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17.02.2016, 17:00

Roms Trainer sieht die Chancen gegen Real bei 50:50

Nächste Runde? Spalletti wäre "nicht überrascht"

Heute Abend (20.45 Uhr, LIVE! bei kicker.de) steht für den AS Rom das Champions-League-Achtelfinal-Hinspiel gegen Real Madrid an. Es gibt mit Sicherheit leichtere Aufgaben, als gegen eine der besten Offensivreihen der Welt bereits in der Runde der letzten 16 spielen zu müssen. Doch Roma-Trainer Luciano Spalletti sieht die Chancen auf das Weiterkommen durchaus gegeben und wäre vom Einzug seiner Schützlinge in die nächste Runde "nicht überrascht".

Luciano Spalletti
Ein gut aufgelegter Roma-Trainer Luciano Spalletti glaubt an seine Mannschaft.
© imagoZoomansicht

AS Rom gegen Real Madrid ist mit Sicherheit einer der Kracher im Achtelfinale der Champions League. Die Italiener sind aktuell richtig gut in Form, konnten die letzten vier Ligaspiele gewinnen, dementsprechend positiv blickt auch Spalletti dem Aufeinandertreffen mit dem Madrider Starensemble entgegen. "Ich glaube nicht, dass es einen Favoriten gibt, beide Seiten haben eine 50:50-Chance, in die nächste Runde einzuziehen", sagte der Trainer auf der Pressekonferenz am Dienstag. "Wir wollen unseren positiven Prozess bestätigen und das ist das perfekte Spiel, um zu sehen, ob wir auf dem richtigen Weg sind."

Durch die jüngsten Erfolge in der Liga konnte sich die Giallorossi auf den vierten Platz der Serie A schieben und hat Selbstvertrauen für das wichtige Spiel in der Champions League getankt. "Ich habe großes Vertrauen in meine Spieler", versicherte Spalletti. "Ich habe erlebt, wie fokussiert sie in letzter Zeit waren und ich habe gesehen, dass sie sich konstant entwickelt haben."

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Der Trainer hat also eine breite Brust, mag vielleicht auch daran liegen, dass die Römer die beiden letzten Duelle in der Champions League gewannen. Im Achtelfinale 2007/08 setzten sich die Italiener sowohl zu Hause als auch auswärts mit 2:1 durch - Trainer damals: Na klar, Luciano Spalletti. "Wir sind auf dem richtigen Weg und meine Spieler haben die Möglichkeit, einen anderen Sprung nach vorne zu machen", weiß der Coach.

Keine Sonderbewachung für Cristiano Ronaldo

Klingt also alles gut aus Sicht des AS Rom, wäre da nicht dieser Brocken als Gegner. Real Madrid hat eine der besten Offensivreihen der Welt, natürlich fällt in diesem Zusammenhang auch immer wieder der Name Cristiano Ronaldo. Doch eine Sonderbewachung für den Portugiesen wird es nicht geben. "Ich habe schon darüber gehört, ihn in Manndeckung nehmen zu können. Aber ich werde meinen Spielern nicht erzählen, dass drei von ihnen Cristiano Ronaldo decken müssen", so Spalletti, der dann fortfuhr: "Ich werde ihnen nicht sagen, dass sie ein Drittel des Portugiesen Wert sind. Sonst würde ich ein Team von 33 Spielern brauchen, um gegen eine Mannschaft mit so einer Qualität zu spielen."

Wie das Duell ausgehen wird, steht natürlich noch in den Sternen, doch Spalletti wagt schon einmal eine kleine Prognose. "Ich würde nicht überrascht sein, wenn sich die Roma in der letzten Minute des zweiten Spiels für die nächste Runde qualifizieren würde", sagte der Trainer. "Es würde mich also nicht überraschen, wenn wir am Ende dieses Aufeinandertreffens immer noch im Wettbewerb wären."

mst

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kicker.tv Hintergrund- 17.02., 14:51 Uhr
Im Video: Ronaldo bricht Pressekonferenz ab
Es sollte eine Pressekonferenz vor dem CL-Duell beim AS Rom sein, Cristiano Ronaldo kam es eher wie ein Kreuzverhör vor: Auf kritische Fragen zu seinem Verhältnis zu Bale oder Benzema und zu seiner jüngsten Torquote reagierte der Real-Madrid-Star erst genervt - und verließ schließlich einfach den Raum.
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weitere Infos zu Spalletti

Vorname:Luciano
Nachname:Spalletti
Nation: Italien