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15.03.2016, 16:49

Bayern München: Robben droht gegen Juventus auszufallen

Guardiola: "Ribery könnte von Beginn an spielen"

Endlich wieder zurück auf der großen Fußball-Bühne. Als Franck Ribery am Dienstagnachmittag neben Stürmerkollege Robert Lewandowski auf dem Podium der offiziellen UEFA-Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Juventus saß, war dem Franzosen seine Freude regelrecht anzusehen.

Hat wie immer die Qual der Wahl: Bayern-Coach Pep Guardiola.
Hat wie immer die Qual der Wahl: Bayern-Coach Pep Guardiola.
© Getty ImagesZoomansicht

Lange genug hatte Ribery zuletzt die Schattenseiten seines Berufs kennengelernt, war von März bis Ende November 2015 wegen einer hartnäckigen Sprunggelenksverletzung ausgefallen, und musste - kaum zurück -, nach dem Spiel in Zagreb wegen eines Muskelbündelrisses bereits wieder die Reha-Räume aufsuchen. Vorbei und abgehakt. Aktuell sprüht der Franzose vor Spielfreude, zeigte sich nach seinem Comeback zu Hause gegen Darmstadt 98 am 20. Februar durchgehend in ausgezeichneter Form. Zuletzt demonstrierte er das gegen Bremen, als er 90 Minuten durchspielte, die Note 2 erhielt. "Ich bin wieder da, fühle mich gut und fit. Ich bin bereit, egal ob nun für die Bank oder Startelf", so Ribery, um dann doch noch einen kleinen Hinweis einzustreuen: "Klar, ist es besser, ich bin auf dem Platz."

Ribery heiß auf Einsatz - Robben droht auszufallen

Der Franzose ist heiß, will spielen, das sagte er schon am Wochenende dem kicker. Eine Nichtberücksichtigung würde ihn dementsprechend treffen, doch auch Ribery weiß, dass Trainer Pep Guardiola große Auswahl hat. Mit Kingsley Coman, Douglas Costa, Arjen Robben hat er exzellente Kandidaten für die Außenbahn, wo rein theoretisch ja auch noch Mario Götze oder Thomas Müller spielen könnten. Dass ausgerechnet jetzt Arjen Robben zum Wackelkandidaten mutiert ist, könnte dafür sorgen, dass Ribery und Douglas Costa zusammen auflaufen könnten. Der Holländer fehlte beim Abschlusstraining am Dienstag - offiziell wegen einer Erkältung. Doch die Art und Weise, wie Guardiola die Fragen nach Robben beantworteten ("Ich weiß nicht, ob er spielen kann"), aber vor allem die Sätze von Ribery könnten Hinweise sein, dass es sich um etwas Ernsteres bei Robben handeln könnte.

Wir wissen nicht, was er hat, das muss man ihn oder den Arzt fragen.Franck Ribery über Arjen Robben

So sagte Ribery: "Wir wissen nicht, was er hat, das muss man ihn oder den Arzt fragen, aber ich hoffe, dass es nicht so schlimm ist für ihn und für uns." Guardiola jedenfalls freut sich über das erfolgreiche Comeback von Ribery. "Er hat in allen Spielen bisher gut gespielt, selbst bei der Niederlage gegen Mainz." Seine klare Aussage: "Er könnte auch von Beginn an spielen." Der 32-Jährige (61 Champions-League-Spiele, 17 Tore) würde auch die für solche Spiele nötige Routine mitbringen. "Erfahrung ist ein großer Vorteil" weiß auch Guardiola, der die Spieler aber erst am Spieltag darüber informieren wird, wer spielen soll. "Bei der großen Konkurrenz ist das für den Trainer eine schwierige Situation", sagte der Franzose.

In der Tat: "Ich hasse die Situation, das wird ein schwerer Tag", so Guardiola auf die Frage, wie er damit umgeht, den Spielern mitzuteilen, dass sie nicht spielten. Nicht nur Ribery wird also am Mittwoch mit Spannung die Spielersitzung erwarten...

Mounir Zitouni

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