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05.12.2017, 22:40

Basel gesellt sich zu Chelsea, Barça, ManUnited, Juve und Rom

Bayern feiert Prestige-Sieg gegen PSG - Atletico ist raus

Bayern München gewann mit 3:1 gegen PSG und revanchierte sich damit für die Pleite in Paris. Für Rang eins in der Gruppe B reichte der Sieg aber nicht. Rang drei geht an Celtic, die Niederlage gegen Anderlecht fiel nicht mehr ins Gewicht. Chelsea reichte ein Remis im Topduell gegen Atletico, um die Rojiblancos zu eliminieren. ManUnited, Barça und die Roma hatten nur wenig Mühe.

Gruppe B: Bayern feiert Prestige-Sieg - Celtic in der Europa League

Corentin Tolisso
Bayerns Corentin Tolisso jubelt über sein zweites Tor gegen PSG.
© Getty ImagesZoomansicht

Die Revanche gegen Paris St. Germain begann für Bayern München am Dienstagabend in München nach Plan: Zunächst scheiterte Mbappé am glänzend reagierenden Ulreich (4.), nach acht Minuten traf dann Lewandowski zum 1:0 und nährte so die Hoffnung auf eine erfolgreiche Aufholjagd und Rang eins in der Gruppe B. Allerdings schlief die Partie anschließend für längere Zeit etwas ein, Chancen blieben größtenteils Mangelware. In der 37. Minute waren die Bayern dann aber plötzlich wieder da: Nach einer James-Flanke köpfte Tolisso zum 2:0-Pausenstand ein. Vom Star-Ensemble von der Seine war nach der Mbappé-Chance zu Beginn nur noch wenig zu sehen, einzig Neymar probierte es, zielte in der 33. Minute aber am rechten Pfosten vorbei.

Der zweite Durchgang begann mit einem Rückschlag, Mbappé verkürzte in der 50. Minute auf 1:2. Das Heynckes-Team musste sich erst ein bisschen sortieren, stellte dann aber durch Tolissos zweitem Treffer den alten Zwei-Tore-Abstand wieder her (69.). In der Schlussphase versuchten die Bayern, die zwei benötigten Tore für Rang eins noch zu erzielen, doch PSG ließ nichts mehr zu und verteidigte so Rang eins vor dem deutschen Meister.

Im Duell der Underdogs in Gruppe B hat Anderlecht in Glasgow durch ein Simunovic-Eigentor (62.) mit 1:0 gewonnen und damit zum Abschluss seine ersten Punkte eingefahren. Der Sieg fiel jedoch zu niedrig aus, um Celtic in der Tabelle zu überholen. Damit sicherten sich die Schotten Rang drei und die Teilnahme an der Europa League.

Gruppe A: United und Basel im Achtelfinale

Manchester United hatte zunächst alles im Griff, Rashford traf in der vierten Minute nur den Pfosten. Die Red Devils ließen einige gute Chancen liegen und gerieten kurz vor der Pause völlig überraschend in Rückstand: Vitinhos Schuss wurde von Dzagoev abgefälscht und landete im Tor der Hausherren. Die Russen machten es damit kurzzeitig spannend, aber nach dem Seitenwechsel drehte United auf. Binnen zwei Minuten drehten Lukaku (64.) und Rashford (66.) die Begegnung zu Gunsten der Engländer. Dabei blieb es und die Red Devils ziehen als Gruppenerster mit 15 Punkten ins Achtelfinale der Champions League ein.

Die Partie in Lissabon begann perfekt für Basel, das schon in der fünften Spielminute durch den Kopfballtreffer von Elyounoussi in Führung ging. Benfica war anschließend die aktivere Mannschaft, schaffte es aber nicht, zum Ausgleich zu kommen. Die Schweizer waren recht passiv, stellten aber nach der Pause nach einer Standardsituation auf 2:0. Über Akanji landete der Ball bei Oberlin, der nickte aus kurzer Distanz ein (64.). Lissabon tat zwar alles, um dem Heimpublikum noch einen Treffer zu präsentieren, doch dafür reichte es nicht. Es blieb beim 2:0 für Basel, das damit als Gruppenzweiter im Achtelfinale steht. Benfica schließt nach sechs Spielen mit null Punkten ab.

Gruppe C: Roma vor Chelsea - Atletico ist raus!

Stefan Savic
Atleticos Stefan Savic unterläuft das Eigentor gegen Chelsea zum 1:1.
© Getty Images

Nach einer schwachen ersten Hälfte brannten Chelsea und Atletico Madrid in Hälfte zwei ein Feuerwerk ab an der Stamford Bridge. Erst brachte Saul die Colchoneros überraschend in Führung (56.), dann fand Hazard nach 75 Minuten durch einen von Savic abgefälschten Schuss die Antwort. Beinahe hätte Ex-Madrilene Morata die Partie nur wenige Sekunden später gedreht, scheiterte aber wie so oft an diesem Abend an Atleti-Schlussmann Oblak. Es blieb beim 1:1, durch das Chelsea Rang eins an die Roma verliert. Die Spanier müssen dagegen in dieser Saison mit der Europa League vorliebnehmen.

Eine absolute Pflichtaufgabe stand für die AS Roma am 6. und letzten Champions-League-Spieltag an. Beim Heimspiel gegen den krassen Außenseiter Qarabag Agdam, der als erster aserbaidschanischer Klub in der Königsklasse schon vorher als Letzter festgestanden hatte, musste ein Sieg her. Gesagt, getan: Die spielerisch hochüberlegenen Giallorossi ließen zwar etwas die Ideen vor dem Strafraum vermissen, schlugen aber im zweiten Durchgang absolut verdientermaßen zu. Diego Perotti nickte zum vielumjubelten 1:0 ein.

Gruppe D: Juve und Barça mit Arbeitssiegen

Der FC Barcelona hat durch ein schmuckloses 2:0 über Sporting Lissabon seinen ohnehin bereits feststehenden Gruppensieg noch einmal untermauert. Dem Spiel der Katalanen tat die Rotation nicht sonderlich gut, nach dem Wechsel erzielte Paco Alcacer das erlösende Führungstor. Der ehemalige Wolfsburger Dost hätte anschließend zwingend noch ausgleichen müssen. Das Schlusswort gehörte ausgerechnet dem ehemaligen Barça-Profi Mathieu, der ein Eigentor erzielte. Die Portugiesen müssen sich mit der Europa League begnügen.

Juventus Turin hat derweil im Parallelspiel sein Minimalziel erreicht - und bei Schlusslicht Olympiakos Piräus mit 2:0 gewonnen. Bereits in der ersten Hälfte stellte Cuadrado nach toller Vorarbeit von Alex Sandro die Weichen, sodass Coach Max Allegri nach dem Wechsel ein bisschen rotieren konnte. Den Schlusspunkt setzte der eingewechselte Bernadeschi auf Zuspiel von Nationalspieler Khedira. Während die Bianconeri sich als Gruppenzweiter auf die K.-o.-Phase freuen, schieden die Griechen mit nur einem Punkt aus sechs Spielen sang- und klanglos aus.

kon

Champions League, 2017/18, Vorrunde, 6. Spieltag
Bayern München - Paris St. Germain 3:1
Bayern München - Paris St. Germain 3:1
Vorweihnachtliche Bescherung?

Nach dem 0:3 im Hinspiel war der FC Bayern München in der Allianz-Arena gegen Paris Saint-Germain am 6. und letzten Spieltag der CL-Gruppenphase auf Revanche aus.
© Getty Images

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