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07.03.2016, 21:47

AS Rom möchte den Real-Fluch aufrechterhalten

Spalletti hofft auf "verheerende Pyramiden"

"Wenn wir den Ball schnell zu ihnen bringen, dann können El Shaarawy und Salah verheerend für den Gegner sein", prescht Luciano Spalletti im Vorfeld des Rückspiel am Dienstag (20.45 Uhr, LIVE! bei kicker.de) bei Real Madrid selbstbewusst nach vorne. Der Grund: Der Roma-Coach möchte ein Weiterkommen mit den Giallorossi noch nicht kategorisch ausschließen - obwohl die Königlichen in der Champions League das Hinspiel mit 2:0 gewonnen haben, unfassbar heimstark sind und über Kanonier Cristiano Ronaldo verfügen. Ein schier unfassbarer Real-Fakt verleiht Hoffnung.

Stephan El Shaarawy, Diego Perotti und Mohamed Salah
Roma-Dreigestirn: Stephan El Shaarawy, Diego Perotti und Mohamed Salah (v.l.n.r.).
© Getty ImagesZoomansicht

Das bittere Hinspiel im Stadio Olimpico hängt den Roma-Akteuren noch immer ein wenig nach: Mit 0:2 endete die Partie, in der die Italiener wahrlich nicht schlecht spielten. Doch eigene Hochkaräter wurden eben nicht genutzt, während auf der anderen Seite "CR7" und Jesé nach zu passiver Abwehrarbeit der italienischen Hauptstädter eiskalt zuschlugen.

Nun steht für den Römer Tross das Rückspiel in der spanischen Hauptstadt auf dem Plan. Die Favoritenrolle ist klar an Real verteilt, das definitiv auch schon mit mehr als einem Bein im Viertelfinale steht. Die Fakten sprechen für sich: Madrid hat seit dem CL-Halbfinale am 27. April 2011 gegen den FC Barcelona (0:2) nur noch ein einziges Heimspiel in der Königsklasse verloren - am 10. März 2015 im Achtelfinalrückspiel gegen den FC Schalke 04 (3:4). Ansonsten lautet die famose Bilanz: 23 Siege und drei Remis im Santiago Bernabeu bei geschossenen 84 Treffern.

Perotti: "Spalletti hat in jedem von uns den Glauben entfacht"

Ein Spalt ist in der Tür aber noch offen - und durch diesen möchte sich die Roma quetschen. Was es dazu braucht? "Wir müssen unser Bestes geben", gibt Ideengeber Miralem Pjanic im "Roma Radio" aus. "Wir versuchen, das perfekte Spiel abzuliefern. Dazu müssen wir von Beginn an bestens organisiert sein und unsere Chancen nutzen." Stürmer Diego Perotti ergänzt: "Wir wissen, wie Spalletti uns spielerisch sehen will. Er hat in jedem von uns den Glauben und den Kampf entfacht, jedes Spiel gewinnen zu wollen."

Luciano Spalletti
Hat den Fußball in der Champions League noch nicht abgeschrieben: Roma-Coach Luciano Spalletti.
© Getty Images

Eine breite Brust ist auch die Grundvoraussetzung, um im Bernabeau gegen die Königlichen überhaupt eine Chance zu haben. Denn wenn Real ins Rollen kommt, dann herrscht für die Gegner oftmals Land unter: So geschehen am 6. Spieltag der Vorrunde beim 8:0 gegen Malmö oder beim 7:1 am vergangenen Wochenende in "La Liga" gegen Celta Vigo. Die Gegner wurden hierbei teilweise überrollt.

Doch die Giallorossi verfügen über diese breite Brust: Sieben Ligadreier in Folge in der Serie A sprechen eine eindrucksvolle Sprache, zuletzt gelang ein eindrucksvolles 4:1 gegen Florenz. Außerdem hat Madrid mit italienischen Klubs negative Erfahrungen gemacht: Real schied in den letzten acht Duellen nach Hin- und Rückspiel jeweils aus (seit 1987) - eine schier unglaubliche Bilanz.

Spallettis Rechnung

Das erste Erreichen des CL-Viertelfinals seit 2008 ist dennoch eine Mammutaufgabe, wenngleich die Roma in der bisherigen Saison offensiv schon 70 Tore markiert hat (in der gesamten Saison 2015/16 waren es 68). Und wenngleich man mit Stephan El Shaarawy (fünf Tore in sieben Pflichtspielen) und Mohamed Salah (fünf Tore und drei Vorlagen in den jüngsten vier Partien) zwei echte Waffen zur Verfügung hat, um die königliche Abwehr tatsächlich in akute Gefahr zu bringen. Über seine ägyptische Flügelzange, die eigene Treffer zuletzt mit einer Art Pyramiden-Jubel gefeiert hat, lässt AS-Coach Spalletti nichts kommen: "Wenn wir den Ball vom Mittelfeld aus schnell zu ihnen bringen, dann können El Shaarawy und Salah verheerend für den Gegner sein."

Ich werde meinen Spielern sicher nicht sagen, dass sie nur ein Drittel eines portugiesischen Spielers wert sind.Roma-Coach Luciano Spalletti

Verheerend kann derweil auch Cristiano Ronaldo für die Römer sein, der allein gegen Celta Vigo in der Primera Division zuletzt vier Tore verbucht hat. Einen Extraplan für "CR7", der mit 89 Treffern die ewige Torschützenliste der Königsklasse anführt, legt sich Spalletti aber nicht zurecht: "Ich habe gehört, wir sollten für ihn einige Spieler abstellen, aber ich werde meinen Jungs ganz sicher nicht sagen, dass sie sich zu dritt um Cristiano Ronaldo kümmern sollen." Seine Rechnung - die ohne den verletzten Antonio Rüdiger auskommt: "Ich werde meinen Spielern sicher nicht sagen, dass sie nur ein Drittel eines portugiesischen Spielers wert sind. Sonst bräuchte ich ja 33 Spieler, um mit einem Team dieser Qualität fertig zu werden."

mag

Champions League, 2015/16, Achtelfinale
Real Madrid - AS Rom 2:0
Real Madrid - AS Rom 2:0
Königliches Zuhause

Im eigenen Stadion ist die Real-Weste in der Königsklasse in dieser Saison blütenweiß. Im Achtelfinal-Rückspiel braucht der Gast aus Rom mindestens zwei Treffer...
© Getty Images

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07.03.16
 
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