benötigen, um den eigenen Ansprüchen zumindest halbwegs gerecht zu werden. Zwei Punkte aus bislang fünf Gruppenspielen in der Champions League sind viel zu wenig für den BVB, der im Uefa-Ranking regelmäßig in den Top Ten zu finden ist und seinen Platz dort auch behaupten möchte.

Jetzt wartet Ronaldo: Schwierig, aber nicht unmöglich

"Wir gehören in die Champions League", sagt auch Subotic, der seine deutliche Aussage zugleich mit einer eindeutigen Aufforderung verknüpft: "Das müssen wir gegen Real beweisen." Doch selbst mit einem Überraschungssieg gegen die Königlichen wäre ein Weiterkommen nicht mehr möglich, Madrid und die vorzeitig als Gruppensieger feststehenden Spurs aus Tottenham sind längst enteilt. Zumindest aber die Qualifikation für die Europa League soll es schon sein, um den Schaden des bisherigen Königsklassen-Betriebsunfalls in Grenzen zu halten.

Viel wird davon abhängen, wie Subotic und seine Nebenleute die Real-Offensive um Superstar Cristiano Ronaldo in den Griff bekommen. Bei der 1:3-Niederlage im Hinspiel durften die Königlichen schalten und walten wie sie wollten. Diesmal soll es anders laufen - zumindest wenn es nach Subotic geht. "Natürlich ist es extrem schwierig, Ronaldo und die anderen Jungs über 90 Minuten auszuschalten", sagt er, "aber es ist nicht unmöglich."

Achtmal spielte Ronaldo bislang gegen den BVB und traf insgesamt sechsmal gegen den BVB. Aber: Er blieb auch dreimal torlos.

Matthias Dersch

Video zum Thema
kicker.tv Hintergrund- 05.12., 14:46 Uhr
Dortmunds "komische" Reise - Rückendeckung für Bosz
Hans-Joachim Watzke stärkt Trainer Peter Bosz den Rücken, Nuri Sahin versucht sich bereits, mit der Europa League anzufreunden: Borussia Dortmund hat sich auf eine "komische" Dienstreise nach Madrid begeben.
Alle Videos in der ÜbersichtAlle Videos per RSS
 

Bis jetzt gibt es noch keine Kommentare zu diesem Beitrag.
Seien Sie der Erste und kommentieren Sie jetzt!

Seite versenden
zum Thema

weitere Infos zu Subotic

Vorname:Neven
Nachname:Subotic
Nation: USA
  Serbien
Verein:Borussia Dortmund
Geboren am:10.12.1988

weitere Infos zu Cristiano Ronaldo

Vorname:Cristiano Ronaldo
Nachname:Dos Santos Aveiro
Nation: Portugal
Verein:Real Madrid
Geboren am:05.02.1985


DIE GANZE WELT DER KICKER APPS!
Informieren Sie sich über unser vielfältiges App Angebot:
Smart TV Tippspiel kicker MeinVerein FußballQuiz eMagazine