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18.04.2017, 23:13

Atletico nach Remis in Leicester im Halbfinale

Cristiano Ronaldo beendet Bayerns Königsklassen-Traum

Bayern München ist im Viertelfinale der Champions League ausgeschieden. Nach dem 1:2 vor eigenem Publikum schnupperte der deutsche Meister bei Real Madrid an der Überraschung, musste sich aber mit 2:4 nach Verlängerung aus der Königsklasse verabschieden. Matchwinner bei den Königlichen war einmal mehr Cristiano Ronaldo, der drei Tore erzielte - wobei das vorentscheidende irregulär war. Atletico Madrid setzte sich gegen Leicester City durch und steht zum dritten Mal in den letzten vier Jahren im Halbfinale!

Cristiano Ronaldo
Real Madrids Cristiano Ronaldo brachte den Anhang Bayern Münchens im Estadio Santiago Bernabéu zum Verstummen.
© Getty ImagesZoomansicht

Positiv verlief die Anfangsphase für den FCB, bei dem Hummels, Boateng und Lewandowski starteten. Die Gäste aus München versteckten sich nicht, sondern suchten mutig den Weg nach vorne und erspielten sich vielversprechende Möglichkeiten.

Es entwickelte sich eine Partie, in der auf beiden Seiten einige Fehler zu beobachten waren. Zunächst hatten die Bayern das Geschehen eigentlich unter Kontrolle, von Real war in der Offensive nur wenig zu sehen. Doch plötzlich boten sich den Königlichen zwei hervorragende Möglichkeiten. Einen ersten Warnschuss von Carvajal lenkte Neuer in der 26. Minute mit den Fingerspitzen gerade noch um den Pfosten, Sekunden später rettete Boateng auf der Torlinie (28.)!

Die beiden Chancen entpuppten sich als Weckruf für Real, das nun deutlich präsenter war. Doch weiterhin war die Fehlerquote hoch, Chancen blieben so Mangelware. Die Bayern konnten nach dem Anfangsschwung bis zum Pausenpfiff das Real-Tor nicht mehr ernsthaft in Gefahr bringen.

Wie in Hälfte eins übernahmen die Bayern auch zu Beginn des zweiten Durchgangs wieder die Initiative. Und sollten sich nach nur wenigen Minuten selbst belohnen. Zunächst verhinderte Marcelo auf der Torlinie noch einen Treffer von Robben (51.), wenig später wurde der Niederländer im Strafraum von Casemiro gefoult. Den fälligen Strafstoß verwandelte Lewandowski eiskalt zum 1:0 für die Bayern (53.). Und eigentlich hätte es wenig später bereits 2:0 stehen müssen, doch Vidal schoss nach starker Robben-Vorarbeit aus kurzer Distanz über das Real-Tor (54.).

Real wirkte nicht immer sattelfest in der Defensive, doch die Bayern konnten zunächst daraus kein Kapital schlagen. Eine Viertelstunde vor Spielende überschlugen sich dann die Ereignisse: Zunächst köpfte der bis dato farblose Cristiano Ronaldo zum 1:1 für die Königlichen ein. Doch quasi im direkten Gegenzug unterlief Real-Kapitän Sergio Ramos ein Eigentor, so dass in der 78. Minute das Hinspiel-Ergebnis egalisiert war. Nur sechs Minuten später erfolgte der nächste Rückschlag für die Bayern: Schiedsrichter Viktor Kassai interpretierte eine Grätsche Vidals gegen den eingewechselten Asensio als Foul und schickte den Chilenen mit Gelb-Rot vom Platz. Am Ergebnis änderte sich in der regulären Spielzeit aber nichts mehr, so dass es in die Verlängerung ging.

Auch in der Verlängerung verkauften sich die Bayern lange Zeit mehr als teuer. Dass der deutsche Rekordmeister in Unterzahl agierte, war auf dem Platz nicht festzustellen. Die Partie wogte hin und her mit Chancen auf beiden Seiten. Das glücklichere Ende hatten die Madrilenen auf ihrer Seite. In der 105. Minute stand Cristiano Ronaldo im Bayern-Sechzehner völlig frei - allerdings auch im Abseits. Der Portugiese ließ sich davon nicht beirren und markierte das 2:2. Davon erholten sich die Bayern nicht mehr, erneut Cristiano Ronaldo (109.) und Asensio (112.) schossen Real Madrid in das Halbfinale und ließen die Champions-League-Träume der Bayern platzen.

Atletico beendet Leicesters Traum

Saul Niguez
Weit und breit kein Gegenspieler: Atleticos Saul Niguez köpft in Leicester zur Führung ein.
© imago

Atletico Madrid steht zum dritten Mal in den letzten vier Jahren im Halbfinale der Champions League. Der Vorjahres-Finalist kam bei Leicester City zu einem 1:1 und erreichte nach dem 1:0 im Hinspiel die Runde der letzten Vier.

Leicester hatte mehr Ballbesitz und optische Vorteile, Atletico überließ den Füchsen die Initiative. Leicester war bemüht, konnte die clevere und sicher agierende Defensive der Rojiblancos aber in den ersten 45 Minuten nicht in Gefahr bringen. Atletico zeigte sich seltener im Angriff, strahlte dann aber mehr Gefahr aus. In der 26. Minute verloren die Engländer Saul Niguez aus den Augen, der 22-Jährige durfte völlig freistehend zur 1:0-Pausenführung für die Madrilenen einköpfen.

Leicester gab sich trotz des Rückstands aber noch lange nicht geschlagen. Als in der 61. Minute Vardy einen Abpraller zum 1:1 über die Linie drückte, wachte das King Power Stadium nochmals auf. Leicester dominierte nun die Partie und stürzte das in Hälfte eins so abgeklärte Atletico von einer Verlegenheit in die nächste. Doch die Madrilenen rafften sich wieder auf und brachten das Remis über die Zeit.

jer

 
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