Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Nicht registriert?
15.03.2016, 23:32

Die nächsten beiden Viertelfinalisten stehen fest

Atletico nach Elferkrimi weiter - Historisches City

Mit einem 3:1 im Hinspiel bei Dynamo Kiew hatte Manchester City den Grundstein gelegt und ist am Dienstagabend erstmals in das Viertelfinale der Champions League eingezogen - wenn auch glanzlos und mit minimalem Aufwand. Spannender war da schon die Ausgangsposition im zweiten Duell des Abends: Zwar ging Atletico Madrid nach dem 0:0 in Eindhoven als Favorit ins Spiel, musste aber gegen PSV in das Elfmeterschießen und setzte sich dort durch!

Grenzenloser Jubel bei Atletico
Grenzenloser Jubel bei Atletico nach dem von Juanfran verwandelten entscheidenden Elfmeter.
© Getty ImagesZoomansicht

"Eben noch war La Coruna das wichtigste Spiel für uns", hatte Atletico-Trainer Diego Simeone nach dem 3:0-Sieg in der Liga von sich gegeben, "nun ist es Eindhoven." Und die Partie gegen die Niederländer im Vicente Calderon war von Beginn an nach dem 0:0 im Hinspiel eine Gratwanderung für die Spanier - mit gutem Ende nach einem wahren Elfmeterkrimi, den Juanfran beendete.

Die erste halbe Stunde war von Taktik und zwei dicken Chancen von Griezmann und Godin geprägt. Eindhoven lauerte, den nächsten Hochkaräter hatte aber wieder Atleticos Griezmann. Es blieb ein enges Duell, in dem der spanische Erstligist nach einer knappen Stunde und einer PSV-Doppelchance tief durchatmen musste. Bis zum Schlusspfiff blieb es zäh. PSV-Torwart Zoet rettete sein Team dann kurz vor Schluss nach einem Torres-Schuss in die Verlängerung. Da näherten sich beide Teams einmal gefährlich dem gegnerischen Tor an, ehe die Entscheidung per Elfmeterschießen anstand. Dort war es Narsingh, der den Ball an die Latte setzte. Juanfran nutzte als 16. Schütze den ersten Fehlschuss und brachte Atletico in die Runde der letzten Acht.

ManCity im Schongang in die Geschichtsbücher

Zähes Duell: Demichelis, Mangala (v.li.) und Zabaleta (re.) bearbeiten Kiews Teodorczyk.
Zähes Duell: Demichelis, Mangala (v.li.) und Zabaleta (re.) bearbeiten Kiews Teodorczyk. (right)
© picture alliance

"Wir haben Erfahrung mit englischen Klubs. Etwas Hoffnung ist noch da", hatte Dynamo-Trainer Serhiy Rebrov von sich gegeben. Wer Kiew allerdings offensiv erwartet hatte, sah sich enttäuscht. Denn die Ukrainer machten trotz der schweren Hypothek aus dem Hinspiel keine Anstalten, das Spiel in die Hälfte von ManCity zu verlagern. Dichtgestaffelt, abwartend, ohne Tempo. Und die Engländer? Die betrieben nach der Enttäuschung in der Liga mit dem 0:0 in Norwich und dem damit verbundenen Rückschlag im Meisterrennen nur minimalen Aufwand. Die größten Aufreger: Mit Kompany und Otamendi mussten beide City-Innenverteidiger früh verletzt raus.

"Es ist noch nicht vorbei", hatte Yaya Touré im Vorfeld erklärt, war es aber. Von Kiew kam so gut wie nichts, Manchester verwaltete das Hinspiel-Ergebnis. Nach einer Stunde gab es einen kurzen Zwischenspurt beider Teams, mit zwei Chancen für City (Aguero, Navas) und einer Möglichkeit für Kiew (Yarmolenko), dann war aber die Luft schon wieder heraus. Mit einem 0:0 nach einer schwachen Partie feiern die Citizens den erstmaligen Viertelfinaleinzug in der Königsklasse. Der Blick richtet sich aber schon auf den Sonntag. Da kommt es im Etihad Stadium gegen Manchester United zum 168. Stadtderby. Auch da geht es um die Königsklasse.

nik

 
Seite versenden
zum Thema

DIE GANZE WELT DER KICKER APPS!
Informieren Sie sich über unser vielfältiges App Angebot:
Smart TV Tippspiel eMagazine kicker MeinVerein FußballQuiz GloryRun